US-Behörde

Warnung im Mai: Hätte der Anschlag in Barcelona verhindert werden können?

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Angestellte der Stadt halfen nach dem Anschlag dabei die niedergelegten Blumen, Kerzen und Kränze abzulegen.

Nach einem Bericht hat das US-Terrorabwehrzentrum NCTC die spanischen Behörden bereits im Mai vor einem Anschlag in Barcelona gewarnt. Das wirft Fragen auf.

Barcelona - Das US-Terrorabwehrzentrum NCTC hat die Behörden in Spanien einem Medienbericht zufolge bereits im Mai vor einem möglichen Anschlag in Barcelona gewarnt. Wie die Tageszeitung "El Periódico de Catalunya" am Donnerstag berichtete, hatten die US-Behörden unter anderem den spanischen Geheimdienst CNI schon Wochen vor dem Attentat von Barcelona am 17. August über Anschlagspläne der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) informiert.

"Unbestätigten Informationen mit unbekannter Glaubwürdigkeit von Ende Mai 2017 zufolge, plante der IS, im Sommer terroristische Anschläge gegen touristische Ziele in Barcelona zu verüben, insbesondere die Straße Las Ramblas", zitierte "El Periódico" aus dem Hinweis des US-Abwehrzentrums NCTC. Ein Sprecher des spanischen Geheimdiensts wollte die Informationen auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP weder bestätigen noch dementieren. Der spanische Radiosender SER zitierte Anti-Terror-Ermittler, wonach der im Original veröffentlichte Warnhinweis aus den USA echt sei.

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Bei den Anschlägen in Katalonien war am 17. August ein 22-jähriger gebürtiger Marokkaner mit einem Lieferwagen in die Menschenmenge auf Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas gerast. In Cambrils lenkten Angreifer wenige Stunden später einen Pkw in eine Gruppe von Passanten. Bei den beiden Attacken wurden 16 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt. Die IS-Miliz übernahm die Verantwortung für die Anschläge.

AFP

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