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Schneesturm Elliott in den USA: Zahl der Toten steigt weiter

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Von: Melissa Sperber, Tobias Becker

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Weite Teile der USA wurden von Wintersturm Elliott hart getroffen. Die Zahl der Toten steigt, in der Stadt Buffalo im Bundesstaat New York werden weitere Schneefälle erwartet.

Update, 28. Dezember, 08:07 Uhr: In den USA wütet der arktische Sturm Elliott und sorgt für Unruhe vor dem Jahreswechsel. Temperaturen bis zu minus 40 Grad in Teilen des Landes, Wetter-Warnungen an rund 60 Prozent der Bevölkerung - und einige Tote. Inzwischen ist die Rede von 52 Menschen, die ihr Leben in der eisigen Kälte verloren haben. Der bekannte Sender CNBC spricht sogar von 64 Opfern.

Auch US-Präsident Joe Biden hat sich zum dramatischen Winter-Chaos geäußert. Auf Twitter schreibt Biden: „Mein Herz ist bei denen, die an diesem Feiertagswochenende geliebte Menschen verloren haben.“

„Historischer Schneesturm“ in den USA: Zahl der Toten steigt – weitere Schneefälle drohen

Update, 27. Dezember, 06:50 Uhr: Der arktische Wintersturm Elliott trifft die USA hart – und fordert zahlreiche Opfer. Bei extremer Kälte und starkem Schneefall haben mindestens 50 Menschen ihr Leben verloren. Allein im Bezirk Erie County im Bundesstaat New York kamen 27 Menschen ums Leben, wie Marc Poloncarz, der Verantwortliche des Bezirks, am Montag (Ortszeit) auf Twitter mitteilte. Städte wie Buffalo sind dort „unpassierbar“ (wir berichteten).

Die „Deutsche Presse-Agentur“ gibt eine traurige Übersicht: Landesweit seien im Zusammenhang mit dem arktischen Wintersturm mehr als 51 Menschen gestorben, berichtete der Sender ABC. Der Sender NBC bezifferte die Zahl der Todesopfer sogar mit 56. „Mein Herz ist bei denjenigen, die an diesem Feiertagswochenende geliebte Menschen verloren haben“, schrieb Präsident Joe Biden auf Twitter.

Gouverneurin warnt Bürger vor „historischem Schneesturm“: Kein Risiko eingehen und im Haus bleiben

Kathy Hochul, die Gouverneurin des stark betroffenen Bundesstaats New York, sprach von einem „historischen Schneesturm“ und warnte vor weiteren Schneefällen in der Stadt Buffalo, wo bereits Dutzende Menschen gestorben sind. „Der Sturm lässt nach, aber wir sind noch nicht über den Berg“, schrieb sie auf Twitter. Sie rief die Menschen auf, kein Risiko einzugehen und zuhause zu bleiben.

Elliott hatte großen Teilen der USA am Weihnachtswochenende meterhohen Schnee, Temperaturen im zweistelligen Minusbereich und orkanartigen Wind gebracht. Besonders betroffen war die Region rund um die Großen Seen im Nordosten der USA und an der Grenze zu Kanada. Hunderttausende Haushalte waren von Stromausfällen betroffen.

Kältewelle in den USA
Die USA versinken im Schnee – mit tödlichen Folgen. © -/XinHua/dpa

Die arktische Kaltfront brachte zudem die Weihnachtspläne vieler Reisender durcheinander: Von Freitag bis Sonntag wurden nach Angaben der Flugdaten-Webseite „FlightAware“ mehr als 10 000 Flüge gestrichen.

Wintersturm stürzt USA in Schnee-Chaos: Städte „unpassierbar“ – Zahl der Toten steigt

Update, 17:05 Uhr: Die Stadt Buffalo, die am Ufer des Eriesees im US-Bundesstaat New York liegt, wurde besonders hart von dem Wintersturm Elliott getroffen. Und die Zahl der Toten steigt – 25 Menschen haben in Buffalo ihr Leben verloren, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet.

„Ich habe die sehr traurige Nachricht zu berichten, dass das Büro für medizinische Untersuchungen des Erie County Gesundheitsamtes zusätzlich zu den 13 bestätigten Todesfällen gestern weitere 12 Todesfälle bestätigt hat, was die Gesamtzahl für den Schneesturm auf 25 Todesfälle bezirksweit erhöht“, sagte der Verantwortliche des Bezirks Erie County, Mark Poloncarz, am Montag.

