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Warntag in Deutschland: Nicht alle Städte in Baden-Württemberg machen mit

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Beim Warntag am 8. Dezember bekommen alle die gleiche SMS und die Sirenen heulen. In Baden-Württemberg machen aber nicht alle Städte mit.

Am Donnerstag, 8. Dezember, ist Warntag in Deutschland. Dabei „testet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, wie gut die technische Infrastruktur funktioniert“, schreibt die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa). Mehrere Millionen Menschen in Baden-Württemberg erhalten um 11.00 Uhr amtliche Gefahren-Warnungen über verschiedene Alarmkanäle. Auch die Sirenen werden heulen. Aber eben nicht alle.

Warntag in Deutschland: In einigen Städten gibt es gar keine Sirenen mehr

Beim Testlauf setzen viele Kommunen neben Sirenen auch auf digitale Direktnachrichten. Per „Cell Broadcast“ auf Handys und andere Mobilgeräte gesendete Warnungen soll es in den meisten Städten und Gemeinden geben. Dabei geht eine Benachrichtigung an jedes Handy, das zu diesem Zeitpunkt Empfang hat. Gewarnt werden soll zudem über Radio und Fernsehen, über Warn-Apps wie Nina, auch wird die Warnung auf Stadtinformationstafeln zu lesen sein.

Allerdings werden auch am zweiten Warntag viele Sirenen stumm bleiben. Großstädte wie Freiburg verzichten bewusst auf Sirenenproben, in anderen Gemeinden gibt es nur noch wenige oder gar keine Sirenen mehr, die funktionieren. Auch in Heidelberg, Stuttgart und Göppingen werden keine Sirenen heulen.

Im Jahr 2020 gab es zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung einen bundesweiten Warntag, damals am 10. September. Die Stadt Heilbronn nutzt den bundesweiten Warntag ebenfalls, um ihre Sirenen zu überprüfen. Dafür löst die Feuerwehr Heilbronn um 11 Uhr einmalig ein kurzes Sirenensignal aus.

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