US-Präsident in Europa

Trump bei Queen: Beobachter wollen etwas bemerkt haben - war es ein Seitenhieb gegen ihn?

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Donald Trump und die Queen.

Donald Trump ist mit seiner Frau Melania in Europa unterwegs. Bei den Gedenkfeierlichkeiten zum D-Day redete ihm Frankreichs Präsident Macron ins Gewissen.

  • Donald Trump und seine Frau Melania sind vom 3. bis zum 5. Juni auf Staatsbesuch nach London.
  • Dort treffen sie nicht nur Queen Elizabeth II., sondern auch etliche andere Royals, wie Prinz Charles oder Prinz Harry.
  • Am Dienstag wurde der Besuch Trumps von großen Protesten in London begleitet.
  • Es ist bereits Donald Trumps zweiter Besuch in Großbritannien seit seinem Amtsantritt. Auch Noch-Premierministerin Theresa May will er besuchen.
  • Am Mittwoch besuchte Trump zum Jahrestag des D-Days die Feierlichkeiten in der Normandie.

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Putin nicht bei Weltkriegsgedenken in Normandie: „Gar kein Problem“

Update vom 6. Juni, 15.17 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat gelassen auf die fehlende Einladung zum D-Day-Gedenken in der Normandie reagiert. „Wir laden auch nicht alle zu jeder Veranstaltung ein“, sagte Putin am Donnerstag in St. Petersburg. Es sei niemand verpflichtet, ihn überall hin einzuladen. „Was bin ich denn, ein Hochzeitsgeneral? Ich habe so genug zu tun hier. Das ist doch gar kein Problem“, sagte Putin bei einem Treffen mit den Chefs internationaler Nachrichtenagenturen.

„Aber wenn wir uns mit Verschwörungstheorien befassen wollen, dann könnten wir uns vorstellen, dass die westlichen Anführer erst ein bisschen untereinander tuscheln wollen - bevor sie anfangen, mit uns Kontakte aufzunehmen“, sagte er. Die Normandie war nach dem Ausbruch des blutigen Konflikts in der Ostukraine 2014 auch jener Ort, nach dem Frankreich, Deutschland, Russland und die Ukraine einen Vierer-Gipfel zur Lösung der Krise benannt hatten.

Russland hat nach offiziellen Angaben lediglich einen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Paris zu den Feierlichkeiten am Donnerstag geschickt. Als Affront sah Russland die fehlende Einladung trotzdem, weil seine Soldaten zu Sowjetzeiten den mit Abstand größten Beitrag leisteten zum Sieg über den Faschismus, wie Außenpolitiker in Moskau betonten.

Trump bei Queen: Versteckter Affront gegen Donald Trump?

Update vom 6. Juni, 14.54 Uhr: Die Queen und Donald Trump - der Besuch bei der Monarchin war der Höhepunkt des Großbritannien-Besuchs des US-Präsidenten. Ganz ohne Probleme verlief dieser nicht: Trump, der über eine aktuelle Umfrage mehr als erbost sein dürfte, fasste die Queen am Rücken an (ein No-Go am Hof) und hatte im Vorfeld Herzogin Meghan als „nasty“ bezeichnet (was er später dementierte). Nun wollen Beobachter beim Outfit von Elizabeth II. eine unterschwellige Stichelei gegen den Amerikaner ausgemacht haben.

Demnach soll die Queen mit ihrer Tiara gegen Trump deutlich gemacht haben, was sie von ihm hielt. Für den Termin mit dem Amerikaner hatte Elizabeth die „Burmese Ruby Tiara“ gewählt. Die 96 Rubine in der Krone sollen das Böse und 96 Krankheiten fernhalten, die dem Menschen schaden könnten. Dies wird nun als subtile Stichelei gegen Trump gewertet. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sich Elizabeth jene Tiara ausgesucht hat, weil das Rot darin ein verbindendes Element zwischen ihrem und Trumps Land darstellt. Ihr Kleid war weiß mit blauen Details, somit wären alle auf der US- als auch auf der britischen Flagge vorhandenen Farben vertreten. Royal-Expertin Victoria Arbiter twitterte:  "Der Sinn eines Staatsbesuches ist es, den Gast so willkommen wie möglich zu heißen.“ Die Queen habe die Tiara auch schon vorher getragen.

Donald Trump und die Queen.

Durchaus kritisch äußerte sich Elizabeth in ihrer Rede - ganz ungewohnt für sie, ansonsten gibt sie sich bewusst neutral. Sie beschwor Trump, seinen Isolationismus zu beenden, wenn auch nicht mit diesen Worten. Elizabeth: „Der Jahrestag des D-Day erinnert alle unsere Länder daran, was wir zusammen erreicht haben. Nach den gemeinsamen Opfern des Zweiten Weltkriegs haben Großbritannien und die Vereinigten Staaten mit anderen Verbündeten für die Errichtung einer Sammlung von internationalen Institutionen gearbeitet, um sicherzustellen, dass sich die Grauen der Vergangenheit nie wiederholen.“

Die Queen weiter:  „Während sich die Welt verändert hat, sollten wir für immer sorgsam mit dem eigentlichen Ziel dieser Strukturen umgehen: dass Nationen zusammenarbeiten, um den hart errungenen Frieden zu sichern.“ Ein klares Signal an Trump und sein „America First“ - und viel weniger subtil wie eine Tiara.

