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Wetter-Wende bringt Temperatursturz: Experten verraten, wo der erste Frost droht

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Von: Julia Cuprakowa

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Nach einem spätsommerlichen Wochenstart geht es mit den Temperaturen in Deutschland bergab. Ein Tief über dem Atlantik bringt Niederschlag und nächtlichen Bodenfrost mit sich.

Nach einem mehr oder weniger verregneten Samstag, trauten manche zum Wochenstart ihren Augen nicht: Das Thermometer kletterte zum Beispiel in Leipzig auf 28 Grad. Und das mitten im Oktober. Doch die Freude wehrt nur kurz. Das vielerorts spätsommerliche und sonnige Wetter von Montag (17. Oktober) hält sich nicht mehr lange in Deutschland.

Spätestens am Donnerstag (20. Oktober) macht sich nach Angaben vom Deutschen Wetterdienst (DWD) ein Tief über dem Atlantik bemerkbar. Die Folge: Es kühlt deutlich ab, nachts kann es sogar wieder Frost geben.

Wetter in Deutschland: Nach sommerlichen Herbsttagen soll es nun regnen

Wie bereits erwähnt, bringt eine Kaltfront vor allem der Südhälfte schon am Dienstag ein paar Niederschläge. Das berichtet wetteronline.de in einer 14-Tage-Prognose. Anschließend wird es jeden Tag etwas kühler. Wer jetzt aber mit Herbststürmen und heftigen Temperatursturz rechnet, der irrt. Denn trotz Regen bleibt es im Süden mit Höchstwerten bis 18 Grad noch recht mild.

Im Norden und Nordosten Deutschlands werden dagegen in der zweiten Wochenhälfte kaum noch 15 Grad erreicht. Dazu ist es aber meist trocken. In Gewässernähe kann es in den Frühstunden teils neblig-trüb sein, wie die Meteorologen von wetteronline.de weiter berichten. In der Nacht zum Donnerstag gibt es in einem Streifen von der Ostsee bis zum Erzgebirge vielerorts sogar Bodenfrost. Auch in Bayern sind Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Bodennähe möglich. In den westlichen Landesteilen sind die Nächte aufgrund von Wolken jedoch deutlich milder.

Wetter in Deutschland: Tief über dem Atlantik bringt Regen

Nähert sich das Tief Großbritannien, steigt das Niederschlagsrisiko erneut an. Das Wetter am Wochenende verläuft nach derzeitigem Stand wechselhaft und man braucht häufiger einen Regenschirm. Zudem weht zeitweise ein kräftiger Wind. Unklar ist noch, ob und wann uns ein Regengebiet am Sonntag erreicht.

Fakt ist aber: Das Tief führt recht milde Luft vom Atlantik nach Deutschland, wodurch es mit den Temperaturen wieder leicht aufwärts geht. Die Tageshöchstwerte pendeln sich voraussichtlich auf 15 bis 20 Grad ein.

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