Wetter-Experte mit Hammer-Voraussage

Schnee und Frost: Heftiger Temperatursturz - Experte mit krasser Prognose

  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Der Winter 2021 rückt näher – der Spätsommer verabschiedet sich so langsam. Droht uns sogar schon in Kürze der erste Schnee?

Update, 17. September: Es wird kälter! Auch wenn der ein oder andere noch dem eher unergiebigen Sommerwetter nachweint, rückt der Winter in Baden-Württemberg schon unerbittlich näher. Denn der erste Wintereinbruch könnte bereits nächste Woche kommen. wetter.net-Meteorologe Dominik Jung prognostiziert für einige Regionen einen Temperatursturz zwischen Mittwoch und Sonntag. Der Wetter-Experte geht davon aus: „Der Sommer sagt langsam ade!“

Laut Jung stürzt der September sogar richtig ab – daran ist offenbar Tief Roland schuld. Denn das brachte, so der Experte, dem Wetter in Deutschland zunächst viel Regen und zieht jetzt weiter nach Osten. Auf seiner Rückseite kommt mit Tief Roland allerdings kühlere Luft zu uns nach Deutschland. Ab dem kommenden Sonntag erwartet der Meteorologe bereits einen spürbaren Temperatursturz.

Winter-Wetter im September 2021: „richtige Höhenkälte“ oder „ziemliches Wetter-Wirrwar“?

Dann wandert die Schneefallgrenze deutlich nach unten, erklärt der Wetter-Experte. „Der Winter sendet in den Alpen erste Grüße“, meint der Meteorologe und meint damit, dass es bereits oberhalb von 1.800 Metern Schneeregen und Schnee geben könnte. Am Mittwoch (22. September) dann der nächste Schwung nach unten - somit kann die Schneefallgrenze sogar auf bis zu 900 Meter sinken.

Ab besagtem Mittwoch kann es laut Meteorologe Dominik Jung 0 bis -4 Grad kalt werden, „also richtige Höhenkälte, die da ankommt“. Das heißt, auch unten am Erdboden wird es nicht mehr richtig warm werden. Bis auf 900 Meter können erste nasse Schneeflocken fallen.

Doch sicher ist der Wintereinbruch in der kommenden Woche noch immer nicht, denn laut dem Wetter-Experten Jung kämpft eine Kältezunge aus dem Osten mit wärmerer Luft aus Westen. Dagegen drückt auch ein Tiefdruckgebiet aus Richtung Grönland. „Also ein ziemliches Wetter-Wirrwar“. Da kommt es auf jeden Kilometer an, bei der Frage, ob die ersten Schneeflocken tatsächlich kommen, oder ob sie sich noch Zeit lassen.

Winter-Wetter im September 2021? Das sagt der Experte

Erstmeldung, 13. September: Das Jahr 2021 hatte bisher so einige wilde Überraschungen auf Lager. Der verregnete Sommer wurde von einem sonnigen September abgelöst - doch mit dem Spätsommer könnte es mancherorts schon bald wieder vorbei sein. Wie wetter.net-Meteorologe Dominik Jung jetzt berichtet, ist es möglich, dass der erste Wintereinbruch schon Ende September bis zu 40 cm Neuschnee bringt.

Bisher lässt der September laut wetter.net eigentlich eher nicht auf einen baldigen Kälteeinbruch schließen. Der Spätsommer-Monat ist sogar zwei Grad zu warm. „Er brachte deutlich zu wenig Niederschlag bisher“, erklärt Meteorologe Jung. Außerdem ist der bisherige September überdurchschnittlich sonnig. Da stellt sich doch eigentlich die Frage: Wann kommt denn der erste deftige Wintereinbruch?

Winter-Wetter im September 2021? Wann kommt der erste Kälteeinbruch?

Laut Jung gibt es tatsächlich eine bestimmte Region in Süddeutschland, die schon in den nächsten zehn bis 14 Tagen mit dem ersten Schnee rechnen kann. Der Diplom-Meteorologe prognostiziert für den 24. September - also Freitag in einer Woche - sehr kalte Luftmassen, die aus Nord-Westeuropa zu uns nach Deutschland strömen. Am Alpenrand auf Höhen ab 1.000 Metern erwartet der Wetter-Experte sogar lokal 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee. „Also hier deutet sich für Richtung Monatsende der erste kräftige Wintereinbruch für die Alpen an“, berichtet Jung.

Aber wie sicher ist dieser Temperatursturz? Da ist sich Meteorologe Dominik Jung noch gar nicht so sicher - zwar rauschen die Temperaturen um den 24. September am süddeutschen Alpenrand tatsächlich in Richtung Null-Grad-Marke, doch die Mittelwerte für den Rest Süddeutschlands bleiben ziemlich durchschnittlich - vermutlich bleibt es sogar erstmal zu warm. Der Wintereinbruch am Alpenrand Ende September dürfte also vorerst ein kleiner Ausreißer bleiben. Große Regenmengen sind auch nicht in Sicht.

Allerdings gibt es bereits Prognosen für den kommenden Winter. Wird es frostige Eiseskälte und Schnee geben, oder bleibt es bis ins Frühjahr hinein mild? Wetter-Experte Jung erklärt anhand des Polarwirbels, wie der Winter in Deutschland werden soll. Meteorologen vom amerikanischen Wetterdienst NOAA haben immerhin bereits anhand von Langzeitberechnungen eine Winter-Tendenz abgegeben.

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa

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