Macron redet Trump bei Gedenktag ins Gewissen -  „Amerika, ist immer dann am größten, wenn...“

Update vom 6. Juni 2019, 14.17 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat beim Gedenken an den D-Day US-Präsident Donald Trump an seine historische Verantwortung erinnert. „Amerika, lieber Präsident Trump, ist immer dann am größten, wenn es für die Freiheit der anderen gekämpft hat“, sagte der 41-Jährige am Donnerstag auf dem US-Militärfriedhof Colleville-sur-Mer bei Bayeux. An der Zeremonie nahm auch Trump teil. „Wir dürfen niemals aufhören, das Bündnis der freien Völker mit Leben zu erfüllen“, so Macron weiter.

Macrons Verhältnis zu Trump gilt als kühl - auch weil der unberechenbare US-Präsident sein Land aus internationalen Abkommen zurückzog. An der Zeremonie in der Normandie nahmen rund 12 000 Besucher teil, mehr als 160 US-Veteranen waren auf der Tribüne vertreten. Für sie gab es mehrfach Applaus - Trump und Macron bedankten sich bei ihnen für ihren Einsatz für die Freiheit. Auf dem Friedhof in Colleville gibt es 9380 amerikanische Soldatengräber.

Die Soldaten der Alliierten waren vor genau 75 Jahren an den Stränden der Normandie gelandet. Der sogenannte D-Day markiert den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland von Westen her und den Beginn des Siegeszugs einer demokratischen Bewegung in aller Welt. Er steht aber auch für ein unmenschliches Blutvergießen, Zehntausende Tote und Verwundete.

Trump würdigte die Landung der alliierten Truppen in der Normandie als heldenhaften Einsatz für die Freiheit. Zehntausende Männer hätten an der französischen Küste ihr Blut vergossen. „Tausende haben ihr Leben geopfert - für ihre Brüder, für ihre Länder und für das Überleben der Freiheit“, sagt er. Die Soldaten damals hätten nicht nur eine Schlacht oder einen Krieg gewonnen, sondern das Überleben der Zivilisation gesichert. „Sie haben unsere Lebensweise für viele Jahrhunderte verteidigt.“

Trump besuchte die D-Day-Feierlichkeiten in der Normandie.

Nach Klima-Talk mit Charles: Trump zieht eigenwillige Schlüsse

19.45 Uhr: Dem britischen Thronfolger Prinz Charles ist der Kampf gegen den Klimawandel ein Herzensanliegen. US-Präsident Donald Trump hat er dafür bei dessen Staatsbesuch in Großbritannien nicht als engagierten Mitstreiter gewinnen können. Trump sagte dem britischen Sender ITV in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview, er habe eineinhalb Stunden statt der geplanten 15 Minuten mit Charles gesprochen. Auf die Frage, ob er persönlich an Klimawandel glaube, antwortete der US-Präsident: „Ich glaube, dass es eine Änderung beim Wetter gibt und ich glaube, es ändert sich in beide Richtungen.“

Trump sagte in dem Interview über das Gespräch mit Charles: „Ich denke, wir hatten eine großartige Konversation und es ging um - wie Sie das nennen würden - Klimawandel.“ Er - Trump - habe dem Prinzen gesagt: „Die Vereinigten Staaten haben im Augenblick auf der Basis aller Statistiken eines der saubersten Klimata, die es gibt, und es wird sogar noch besser.“ Er stimme mit dem Thronfolger darin überein, „dass ich das beste Wasser will, das sauberste Wasser, kristallsauber“. China, Indien, Russland und viele andere Nationen hätten dagegen weder sehr sauberes Wasser noch sehr saubere Luft.

Trump schien in seinen Aussagen Umweltverschmutzung und Klimawandel gleichzusetzen. Die Weltorganisation für Meteorologie beschreibt Klima als „die durchschnittlichen Wetterbedingungen für einen bestimmten Ort über einen langen Zeitraum“. Trump hat sich in der Vergangenheit mehrfach skeptisch darüber geäußert, ob es Klimawandel gibt und falls ja, ob er vom Menschen verursacht wird. Er hat die USA - einen der größten Verursacher von Treibhausgasen weltweit - aus dem internationalen Pariser Klimaschutzabkommen zurückgezogen.

Trump und der Brexit: US-Präsident sorgt mit Äußerung in Irland für Stirnrunzeln

19.30 Uhr: Die Frage der inner-irischen Grenze ist nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump in der Brexit-Diskussion weitgehend unproblematisch. „Ich denke nicht, dass die Grenze überhaupt ein Problem sein wird“, sagte Trump am Mittwoch bei seiner Ankunft in Shannon (Irland), wo er mit dem irischen Regierungschef Leo Varadkar zusammentraf.

Die Frage der Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland, die künftig gemeinsam mit dem Rest Großbritanniens aus der EU austreten will, gilt seit Jahren als eines der schwierigsten Themen bei der Umsetzung des Brexits.

Donald Trump und Gattin Melania am Mittwoch beim Abflug aus dem südbritischen Southampton.

Der von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Austrittsvertrag wurde unter anderem wegen der umstrittenen Backstop-Regelung wiederholt vom britischen Parlament abgelehnt. Die Regel soll garantieren, dass es nach dem Brexit keine Grenzkontrollen zwischen der Republik Irland und Nordirland gibt. Demnach bleibt das ganze Königreich zunächst in der Zollunion und Nordirland in Teilen des Binnenmarkts, bis London und Brüssel eine bessere Lösung gefunden haben. Die EU hat zugesagt, dass der Backstop nicht als Dauerlösung gedacht ist. Brexit-Hardliner wollen ein einseitiges Kündigungsrecht.

