Das erwartet Fans am ersten Tag

Wacken: Zwei Münchner stehen mit den W.O.A. Firefighters auf der Bühne

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Am ersten Tag des Wacken Open Air bekommen die Metal-Fans ein super Programm. 

Status Quo, Europe, Accept: Gleich am ersten Tag des „Wacken Open Air“ stehen Große des Genres beim Metal-Spektakel im Norden auf den Bühnen. Auch zwei Münchner sind dieses Jahr dabei. 

Jetzt wird es richtig laut: Die Wacken-Urgesteine von Skyline eröffnen am Donnerstag offiziell das „Wacken Open Air 2017“. Weitere Highlights des Tages sind die Auftritte von Status Quo, Europe und Accept. Inoffiziell hatte die Feierei bei Deutschlands wohl größtem Heavy-Metal-Event schon am Mittwoch begonnen - mit dem Auftritt des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Wacken („W.O.A. Firefighters“) und dem Nachwuchswettbewerb „Metal Battle“.

Mit dabei bei dem Auftritt der Firefighters: Zwei Musiker aus München, die mit den Nordlichtern musizieren werden. Da Rocka und da Waitler, auch bekannt als DRDW, werden ihre Künste im ungewöhnlichen Genre „Authentic Quetschn Crossover“ zum Besten geben. Sie gehen insgesamt zwei Mal mit dem W.O.A. Firefighters auf die Bühne: Am Mittwoch und am Donnerstag, 17.45 Uhr, auf der Beer Garden Stage. Bleibt nur zu hoffen, das ihre Texte im hohen Norden auch wirklich verstanden werden, denn die beiden singen auf Bayerisch.

Vor einem Jahr trampten da Rocka und da Waitler noch nach Wacken, dieses Jahr stehen sie mit den Firefighters auf der Bühne. 

Das Festival ist zum zwölften Mal in Serie ausverkauft. Die mehr als 75 000 Besucher erwarten bei der 28. Auflage Konzerte von rund 150 Bands und ein Rahmenprogramm mit Comedy und Kunst. Bei den Konzerten auf den Hauptbühnen werden erfahrungsgemäß Lautstärken von bis zu 120 Dezibel erreicht.

400.000 Liter Bier werden verbraucht - darum gibt es die Bier-Pipeline

Angesichts eines Bierverbrauchs von rund 400.000 Litern setzen die Veranstalter in diesem Jahr erstmals auf eine Bier-Pipeline. „Dadurch müssen auf dem Gelände keine Fässer mehr mit schweren Lastwagen verteilt werden“, hatte W:O:A-Veranstalter Holger Hübner erklärt.

Auch die Anwohner der 1800-Seelen-Gemeinde Wacken haben sich auf das Festival eingestellt. Viele bieten Betten an, verkaufen Kaffee oder Snacks - oder beobachten das Spektakel entspannt vom Straßenrand.

Rund ein Drittel der Festivalbesucher kommt aus dem Ausland. Die Heavy-Metal-Fans reisten zum Teil mit Sonderzügen wie dem sogenannten Metal-Train an. Auch der Hamburger Flughafen hat sich auf das Festival eingestellt: Gegen Vorlage des Festivaltickets können Wacken-Reisende unter anderem vergünstigt essen und trinken. Zwischen 4000 und 5000 Besucher sollten laut Airport mit dem Flugzeug über die Hansestadt anreisen.

Wacken 2017: Die besten Bilder der Fans und Bands

Das „Wacken Open Air“ gibt es seit 1990. Es gilt laut Polizeiangaben als besonders friedlich. Streitereien oder Schlägereien lagen in der Vergangenheit „deutlich unter dem normalen Zeltfest-Durchschnitt“, hieß es.

Schon vor dem offiziellen Start des Wacken Open Air hat das Festival für zwei Heavy-Metal-Fans bereits ein abruptes Ende gefunden.

dpa

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