Kitas und Schulen im Lockdown

Wegen Schließungen: Stuttgarter sollen weniger Elternbeiträge für Kitas zahlen

Jacken und Turnbeutel sind in einer Kindertagesstätte an einer Garderobe zu sehen.
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Die Stadt Stuttgart wird aufgrund der Schließungen auf einen Teil der Elternbeiträge für Kitas verzichten.
  • Julian Baumann
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Aufgrund der anhaltenden Schulschließungen will die Stadt Stuttgart die Elternbeiträge für Kitas wöchentlich um 25 Prozent reduzieren - die Landeshauptstadt wagt damit einen Vorstoß.

Stuttgart - Aufgrund der Corona-Pandemie sind Schulen und Kitas im Südwesten nun bereits seit Monaten geschlossen. Während sich die Schulen und Universitäten auf den Unterricht über Videokonferenzen umstellen mussten, ist eine solche temporäre Lösung für die Eltern kleinerer Kinder nicht möglich. Die Stadt Stuttgart wagte deshalb einen Vorstoß. Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung der Landeshauptstadt sagte, man wolle nicht auf den Beschluss von Bund und Ländern warten, sondern die Eltern in dieser schwierigen Zeit sofort unterstützen. Deshalb wird die Stadt ab Februar wöchentlich auf 25 Prozent der Elternbeiträge für Kitas verzichten. Dasselbe gilt auch für Grundschulen, dort sollen die Beiträge allerdings auch rückwirkend verringert werden. Die Notbetreuung an Kitas soll allerdings kostenpflichtig bleiben.

Wie BW24* berichtet, sollen Stuttgarter wegen den Schließungen weniger Elternbeiträge für Kitas zahlen.

In der Landeshauptstadt Stuttgart (BW24* berichtete) gibt es über 500 Einrichtungen für die Betreuung von Kindern im Alter zwischen 0 und 14 Jahren. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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