Ohne Zollunion käme es zu einer Zollgrenze innerhalb Irlands, die das tägliche Leben in seiner jetzigen Form praktisch unmöglich machen würde und nach Einschätzung Dublins die Gefahr erneuter Unruhen heraufbeschwören würde.

Trump in Großbritannien: Merkel trifft US-Präsident am Rande der D-Day-Feierlichkeiten

14.47 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump sind am Rande der D-Day-Feierlichkeiten im britischen Portsmouth zusammengekommen. Über Inhalte des Gesprächs am Mittwoch wurde zunächst nichts bekannt. Merkel und Trump nahmen in der südenglischen Hafenstadt an der Feier zum Gedenken an die Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg teil. Auch die britische Königin Elizabeth II., Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die britische Premierministerin Theresa May und Thronfolger Prinz Charles waren unter den Teilnehmern.

D-Day-Gedenkveranstaltung in Portsmouth.

Merkel war in der vergangenen Woche in den USA gewesen, war dort aber nicht mit Trump zusammengekommen. Am vergangenen Donnerstag hielt die Kanzlerin eine Ansprache vor den Absolventen der US-Eliteuniversität Harvard in Cambridge bei Boston. In ihrer Ansprache grenzte sich Merkel scharf von der nationalistischen und protektionistischen Politik Trumps ab, ohne seinen Namen zu nennen.

Sympathie für ungeregelten Brexit: Trump mischt sich weiter in die May-Nachfolge ein

11.32 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat mit weiteren potenziellen Kandidaten für die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Theresa May in London gesprochen. Noch am Dienstagabend habe er sich mit dem britischen Außenminister Jeremy Hunt getroffen, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Mittwoch eine nicht näher genannte Quelle aus dem Umfeld Hunts.

Bereits zuvor hatte Trump 20 Minuten lang mit dem früheren Außenminister Boris Johnson telefoniert. In einem Zeitungsinterview hatte der US-Präsident seine Sympathie für den extravaganten Politiker kundgetan und notfalls einen ungeregelten Brexit empfohlen. Damit verstieß er gegen grundlegende diplomatische Konventionen. Auch ein Treffen mit Umweltminister Michael Gove war geplant.

Johnson, Gove und Hunt gelten als aussichtsreiche Kandidaten für die Nachfolge der Premierministerin. Insgesamt hat bislang etwa ein Dutzend Kandidaten den Hut in den Ring geworfen.

Theresa May schließt sich Appell der Queen an US-Präsident Donald Trump an

Update vom 5. Juni, 7.21 Uhr: Die britische Premierministerin Theresa May hat sich dem Appell der Queen an US-Präsident Donald Trump zum Festhalten am Bündnis der Westmächte angeschlossen. Laut vorab verbreiteten Redeauszügen Mays zu einer Gedenkveranstaltung in der südenglischen Hafenstadt Portsmouth am Mittwoch betonte May die Bedeutung der Zusammenarbeit westlicher Länder für Sicherheit und Wohlstand. Es sei „wichtiger denn je, dass wir weiterhin dabei zusammenstehen, unsere gemeinsamen Werte und unseren Lebensstil aufrechtzuerhalten“, so May. Die Queen hatte bereits am Montag eine ähnliche Botschaft an Trump gerichtet, der sich in dieser Woche zum Staatsbesuch in Großbritannien aufhält.

Bei der Militärparade in Portsmouth am Vormittag wollen zahlreiche Staats- und Regierungschefs an die Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg vor 75 Jahren erinnern. Mit dabei sind unter anderem US-Präsident Donald Trump, die britische Königin Elizabeth II. und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron und Kanadas Premier Justin Trudeau werden zu der Gedenkfeier erwartet. Die britische Regierung hatte das „größte britische Militärspektakel der jüngeren Geschichte“ angekündigt.

Für den US-Präsidenten ist das Gedenken in Portsmouth der Abschluss einer dreitägigen Staatsvisite in Großbritannien. Nach der Veranstaltung im Süden Englands will er in Irland Quartier beziehen und von dort dann am Donnerstag nach Frankreich reisen.

Dort ist in der Normandie am Donnerstag (6. Juni), dem eigentlichen Jahrestag des D-Days, eine weitere große Gedenkveranstaltung geplant. Auch daran will Trump teilnehmen.

US-Präsident Donald Trump in London: Die Meldungen von Dienstag, 4. Juni

19.43 Uhr: Donald Trump hat sich während seines Staatsbesuchs in Großbritannien auch mit dem Chef der neuen Brexit-Partei, Nigel Farage, getroffen. „Gutes Treffen mit Präsident Trump - er glaubt wirklich an den Brexit und ihm gefällt seine Reise nach London“, schrieb Farage am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Die beiden hatten sich in der Residenz des US-Botschafters in London getroffen. Die neue Brexit-Partei wurde in Großbritannien aus dem Stand heraus stärkste Kraft bei der Europawahl.

