Hoch Dieter kommt

Schneestürme treffen Europa: Auch Deutschland bekommt Auswirkungen zu spüren

Passanten gehen bei dichtem Schneefall über eine Straße.
+
Passanten gehen bei dichtem Schneefall über eine Straße.
  • Marc Dimitriu
    VonMarc Dimitriu
    schließen

Ein Hoch über den Azoren sorgt für einen Schneesturm über Europa. Auch auf Deutschland kommen schwere Böen zu.

München - Ein Azorenhoch, das sich ab Samstag, den 15. Januar, über dem Nordatlantik breit macht, führt Kaltluft aus der Polarregion in den Süden und sorgt so für einen Schneesturm über Osteuropa und gleichzeitige für einen heftigen Blizzard über den USA. Das prognostiziert Meteorologe Jan Schenk vom The Weather Channel.

Azorenhoch sorgt für Schneesturm über Osteuropa und Blizzard in Nordamerika

Weite Teile der USA und der Osten Kanadas drohen eingeschneit zu werden. Deutschland wird nicht ganz so heftig getroffen, wie Nordamerika und Osteuropa. Doch auch hierzulande werden die Auswirkungen des Hochs* Dieter zu spüren sein. Der Westen wird vorerst aber noch vom Winter verschont. Andernorts wird das Wetter* ungemütlich.

Sturmböen treffen Deutschland - Winter setzt sich aber nicht fest

Ab Sonntagabend setzt dann auch Schneefall* in Deutschland ein, allerdings nicht so heftig wie in Osteuropa. Häufig kann es auch zu Schneeregen oder Regen kommen, da die Temperaturen um die Gefriergrenze schwanken. Am ehesten wird noch der Süden Deutschlands vom Schneefall getroffen.

An der deutschen Nordseeküste soll es so zu Sturmböen kommen. Jedoch trifft der Sturm* mehr auf den Osten. Erst am Montag soll der Wind dann sein Maximum erreichen. Sturmböen mit bis zu 100 km/h drohen an der Ostseeküste und über den Mittelgebirgen. Den kompletten Montag soll es äußerst windig bis stürmisch bleiben. Auch der Osten Bayerns soll etwas vom Sturm abbekommen. Weiter südlich in Bayern und im Südwesten Deutschlands sind maximal Windgeschwindigkeiten von 50 Km/h zu erwarten, meist sogar noch schwächer.

Schneefall in Deutschland - doch nicht viel bleibt liegen

Doch zusammen mit dem Wind und nächtlichem Frost sorgen Regen und Schnee für gefährliches Wetter, vor allem auf den Straßen ist dann Vorsicht geboten. Ab Montagabend sollte der Schneefall dann überwiegen, besonders im Süden. Doch vermutlich bleibt trotzdem nicht viel Schnee liegen, außer in den Hochlagen. Dennoch drohen Dienstagmorgen erneut glatte Straßen. Während der Winter Deutschland wieder nur streift, kommt es in Osteuropa zu stärkerem Schneefall, sogar bis in die Türkei. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (md)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema