Im Wahlkampf mokierte er sich noch über das „Big Money“ 

Trump will keine armen Leute in der Regierung

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US-Präsident Donald Trump während einer Rede in Cedar Rapids. 

US-Präsident Donald Trump hat seine Vorliebe für besonders wohlhabende Politiker in seiner Regierungsmannschaft verteidigt.

Washington - „Ich wurde gefragt, warum ich so viele Reiche in der Regierung habe“, sagte Trump vor Anhängern in Cedar Rapids (Iowa). „Ich habe gesagt: Weil wir genau dieses Denken wollen“, betonte der Präsident.

Mit den früheren Goldman-Sachs-Managern Gary Cohn und Wilbur Ross oder dem Medien-Investor Steven Mnuchin, der Milliarden-Erbin Betsy DeVos und dem früheren Exxon-Topmanager Rex Tillerson hat Trump Multi-Millionäre oder gar Milliardäre in seiner Regierungsmannschaft.

Noch im Wahlkampf mokierte er sich über Clinton und dem „Big Money“ der Wall Street

„Ich liebe alle Menschen, ob arm oder reich“, sagte Trump. „Aber in diesen speziellen Positionen, da will ich schlicht keine armen Leute.“

Im Wahlkampf hatte sich Trump noch über die nach seiner Ansicht zu engen Beziehungen zwischen seiner Kontrahentin Hillary Clinton und dem „Big Money“ der Wall Street mokiert. Jetzt argumentiert er, bei wohlhabenden Investmentbanker könne man sicher sein, dass sie den Regierungsjob nicht wegen des Geldes annähmen. „Sie haben eine Menge aufgegeben“, sagte Trump.

dpa

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