Alles „Fake News“? Trump reagiert kurios auf Proteste in London

19.05 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Berichte über große Demonstrationen gegen seinen Staatsbesuch in Großbritannien als „Fake News“ bezeichnet. Trump sagte bei einer Pressekonferenz mit der britischen Premierministerin Theresa May am Dienstag, er habe auf den Straßen Londons „Tausende jubelnde Menschen“ gesehen. „Und dann habe ich gehört, dass es Proteste gebe. Ich sagte, wo sind die Proteste? Ich sehe keine Proteste. Als ich heute kam, habe ich einen kleinen Protest gesehen, sehr klein. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, vieles davon ist Fake News.“

Trump sagte, er habe stattdessen Menschen gesehen, die die Flaggen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens schwenkten. „Es war eine gewaltige Stimmung und Liebe, große Liebe.“ Trump und First Lady Melania waren am Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch im Vereinigten Königreich eingetroffen. Am Dienstag demonstrierten Tausende Menschen in London gegen Trump. Trump bezeichnet kritische Berichterstattung über seine Person regelmäßig als „Fake News“.

Trump in London: US-Präsident telefoniert mit Johnson - nachdem der ein Treffen ablehnte

19.00 Uhr: Donald Trump hat während seines Aufenthaltes in London mit dem britischen Ex-Außenminister und Brexit-Hardliner Boris Johnson telefoniert - ein direktes Zusammentreffen der beiden kam allerdings nicht zustande. Johnson, der sich um die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Theresa May bewirbt, habe das Angebot Trumps zu einem Treffen abgelehnt, sagte ein Vertrauter von Johnson am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Trump hatte sich kurz vor der Ankunft zu seinem Staatsbesuch in Großbritannien für Johnson als künftigen Premierminister ausgesprochen.

Trump nutzte seinen Besuch in London dazu, die Zeit nach dem Rücktritt Mays vorzubereiten. Das etwa 20-minütige Telefonat mit Johnson sei "freundlich und produktiv" gewesen, hieß es aus Johnsons Umfeld. Ein direktes Zusammentreffen habe sich nicht ergeben, weil für Dienstagabend Debatten mit den Kandidaten für die May-Nachfolge vorgesehen seien.

Umweltminister Michael Gove, der ebenso wie Johnson zu den aussichtsreichen Bewerbern für die May-Nachfolge gerechnet wird, wurde nach Angaben von Vertrauten ebenfalls vom Trump-Team auf ein Treffen am Dienstag angesprochen. Gove habe eingewilligt, es gebe aber noch keine Vereinbarung zum Zeitpunkt, hieß es dazu weiter.

Melania Trumps Kleiderwahl sorgt bei Queen-Besuch für Ärger: „Was für eine Peinlichkeit“

16.30 Uhr: Das Verhalten von Donald Trump bei seinem Besuch in Großbritannien sorgte für Ärger, weil er nicht wie üblich eine Verbeugung vor Queen Elizabeth II andeutete, als er sie begrüßte. Auch der obligatorische Knicks seiner Ehefrau Melania blieb aus. Die First Lady der USA sorgte aber noch auf andere Art und Weise für Aufsehen.

Das Outfit von Melania Trump sorgt für Aufsehen.

Das Outfit, das sie am Montag trug, als sie mit ihrem Mann auf das britische Staatsoberhaupt traf, erinnerte an eine bestimmte Person: Lady Diana. Während Medien das figurbetonte, weiße Kostüm von Dolce & Gabbana in Kombination mit breitkrempigem Hut und farblich passendem Band als Zeichen des Respekts vor der Queen und dem Palast werteten, beurteilten es andere als Hommage an die verstorbene Ex-Frau von Prinz Charles.

In den 1980er- sowie den frühen 90-Jahren trug Lady Di mehrere Looks, die dem von Melania Trump sehr ähnlich sehen. Das ruft in den sozialen Medien verschiedene Feedbacks hervor. „Melania Trumps Outfit im Buckingham Palace ist eine wunderbare Hommage an Prinzessin Diana“, ist da beispielsweise zu lesen.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die den vermeintlichen Tribut an Lady Diana geschmacklos finden. „Warum hält es @FLOTUS (Melania Trump) für angebracht, den Stil der verstorbenen Prinzessin Diana zu kopieren? Mel ist eine amerikanische Schande. Was für eine Peinlichkeit [...]“, schimpft eine Twitter-Nutzerin. 

Eine andere hat mehrere Fragen an Melania. „Warum versucht Melania Trump, wie eine Kopie von Lady Diana auszusehen? Woher hat sie das Lady Di Outfit? Das macht mich krank", resümiert diese Userin. Dass sich die First Lady keine Gedanken um ihre Kleidung macht, taugt jedenfalls nicht als Ausrede - bereits in den ersten 24 Stunden trug Melania Trump drei verschiedene Outfits.

14.40 Uhr: Am zweiten Tag seines Staatsbesuchs in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump der britischen Regierung ein umfangreiches bilaterales Handelsabkommen in Aussicht gestellt. Bei einem Treffen mit Premierministerin Theresa May und Wirtschaftsvertretern aus beiden Ländern am Dienstag sagte Trump, er hoffe auf ein "sehr, sehr umfangreiches Handelsabkommen" nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens. Im Zentrum Londons demonstrierten tausende Menschen gegen die Politik des US-Präsidenten.

Nach einem Arbeitsfrühstück, an dem auch zehn Konzernchefs aus den USA und Großbritannien teilnahmen, versprach der US-Präsident Großbritannien einen "sehr fairen Deal". "Wir werden es hinkriegen", fügte er hinzu. Trump hatte den Briten schon am Montag im Onlinedienst Twitter versichert, ein "großes Handelsabkommen" mit den USA sei möglich, wenn sie sich erst einmal von den "Fesseln" der EU befreit hätten.

Ging in die Luft: Ein riesiges Trump-Baby als Ballon.

