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„Unwort des Jahres 2022“ gesucht – schon über 600 Vorschläge

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Von: Julia Cuprakowa

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„Unwort des Jahres“
Das „Unwort des Jahres“ 2021 ist Pushback. © Frank Rumpenhorst/dpa

Die Jury der „Sprachkritischen Aktion“ sucht nach dem „Unwort des Jahres 2022“. Letztes Jahr machte das Wort „Pushback“ das Rennen. Bisher wurden mehr als 600 Vorschläge eingereicht.

Der Ausdruck „Pushback“ war das Unwort des Jahres 2021. Die Suche nach dem nächsten „Unwort des Jahres“ ist bereits im vollen Gang. Nach Angaben der Sprachkritischen Aktion vom Dienstag (25. Oktober), die das Wort seit 1991 kürt, erreichten die Jury bislang mehr als 600 Vorschläge.

Darunter seien Begriffe wie Sondervermögen, Gratismentalität, harmloser Missbrauch, klimaneutral oder Spezialoperation, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Noch bis zum 31. Dezember können weitere Vorschläge eingereicht werden. Bekannt gegeben werden soll das „Unwort des Jahres 2022“ dann im Januar 2023 in Marburg.

„Unwort des Jahres“ soll auf unangemessenen Sprachgebrauch hinweisen

Die Sprachkritische Aktion will mit ihrer alljährlichen Wahl auf unangemessenen Sprachgebrauch aufmerksam machen und so sensibilisieren. Gerügt werden Begriffe, die gegen die Prinzipien der Menschenwürde oder Demokratie verstoßen, die gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder die euphemistisch, verschleiernd oder irreführend sind, schreibt die dpa weiter.

Die Wahl zum Jugendwort 2022 ist dagegen abgeschlossen und „smash“ ist der Sieger. Auf Twitter zeigen sich wie üblich gemischte Gefühle zum Voting von Langenscheidt.

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