Ungewisse Sicherheitslage

US-Gesandter: Russland für "heißen Krieg" in der Ukraine verantwortlich

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Macron und Poroschenko wollen sich über die Sicherheitslage in der Ostukraine befassen.

Seit Mittwoch wurden bei den Kämpfen zwischen pro-russischen Separatisten und Regierungstruppen in der Ostukraine elf ukrainische Soldaten getötet. Der neue US-Sondergesandte betont dabei, Russland sei für den „heißen Krieg“ im Land verantwortlich.

Der neue US-Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Volker, hat Russland für den "heißen Krieg" in der Ostukraine verantwortlich gemacht. Es sei "dringlich", diesen Krieg zu beenden, sagte Volker am Sonntag bei einem Besuch in der Stadt Kramatorsk vor Journalisten. Seit Mittwoch wurden bei den Kämpfen zwischen pro-russischen Separatisten und Regierungstruppen in der Ostukraine elf ukrainische Soldaten getötet. Am Montagvormittag wollten sich die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Russland in einer neuen Telefonkonferenz mit der Sicherheitslage in der Ostukraine befassen. Es wäre das erste Telefonat im sogenannten Normandie-Format seit dem Amtsantritt des französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Mai. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärte, er werde in dem Telefonat die "sofortige Einhaltung des Waffenstillstands entlang der gesamten Frontlinie" fordern. Seit dem Frühjahr 2014 kämpfen im Osten der Ukraine pro-russische Rebellen gegen ukrainische Regierungssoldaten. Mehr als 10.000 Menschen wurden seither getötet. Gegen das unter Vermittlung von Deutschland und Frankreich 2015 ausgehandelte Friedensabkommen von Minsk wird immer wieder verstoßen.

afp

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