May warb bei dem Treffen dafür, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern weiter auszubauen. Sie lobte die Beziehung zu den USA als "großartige Partnerschaft", die weiter fortgesetzt werden könnte.

Trumps Staatsbesuch fällt in eine für die Briten chaotische Zeit. Premierministerin May wird wegen des Scheiteins ihres Brexit-Kurses bald abtreten. Vor seinem Besuch hatte Trump seine Kritik am Brexit-Kurs der britischen Regierung erneuert und Mays Nachfolger dazu aufgerufen, die Verhandlungen mit der EU notfalls abzubrechen. Er empfahl zudem Ex-Außenminister Boris Johnson als künftigen Premierminister.

Am Dienstag schien er seine diplomatischen Fehltritte wettmachen zu wollen. Theresa May habe einen "fantastischen Job" gemacht, lobte er. "Es war eine Ehre, mit Ihnen zusammenzuarbeiten", sagte er an die Regierungschefin gewandt.

Riesige Trump-Babys in Windeln: Irrer Protest gegen US-Präsidenten in London

13.47 Uhr: Tausende Demonstranten haben in London ihrem Unmut über den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump Luft gemacht. Sie ließen am Dienstag einen Protestballon in Form eines riesigen Trump-Babys in Windeln in die Luft steigen. Nicht weit davon entfernt - am Trafalgar Square - bauten sie einen knapp fünf Meter großen sprechenden Donald-Trump-Roboter auf, der mit heruntergelassener Hose auf einer Goldtoilette sitzt. Andere verkauften Klopapier mit Trumps Gesicht darauf oder protestierten mit Schildern, auf denen stand „Trump ist eine Gefahr für die Welt“.

Einige Medienberichte waren zuvor sogar von bis zu 250.000 Demonstranten ausgegangen. Die Organisatoren warfen Trump Sexismus und Rassismus vor. Als Redner hatte sich auch der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, angemeldet. Aus Protest war er dem Staatsbankett zu Ehren Trumps am Montagabend im Buckingham-Palast fern geblieben.

Die Demonstrantin Duniya Okada (48) sagte: „Ich ärgere mich sehr, dass die britische Regierung Trump eingeladen und für ihn ein Staatsbankett abgehalten hat.“ Der US-Präsident sei ein Rassist, das zeige sich an seinem Vorhaben, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen zu wollen. Vor allem ärgert sich die Biochemikerin aus London über Trumps Einmischung in den Brexit-Streit. Der EU-Austritt sei „das Schlimmste, was diesem Land geschehen kann“.

Hingucker: Diesen 5 Meter großen Baby-Trump haben Demonstranten angefertigt.

11.18 Uhr: Auf fantasievolle Weise haben Demonstranten am Dienstag in London ihrem Unmut über den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump Luft gemacht. Sie bereiteten einen Protestballon in Form eines riesigen Trump-Babys in Windeln vor, um ihn am Parlament aufsteigen zu lassen. Nicht weit davon entfernt - am Trafalgar Square - bauten sie eine knapp fünf Meter große sprechende Donald-Trump-Figur auf, die mit heruntergelassener Hose auf einer Goldtoilette sitzt.

Video: Protestaktion gegen Trump in London mit riesigem Trump-Balloon

Donald Trump in London: „Habe bis jetzt keine Proteste gesehen“

9.29 Uhr: US-Präsident Donald Trump äußert sich auf Twitter geradezu überschwänglich über seine Auslandsreise: Sein London-Besuch laufe sehr gut. Die Queen und die gesamte Königsfamilie seien „fantastisch“ und die Verbindung zu Großbritannien sei sehr stark. Es gebe dort in riesiger Zahl Menschen, die die USA liebten. „Ich habe bis jetzt keine Proteste gesehen, aber ich bin sicher, dass die Fake News sich sehr bemühen werden, welche zu finden“, schrieb Trump weiter: „Viel Liebe überall.“

Die Staatsvisite des US-Präsidenten in Großbritannien ist sehr umstritten. Am Dienstag werden im Zentrum Londons große Proteste gegen Trump erwartet. Medienberichten zufolge könnten bis zu 250.000 Menschen aus Protest gegen den Besuch des US-Präsidenten auf die Straße gehen. Die Organisatoren werfen ihm Sexismus und Rassismus vor. Als Redner hat sich auch der britische Oppositionsführer, Labour-Chef Jeremy Corbyn angemeldet.

7.15 Uhr: Die britische Königin Elizabeth II. und Donald Trump haben am ersten Abend des Staatsbesuchs des US-Präsidenten die engen Beziehungen ihrer beiden Länder seit dem Zweiten Weltkrieg hervorgehoben. Trump und First Lady Melania waren am Montag zu einer dreitägigen Staatsvisite im Vereinigten Königreich eingetroffen. Bei einem Staatsbankett zu Ehren Trumps im Buckingham-Palast am Abend lobte die Queen in ihrer Ansprache die „enge und langjährige Freundschaft“ zwischen den beiden Staaten, mahnte Trump jedoch zugleich ungewöhnlich deutlich zur Wahrung internationaler Institutionen.

Bei dem festlichen Abendessen im Ballsaal des Palasts nahmen auch Prinz Charles und seine Frau Camilla sowie Prinz William und Herzogin Kate und Premierministerin Theresa May teil. 

Video: Prunk und Bankett - Queen empfängt Trump

News vom 3. Juni: Trump trifft scheidende Premierministerin May

19.28 Uhr: Am zweiten Tag seines Staatsbesuches in Großbritannien trifft US-Präsident Donald Trump am Dienstag die scheidende britische Premierministerin Theresa May in London. May wird Trump am Regierungssitz in der Downing Street empfangen. Die beiden wollen anschließend am Nachmittag gemeinsam vor die Presse treten.

