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Gurken, Zucchini und Co.: Diese Lebensmittel sollte man im Winter lieber nicht kaufen

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Das Angebot im Supermarkt ist groß - im Winter sollte man von einigen Lebensmitteln aber lieber die Finger lassen.
Das Angebot im Supermarkt ist groß – im Winter sollte man von einigen Lebensmitteln aber lieber die Finger lassen. © BearFotos/Shutterstock.com

Saisonales Obst und Gemüse ist nicht nur besser für den Geldbeutel und die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit. Von einigen Lebensmitteln sollte man in der kalten Jahreszeit lieber die Finger lassen.

Spargel im Frühling, Tomaten im Sommer, Kürbis im Herbst und Karotten im Winter: Jede Jahreszeit hat ihre typischen Obst- und Gemüsesorten. Saisonal einzukaufen ist besser für die Umwelt, den Geldbeutel und auch die eigene Gesundheit. Denn die Lebensmittel sind dann reif und besonders aromatisch, haben keinen weiten Transportweg mit dem Schiff oder Flugzeug hinter sich. Zudem hat Obst aus der Region auch einen höheren Nährstoffgehalt.

Doch inzwischen lassen sich auch Erdbeeren und Co. zu fast jeder Jahreszeit im Supermarkt finden. Gut ist das weder für unsere Gesundheit noch für die Umwelt. Besonders in der kalten Jahreszeit gibt es einige Lebensmittel, auf die man lieber verzichten sollte.

Beeren aller Art

Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren im Winter? Keine besonders gute Idee. Sie kommen meistens aus dem Ausland, etwa von Plantagen in Spanien. Das bedeutet nicht nur einen langen Transportweg, sondern oft auch massiven Einsatz von Pestiziden, hohen Wasserverbrauch oder ausbeuterische Arbeitsbedingungen vor Ort. Auch von Beeren aus Deutschland sollte man sich nicht täuschen lassen: Im Herbst und Winter braucht es einen beträchtlichen Energieaufwand, um die Früchte reifen zu lassen. Lieber setzt man auf Eingemachtes oder tiefgefrorene Beeren.

Importierte Äpfel

Der Apfel ist eine von wenigen Obstsorten, die auch im Winter aus regionalem Anbau in Deutschland erhältlich sind. Gerade deshalb sollte man auf Importäpfel, etwa aus Neuseeland oder Chile, lieber verzichten. Gute regionale Apfelsorten, die nicht unter hohem Energieaufwand gekühlt werden müssen, sind zum Beispiel Jonagold, Elstar, Cox Orange oder Berlepsch.

Salate aus dem Gewächshaus

Klassische grüne Salate wie Kopfsalat oder Eisbergsalat haben ihre Saison nur von Mai bis November. Zwar sind die Supermarkt-Regale auch in den Wintermonaten voll mit grünem Salat, allerdings kommen diese aus dem Gewächshaus und besitzen so gut wie keine Vitamine. Auch Salate wie Batavia, Endiviensalat oder Lollo Rosso haben meist eine weite Reise hinter sich und haben kaum Geschmack. Auf Salat muss man aber nicht verzichten, den viele Sorten haben in den kalten Monaten in Deutschland Saison, etwa Feldsalat, Chicorée oder Radicchio.

Tomaten

Tomaten sind eine beliebte Zutat in vielen Gerichten. Während sie im Sommer und Spätsommer zuhauf in Deutschland wachsen, kommen in der kalten Jahreszeit fast alle Tomaten aus den Niederlanden, Spanien oder Frankreich. Dort werden sie in Gewächshäusern unter hohem Energieverbrauch gezüchtet. Für Pasta, Pizza und andere Rezepte gilt im Winter deshalb: lieber auf Tomaten im Glas mit Herkunftsland Deutschland setzen. Diese werden in ihrer Saison im reifen Zustand geerntet und schmecken deshalb auch besser als Importware.

Gurken

Gurken gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten, haben allerdings wie Tomaten nur von Juni bis Ende Oktober Saison. Im Winter ist dann nur Gewächshaus-Importware im Angebot. Das bedeutet nicht nur problematische Produktionsbedingungen und lange Transportwege, sondern auch weniger Nährstoffe und wenig Geschmack. Besser im Winter: Auf eingelegte Gewürzgurken setzen.

Zucchini

Die Zucchini gehört botanisch zwar zu den Kürbisgewächsen. Anders als klassische Kürbissorten wie Hokkaido oder Butternut geht ihre Saison aber nur von Juni bis Ende Oktober. Die Zucchini, die man im Winter im Supermarkt findet, kommen meist aus Italien, Spanien, der Türkei oder den Niederlanden. Sie sind geschmacklich nicht mit dem Gemüse aus dem heimischen Anbau im Sommer zu vergleichen, und können auch preislich nicht mithalten.

Importierte Nüsse

Die meisten Nüsse kommen von weit her: Cashews aus Vietnam, Mandeln aus Kalifornien oder Erdnüsse aus Israel. Vor Ort verbraucht der Anbau der Nüsse meist viel Wasser, hinzu kommen die langen Transportwege. Dabei wachsen auch hierzulande einige Nussorten, die ohne großen Energieaufwand gelagert werden. In den Wintermonaten stehen Walnüsse und Haselnüsse ganz oben auf der Liste. (spot)

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