Stadt Buffalo in den USA durch Wintersturm „unpassierbar“ – Zahl der Toten steigt

Auch befänden sich in der Stadt im Westen des Bundesstaates New York weiterhin viele eingeschneite, verlassene Autos, Transporter und Anhänger auf den Straßen. Es gelte weiter ein Fahrverbot, die Stadt Buffalo mit knapp 300 000 Einwohnern sei „unpassierbar“.

Kältewelle in den USA
Der heftige Schneefall macht viele Straßen unbefahrbar. © Neil Blake/The Grand Rapids Press/AP/dpa

Die Gouverneurin des Bundesstaats, Kathy Hochul, hatte am Sonntag von einem „verheerenden Verlust“ an Menschenleben durch den Sturm gesprochen. Bereits vor Weihnachten hatte der Bundesstaat, für den eisige Winter eigentlich nichts Ungewöhnliches sind, den Notstand ausgerufen.

Wintersturm in den USA fordert mehr als 30 Todesopfer – großflächige Stromausfälle

Update, 26. Dezember, 11:45 Uhr: In seinen Ausmaßen so groß wie ganz Europa: Die Rede ist von dem arktischen Wintersturm Elliott, der am Weihnachtswochenende Kanada und den Nordosten der USA getroffen hat – und dort für Ausnahmezustände sorgt, während in Deutschland erst nach Weihnachten der Schnee zurückkommen soll. Mehr als 30 Menschen sollen laut US-Medien bereits ihr Leben verloren haben.

Der Sender NBC berichtete unter Berufung auf eine eigene Zählung von sogar 41 Todesopfern, der Sender ABC von mindestens 39. Rettungskräfte und Behördenvertreter rechneten mit einer weiter steigenden Zahl an Opfern. Die Temperaturen lagen in vielen Regionen im zweistelligen Minusbereich.

Wintersturm in den USA fordert zahlreiche Opfer: Stadt Buffalo im US-Bundesstaat New York besonders heftig getroffen

Wie die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet, war die Lage bei eisigem Wind und heftigem Schnellfall mancherorts lebensbedrohlich, vor allem an der Region und um die Großen Seen im Nordosten der USA und an der Grenze zu Kanada. Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom.

Mit aller Wucht traf der Sturm etwa die Stadt Buffalo, die am Ufer des Eriesees im US-Bundesstaat New York liegt. Heftige Schneefälle und orkanartige Winde sorgten für Bedingungen auf den Straßen, bei denen Autofahrer durch die extrem eingeschränkte Sicht die Orientierung verlieren können. Viele Menschen saßen in ihren Wohnungen und Autos fest. Polizei und Feuerwehr konnten zeitweise kaum auf Notrufe reagieren.

Kältewelle in den USA
Die USA versinken im Schnee. Bis zu -45 Grad wurden schon gemessen. © Derek Gee/The Buffalo News/AP/dpa

Allein in der stark betroffenen Region Buffalo stieg die Zahl der Opfer laut „New York Times“ und „Washington Post“ auf zwölf. Das älteste Opfer sei 93 Jahre alt, das jüngste 26. Die Toten seien in Häusern und auf der Straße entdeckt worden, sagte der Geschäftsführer des Erie County, Mark Poloncarz.

Wintersturm Elliott friert USA ein: Mehrere Tote, Rettungsdienst braucht Hilfe

Update, 25. Dezember, 12 Uhr: Besserung ist erst nach den Weihnachtstagen in Sicht, für viele Menschen kommt sie zu spät. In den USA tobt Elliott weiterhin und hält große Teile des Landes in einem Eisgriff! Temperaturen bis zu minus 40 Grad und inzwischen 20 Tote werden gemeldet.

Der arktische Wintersturm Elliott ist laut „Bild“ so groß wie ganz Europa und wütet derzeit in Kanada und dem Nordosten der USA. Besonders heftig hat es wohl den Bundesstaat New York getroffen. Dort sind teilweise die Notdienste zusammengebrochen, weshalb die Nationalgarde zur Hilfe kommen soll.

Kälte-Wahnsinn in USA hält an: -45 Grad, 17 Tote, Massencrash

Update, 25. Dezember: Temperaturen bis zu -45 Grad! In den USA ist der Kälte-Hammer seit einigen Stunden eingetroffen - und hält die Nation in Atem. So warnte US-Präsident Joe Biden bereits, dass es „nicht wie ein Schneetag aus Kinderzeiten“ sei. Experten erklären, dass es binnen Minuten zu Erfrierungen kommen kann, wenn die Kleidung nicht warm genug ist.

Der Grund für den Wahnsinns-Winter in den USA: ein sogenannter „Bombenzyklon“. Klimatologe Dr. Karsten Brand erklärt „Bild“: „Extrem kalte Arktisluft, subtropische Warmluft vom Golf verwirbeln zu einem extrem starken Tief.“ Heißt: Es ist eine starke Tiefdruckbildung, die wegen der Luftmassengegensätze entsteht. Ein Ende der Kälte-Klatsche? Das ist wohl erst nach Weihnachten in Sicht.

Insgesamt sind rund 72 Prozent der Bevölkerung von Unwetterwarnungen betroffen, wie der US-Wetterdienst angibt. Das sind 240 Millionen Menschen. Laut „NBC“ ist die Zahl der Toten inzwischen auf 17 angestiegen. Davon starben mindestens drei Menschen bei einem Massencrash mit rund 50 Fahrzeugen.

Kälte-Kracher vor Weihnachten: Hier droht ein krasser Temperatursturz

Erstmeldung, 19. Dezember: Spielt das Wetter an Weihnachten mit und sorgt für Schnee? Oder macht das Wetter in Baden-Württemberg den Menschen ein kleines Weihnachtsgeschenk und sorgt dafür, dass weniger geheizt werden muss? Diese Frage stellt sich die ganze Woche und Experten blicken immer wieder auf die Veränderungen, um neue Prognosen abzugeben. Eine lautet nun: Kälte-Klatsche!

Wetter an Weihnachten: Amerika droht der Kälte-Kracher

So erklärt Dominik Jung von „wetter.net“, dass in Nordamerika die Kälte zuschlägt. Ein Kaltluftvorstoß sorgt dort binnen weniger Stunden für einen krassen Temperatursturz. Bis zu 30 Grad rauschen die Temperaturen in den Keller. Bibbern und frieren ist dort angesagt.

Währenddessen in Europa: Das genaue Gegenteil! Die Temperaturen klettern wieder nach oben. Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) kündigt für Dienstag bis zu 13 Grad in Baden-Württemberg an. Weiße Weihnachten ade – immerhin sollte schon ein Orkan den Schnee zum Fest wegwehen.

Wetter in Baden-Württemberg: Mildes Weihnachtsgeschenk für die Energiekosten

Es sieht ganz nach einem kleinen Weihnachtsgeschenk des Wetters aus. Laut Jung bleibt es derzeit an Weihnachten sehr mild. Bis zu 15 Grad an Heiligabend, 13 Grad an den Feiertagen. Schnee ist nicht in Sicht, dafür aber sogar die Sonne, die hinter ein paar Wolken raus blickt.

Bei den Temperaturen kann man zumindest die Heizungen wieder herunterdrehen. Oder sogar ganz ausmachen, was in diesem Winter bei den Energiekosten durchaus Vorteile hat. Übrigens: Ob Heizung an oder aus, bei manch einer günstigen Alternative kann es gefährlich werden.

Wetter an Weihnachten: Experten lagen nicht immer richtig

Immer wieder lagen in diesem Jahr Wettervorhersagen daneben. So wurde der Dezember mit bis zu zwei Grad zu warm angekündigt, liegt bisher im Vergleich zum langjährigen Klimamittel allerdings fast zwei Grad zu kalt. Auch wenn die „Milddüse“ gerade in Richtung Baden-Württemberg drückt, besteht noch ein Funken Resthoffnung, dass es doch Schnee an Weihnachten gibt.

Denn immerhin haben einige Wetter-Modelle der letzten Tage trotz des milden Wochenstarts auf Schnee an Weihnachten hingewiesen. Und spätestens im neuen Jahr soll die „Kaltluft in der Übermacht“ sein, glaubt man den Experten. Heißt: Dann explodieren wohl auch die Heizkosten wieder.

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