Bereits am Vormittag kommen May und Trump auch mit Wirtschaftsbossen aus beiden Ländern zusammen, um über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien zu sprechen. Es werden heftige Proteste gegen Trump erwartet. Britischen Medienberichten zufolge wird mit 250 000 Demonstranten im Zentrum Londons gerechnet.

Update vom 3. Juni 2019, 16.01 Uhr: US-Präsident Donald Trump wird seinem Ruf als politisches Enfant Terrible auch auf seinem Amtsbesuch in London weiterhin gerecht. Nachdem der 72-Jährige bereits via Twitter den Bürgermeister der englischen Hauptstadt wüst beschimpft hatte (siehe 11.36 Uhr), leistete er sich gemeinsam mit seiner Frau Melania auch bei der Queen einen Fauxpas. 

Wie bereits beim ersten Besuch der Trumps auf der Insel würdigten der US-Präsident und seine First Lady Gastgeberin Königin Elisabeth nicht mit einem Knicks oder einer Verbeugung. Das berichtet bild.de. Üblich ist es, das Männer gegenüber der britischen Monarchin zumindest eine Verbeugung mit dem Kopf andeuten, während Frauen einen Knicks machen. 

Es ist also nicht das respektvollste Verhalten, welches der US-Präsident seiner Gastgeberin entgegenbrachte. Queen Elisabeth reagierte jedoch souverän auf die versäumten Höflichkeiten und lächelte die fehlende Verbeugung einfach weg. 

Donald Trump beleidigt Londons Bürgermeister: „Er ist ein eiskalter Verlierer“

Update vom 3. Juni 2019, 15.37 Uhr: Londons Bürgermeister Sadiq Khan hat zum Auftakt des dreitägigen Staatsbesuchs von Donald Trump eine Botschaft in Sachen Frauenrechte an den US-Präsidenten gerichtet. „Ihre Werte und wofür Sie stehen sind das genaue Gegenteil der Werte Londons und der Werte in diesem Land“, sagte der Labour-Politiker in einem knapp zweiminütigen Video, das er am Montag auf seinem Twitter-Konto veröffentlichte. Vielfalt sei eine Stärke, keine Schwäche. „Wir respektieren Frauen und denken, dass sie Männern ebenbürtig sind“, fuhr Khan fort. Trump hat sich in Großbritannien mit seinen frauenfeindlichen Äußerungen viel Kritik eingehandelt.

Khan und der US-Präsident haben sich in der Vergangenheit bereits verbale Scharmützel geliefert. Am Sonntag verglich Khan die Sprache des US-Präsidenten mit der von „Faschisten des 20. Jahrhunderts“. Trump sei zunehmend eine „globale Bedrohung“, sagte der Londoner Bürgermeister.

Vor Queen-Besuch: Trump beleidigt Londons Bürgermeister Khan: „Er ist ein eiskalter Verlierer“

11.36 Uhr: Zu Beginn seines Staatsbesuchs in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan einen "eiskalten Verlierer" genannt. Khan, der als Bürgermeister einen "furchtbaren Job" mache, habe sich ihm gegenüber "dummerweise fies" verhalten, schrieb Trump am Montag unmittelbar vor der Landung in London im Onlinedienst Twitter. "Er ist ein eiskalter Verlierer, der sich auf die Kriminalität in London konzentrieren sollte, nicht auf mich", fügte Trump hinzu.

Khan erinnere ihn sehr stark an den "sehr dummen und inkompetenten" New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, schrieb Trump in einem zweiten Tweet. De Blasio mache auch einen "furchtbaren Job", Khan sei aber nur "halb so groß" wie sein New Yorker Kollege, der bei der Präsidentenwahl im kommenden Jahr für die Demokraten gegen Trump antreten will. Der US-Präsident fügte hinzu, dass er sich "auf jeden Fall" sehr auf seinen Besuch in Großbritannien freue. Er wolle Großbritannien ein "guter Freund" sein.

Donald Trump in London gelandet

10.16 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist am Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen. Er landete am Vormittag mit der Präsidentenmaschine Air Force One auf dem Londoner Flughafen Stansted. In der britischen Hauptstadt werden Trump und seine Ehefrau Melania zunächst im Buckingham Palace von Queen Elizabeth II. empfangen.

Später legt das Präsidentenpaar einen Kranz am Grabmal des unbekannten Soldaten in der Westminster Abbey nieder. Am Nachmittag besuchen Trump und seine Frau Thronfolger Charles und dessen Frau Camilla zum Tee. Am Abend steht ein Staatsbankett im Buckingham-Palast auf dem Programm.

9.14 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist am Sonntagabend (Ortszeit) von Washington aus zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Großbritannien aufgebrochen. Der Präsident wird unter anderem von Queen Elizabeth II. im Buckingham-Palast empfangen. Zu politischen Gesprächen wird er sich mit der scheidenden Premierministerin Theresa May treffen.

Der Besuch in London ist umstritten. Teile der britischen Bevölkerung sind Trump gegenüber negativ eingestellt. Der US-Präsident hatte sich vor seinem Besuch in Interviews dezidiert zur Brexit-Problematik geäußert - ein unüblicher Schritt für einen ausländischen Staatsmann. Trump stellte sich auf die Seite der Brexit-Befürworter und gab dem Hardliner Boris Johnson Rückendeckung im Rennen um die Nachfolge Mays.

