Wetter in Deutschland

Winter ist zurück: Schnee bis ins Flachland – in „fast allen Landesteilen“

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Der Winter feiert sein Comeback in Deutschland – bis zu 20 Zentimeter Neuschnee werden erwartet. Laut Experten soll es auch im Flachland schneien.

Nachdem der Januar doch eher einen milden Start hingelegt hat, wird das Wetter in Deutschland langsam immer winterlicher. Zu Beginn der Woche (KW3) ist noch nicht mit Schneefällen bis ins Flachland zu rechnen – doch das soll sich im Laufe der Woche ändern. Bereits zum Wochenstart soll es in den höheren Lagen hingegen ordentlich schneien. Das Wetter-Portal wetter.de spricht von „bis zu 20 Zentimeter Neuschnee“ im Erzgebirge und bis runter zum Bayerischen Wald.

Das Wetter in Deutschland wird zum Wochenbeginn noch von „starkem Hochdruck“ beeinflusst, doch ab Mittwoch (19. Januar 2022) soll der Winter in Deutschland Fahrt aufnehmen und kalte Luft aus dem Norden zu uns strömen. Der Meteorologe Jan Schenk spricht in einem Wetter-Video von The Weather Channel davon, dass es in „fast allen Landesteilen“ schneien soll.

Wetter in Deutschland: Winter-Comeback – Schnee bis ins Flachland

„Das ist der Winter, er kommt wieder zu uns“, prognostiziert der Wetter-Experte. Am Mittwoch zieht zuerst noch Regen übers Land – doch „der Regen geht im Laufe des Mittwochabends in Schneefall über“ und der Winter feiert sein Comeback.

„Dann schneit es doch am Donnerstag recht kräftig in weiten Landesteilen“, sagt der Meteorologe Schenk vorher, auch im Flachland. Doch es gibt auch Ausnahmen: Im Westen und Nordwesten Deutschlands soll der Niederschlag eher als Regen herunterkommen.

Bleibt das Wetter in Deutschland winterlich? Die Schnee-Prognose

Und wie geht es weiter? Schlägt der Winter jetzt noch mal so richtig zu? Bleibt es vorerst überwiegend kalt in Deutschland? Kommen jetzt die großen Schneemassen inklusive mehrere Zentimeter Schnee bis ins Flachland?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht im 10-Tage-Trend vor allem ab der Nacht zum Donnerstag und mindestens bis zum Samstag (22. Januar) vermehrt von Schnee für die ganze Woche. Am meisten Schnee sollen die Alpen, die Mittelgebirge und im höheren Bergland abbekommen. Doch ab Sonntag ist nicht mehr die Rede von Schnee.

Der Meteorologe Jan Schenk sagt zum Thema Schnee-Aussichten und Wintereinbruch in Deutschland: „Wenn wir uns die Luftmassen noch mal anschauen, dann sehen wir: Okay, es bleibt schon mal ein paar Tage kalt. Aber die Tendenz geht so ein bisschen dahin, dass zum nächsten Wochenende dann die Luft wieder nach Osteuropa abgedrängt wird.“ Ein anderer Wetter-Experte sieht das ähnlich und gibt eher eine traurige Schnee-Prognose für den restlichen Winter in Deutschland ab.

Wetter: Polarwirbel könnte für arktische Kälte und Schneemassen sorgen

Dennoch betont der Meteorologe Schenk: „Das ist noch nicht ganz sicher.“ Es kann sich in Sachen Winter Ende Januar und im Februar 2022 noch alles ändern. Einen großen Einfluss auf das Wetter in Deutschland könnte auch der Polarwirbel haben – sollte es zu einem Polarwirbelsplit kommen, könnte es arktische Kälte und Schneemassen in Deutschland geben.

Zumindest eins ist aber erstmal sicher: In den nächsten Tagen nimmt der Winter in Deutschland wieder Fahrt auf und sorgt immerhin kurzzeitig für etwas Schnee, der auch liegen bleiben soll. Zwar soll es keine Schneemassen bis ins Flachland geben, aber immerhin ein paar Flocken. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee in höheren Lagen ist doch auch schon mal was. Zumal die aktuelle Corona-Verordnung in Baden-Württemberg einen Ausflug in die deutschen Schneeregionen zulässt.

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