1. echo24
  2. Welt

Nach Warnstreik: Post will Rückstand bis Dienstagabend aufholen

Erstellt:

Von: Julia Cuprakowa

Kommentare

Die Gewerkschaft Verdi forderte die Beschäftigten der Deutschen Post AG letzte Woche zum Streik auf. Nun sollen die liegengebliebenen Pakete und Briefe bis Dienstagabend zugestellt werden.

Nach einem dreitägigen Warnstreik arbeitet die Deutsche Post nun daran, drei Millionen liegengebliebene Briefe und eine Million Pakete zuzustellen. Man werde diese Sendungen bis spätestens Dienstagabend (24. Januar) zustellen, sagte ein Post-Sprecher am Montagmorgen (23. Januar) in Bonn.

„Da solche Arbeitskampfmaßnahmen auch schon in früheren Jahren hin und wieder stattgefunden haben, gibt es eingespielte Prozesse, um dadurch aufgelaufene Rückstände so schnell wie möglich abzubauen.“ Verdi hatte Brief- und Paketzentren von Donnerstag (19. Januar) bis Samstag (21. Januar) bestreikt, wie echo24.de bereits berichtete. Die Gewerkschaft fordert in Tarifverhandlungen 15 Prozent mehr Geld für 160.000 Beschäftigte im Inland. Der Post ist das jedoch viel zu viel.

Streitbereitschaft in Deutschland wächst

Grundsätzlich ist die Streikbereitschaft in Deutschland derzeit hoch, denn neben der Post, kommt es auch bei der Bahn immer wieder zur Arbeitsniederlegung. Nach 630 Streikstunden fordern die Lokführer aber eine Schlichtung im Tarifstreit.

Auch interessant

Kommentare