Nach seinem Aufenthalt in London wird Trump zu Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie in Portsmouth (Großbritannien) und Colleville-sur-Mer (Frankreich) erwartet, wo er auch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammentreffen soll. Auch ein Abstecher nach Irland steht auf dem Reiseplan Trumps.

Trump empfiehlt „No Deal“-Brexit  - und will Herzogin Meghan nicht „fies“ genannt haben

17.31 Uhr: Mit Äußerungen über die Ehefrau von Prinz Harry, Herzogin Meghan, sorgt US-Präsident Donald Trump kurz vor seinem Staatsbesuch in Großbritannien für Diskussionen (siehe der frühere Bericht unten). Auf Twitter schrieb der Präsident am Sonntag, er bestreite, Meghan jemals als „gemein“ bezeichnet zu haben. „Ich habe Meghan Markle niemals „gemein“ genannt“, schrieb Trump.

Lesen Sie bei fr.de*: Kommentar: Donald Trump und die Briten - Demütigung hoch zwei

Meghan hatte Trump während es Wahlkampfes 2016 unter anderem als einen Frauenhasser bezeichnet und seine Politik als spalterisch gebrandmarkt. Sie hatte angedroht, im Fall von Trumps Wahl nach Kanada auszuwandern. Dann kam aber ein Prinz aus Großbritannien zu ihrer Rettung. Der US-Präsident wird mit First Lady Melania an diesem Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch in London erwartet.

Erst der Anfang? Trump empfiehlt Briten Boris Johnson - und den „No Deal“-Brexit 

Update vom 2. Juni 2019: Kurz vor seinem Staatsbesuch in London hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik am bisherigen Brexit-Kurs der britischen Regierung erneuert. Er rief den künftigen Premierminister in einem Interview der Sunday Times dazu auf, die Verhandlungen mit der EU abzubrechen, falls kein zufriedenstellendes Ergebnis dabei herauskomme. „Wenn man keinen fairen Deal bekommt, dann geht man einfach“, sagte Trump.

Der US-Präsident empfahl der britischen Regierung, den Brexit-Hardliner Nigel Farage in die Verhandlungen mit Brüssel einzubeziehen. Dieser habe „eine Menge zu bieten“. Der EU-Gegner hatte mit seiner neu gegründeten Brexit-Partei bei der Europawahl die meisten Stimmen geholt.

Trump reist am Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach London, wo er auch die scheidende Premierministerin Theresa May treffen wird. Der US-Präsident hatte sich bereits am Freitag in die britische Innenpolitik eingemischt und Ex-Außenminister Boris Johnson als künftigen Premierminister empfohlen.

Die Sunday Times und die Sun, in denen die Trump-Interviews erschienen, gehören zum Imperium des erzkonservativen Medienmoguls Rupert Murdoch. Zu dem Konglomerat gehört auch der dem US-Präsidenten stark gewogene US-Sender Fox News.

Die Interventionen dürften nur ein Auftakt gewesen sein. Trump kündigte bereits an, Druck auf Großbritannien ausüben zu wollen, den chinesischen Mobilfunkkonzern Huwaei nicht am Ausbau seines hochmodernen 5G-Mobilfunknetzwerks zu beteiligen. Washington fürchtet, das Unternehmen könne für Peking spionieren, Huawei bestreitet die Vorwürfe.

Vor Trump-Besuch bei Queen - Seitenhieb gegen Meghan Markle: „Wusste nicht, dass sie so fies ist“

Update vom 1. Juni 2019: Donald Trump wird am Montag die Queen im Buckingham Palace treffen. Anders als ihr Mann Prinz Harry wird Herzogin Meghan nicht am Treffen teilnehmen. Die Amerikanerin gilt als große Kritikerin von Trump. Während des Präsidentschaftswahlkampf 2017 hatte Sie gesagt, dass sich vorstellen könne nach Kanada auszuwandern, sollte der Republikaner ins Weiße Haus ziehen.

Das britische Boulevardblatt The Sun sprach den US-Präsidenten darauf an. Der wusste aber nichts davon: „Nein, das wusste ich nicht. Ich hoffe, es geht ihr gut. Ich wusste das nicht.“ Später ließ er sich aber noch zu einem Seitenhieb gegen die Herzogin hinreißen: „Ich wusste nicht, dass sie so fies ist.“

Trump zu Besuch bei Queen: Irre Protestaktion in London angekündigt

Update vom 31. Mai 2019: In Form eines großen mürrischen Riesenbabys soll US-Präsident Donald Trump am 3. Juni, über dem britischen Parlament in London schweben. Natürlich handelt es sich dabei nicht um den Präsidenten selbst, sondern um einen sechs Meter hohen Luftballon, der Trump als windeltragendes Schrei-Baby darstellt. Den Besuch des US-Präsidenten und seiner Frau Melania bei der Queen sehen viele Briten kritisch - mit einer riesigen Demonstration wollen sie ihren Missmut kundtun - und der Trump-Baby-Ballon ist ein Teil davon. Ihre Protestaktion lassen sich die Londoner auch so einiges Kosten.

Erstmals wurde der Luftballon 2018 in Auftrag gegeben, als sich Trump zu einem Besuch in London angekündigt hatte. Bereits damals wurde der Ballon in einer Crowdfunding-Aktion finanziert und kostete die freiwilligen Spender insgesamt mehr als 22.000 Euro. Auch diesmal wird der Einsatz des Baby-Trumps von einer Crowdfunding-Aktion begleitet - knapp 30.000 Euro sollen zusammenkommen und an Initiativen gespendet werden, die sich für die Integration von Muslimen, Frauenrechte oder Klimaschutz einsetzen. 

Seinen Besuch hatte Trump 2018 kurzfristig abgesagt. Seitdem kam das Trump-Baby auf mehreren Demonstrationen und bei verschiedenen Events auf der ganzen Welt zum Einsatz. 

Mit einer irren Protestaktion wollen Kritiker gegen den Besuch von Donald Trump in London demonstrieren. (Archivbild)

Donald Trump besucht die Queen: Meghan Markle boykottiert geschickt das Mittagessen

14.08 Uhr: Meghan versetzt offenbar nicht nur Donald Trump beim Mittagessen, sondern fehlt auch bei der Gartenparty der Queen. Neben anderen Royals nahm auch der frisch gebackene Papa Harry (34) seine royalen Pflichten wahr. Meghans Fehlen dürfte aber bei knapp 8000 „Party“-Gästen auf Verständnis treffen. Die frisch gebackene Mama bleibt wohl lieber mit Sohn Archie im Frogmore Cottage.

Update vom 30. Mai 2019, 11.25 Uhr: Vor Trumps Queen-Besuch blicken wir einmal auf die lange Regentschaft der Queen zurück. Elizabeth II. hat in den vergangenen 70 Jahren schon etliche Staatschefs getroffen. Ob Angela Merkel, John F. Kennedy, Barack Obama oder Wladimir Putin - die Liste der Treffen ist lang. 271 Auslandsreisen soll sie unternommen und 112 Staatschefs zu Hause in London allein bei offiziellen Staatsbesuchen empfangen haben, berichtet das Magazin Gala. Trump wäre also Nummer 113.

Donald Trump besucht Queen: Meghan Markle boykottiert geschickt das Mittagessen

London - Donald Trump reist kommende Woche gemeinsam mit seiner Frau Melania zu einem erneuten Staatsbesuch nach Großbritannien. Er folgt damit einer Einladung seines britischen Pendants, Staatsoberhaupt Queen Elizabeth II. Allerdings gibt es bereits im Vorfeld Spannungen: Prinz Harrys Frau Meghan Markle wird nicht bei einem Mittagessen mit der Queen und Trump teilnehmen.

Donald und Melania Trump werden vom 3. bis zum 5. Juni in Großbritannien sein und in dieser Zeit bei zahlreichen offiziellen Treffen mit dem Königshaus und seinen Vertretern verkehren. Laut des offiziellen Zeitplanes für den Besuch wird die Queen den US-Präsidenten und seine Frau unter anderem am Montag bei einem Mittagessen im Buckingham Palace begrüßen. Ebenfalls anwesend sein wird dabei Prinz Harry, wie CNN berichtete. Allerdings wird der frischgebackene Vater nicht gemeinsam mit seiner Frau Meghan Markle erscheinen. Das berichtet nun Foxnews

Trumps Queen-Reise: Meghan Markle positionierte sich klar gegen Donald Trump

Offiziell befindet sich Meghan Markle nach der Geburt von Sohn Archie noch in Mutterschaftspause und nimmt deshalb keine offiziellen Termine wahr. Allerdings hatte sie zuvor angekündigt, möglichst bald wieder Termine wahrnehmen zu wollen. Aber in diesem Fall überrascht es nicht, dass die gebürtige US-Amerikanerin dem Event fern bleibt. Schließlich hatte sich die Schauspielerin vor ihrer Beziehung zu Prinz Harry, während des US-Wahlkampfes 2016, deutlich gegen Trump, seine Weltsicht und Politik positioniert und sich als Clinton-Unterstützerin geoutet. Bereits zuvor gab es Ärger zwischen Meghan und dem Königshaus, da die Herzogin von Sussex einen sehr eigenwilligen Terminkalender führen soll.

Trump in London: Treffen für Prinz Harry unangenehm wegen Mutter Diana?

Allerdings hätte Prinz Harry die Unterstützung seiner Frau bei dem Treffen aber durchaus brauchen können. Wie der britische Express berichtet, könnte die Begegnung mit Trump unangenehm für Harry sein, da Trump einst sehr offensiv um dessen Mutter Prinzessin Diana geworben habe. Das Blatt zitiert dabei eine Freundin der Royals mit den Worten: „Er bombardierte Diana mit riesigen Blumen-Bouquets. Sie wurde immer beunruhigter. Es fühlte sich an, als ob Trump sie stalken würde.“

Donald und Melanie Trump reisen zur Queen: Protokoll schon im Vorfeld verletzt

Donald und Melanie Trump reisen am Montag, 3. Juni nach London. Bis zum 5. Juni sind Treffen mit der Queen, Prinz Charles und seiner Frau Camilla, sowie Prinz Harry und anderen Royals geplant. Am 6. Juni reist der US-Präsident dann weiter nach Frankreich. Trump hatte bei seinem letzten Staatsbesuch in London 2017 für Aufregung gesorgt, weil er kaum ein Fettnäpfchen ausließ und den strengen Kodex für Staatsbesuche mit dem englischen Königshaus verletzte. Und auch schon im Vorfeld des jetzigen Besuches leistete sich der US-Präsident den ersten Patzer: Trump verletzte die Etikette, bevor er überhaupt nach London gereist war.

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rjs/dpa/AFP

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