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Nach deutschlandweiter Störung im Mobilfunk: Problem behoben – das war die Ursache

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Von: Lisa Klein, Julia Cuprakowa

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Das Logo des Mobilfunkanbieters O2 leuchtet an der Zentrale von Telefonica Deutschland/O2.
Am Donnerstag war das Mobilfunknetz von O2 in Deutschland teilweise gestört. Anrufe von O2-Kunden sind nicht durchgegangen. © Sven Hoppe/dpa

Am Donnerstag ist es deutschlandweit zu Störungen im Mobilfunknetz von O2 gekommen. Auch Notrufe konnten teilweise nicht abgesetzt werden. Das Problem ist inzwischen behoben.

Update vom 18. November, 6 Uhr:  Am Donnerstag war das Mobilfunknetz in Deutschland teilweise gestört. Anrufe von O2-Kunden sind nicht durchgegangen, genauso konnten Nutzer von anderen Mobilfunkanbietern O2-Kunden nicht erreichen. Grund für die Einschränkungen bei der mobilen Telefonie sei eine Störung an einem Sprachübertragungsserver gewesen, teilte das Unternehmen mit. Ein Großteil der Telefonate konnte aber über andere Server übermittelt werden.

Am Donnerstagabend sagte ein O2-Sprecher, die Techniker hätten das Netz stabilisiert und die Verfügbarkeit bis auf wenige Nacharbeiten wiederhergestellt. Die Störung sei „nahezu vollständig behoben“. Anrufe mit Apps wie Whatsapp seien über O2-Datenübertragungsserver durchgängig möglich gewesen.

Notrufe waren während deutschlandweiter Störung im Mobilfunk teils nicht möglich

Wegen der Störungen im Mobilfunknetz haben die Behörden in vielen Teilen Deutschlands am Donnerstagnachmittag verstärkt Hinweise bekommen, dass der Notruf nicht zu erreichen sei. Wenn man nicht durchkomme, liege das am eigenen Telefonnetz, erklärte die Berliner Feuerwehr gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Abend.

Auch Baden-Württemberg war neben Berlin, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Hamburg betroffen. Warum es in Hamburg und Bremen zu stärkeren Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Notrufnummern kam, ist zunächst nicht ganz klar.

Die Bevölkerung wurden durch Warnapps auf die Störungen hingewiesen. Bereits am späten Donnerstagabend gab es Entwarnung. Die Deutsche Telekom war von der Störung wohl nicht betroffen und stellte klar, dass ihr Netz störungsfrei funktioniere.

Deutschlandweite Störung im Mobilfunk-Netz – Einschränkungen teilweise behoben

Update, 20 Uhr: Handyanrufe im O2-Netz sind am Donnerstag (17. November) für einen Teil der Nutzer zeitweise nicht möglich gewesen. Grund für die Einschränkungen bei der mobilen Telefonie sei eine Störung an einem Sprachübertragungs-Server gewesen, teilte das Unternehmen am Donnerstagnachmittag mit. Ein Großteil der Telefonate konnte den Angaben zufolge aber über andere Server übermittelt werden.

Am frühen Abend sagte ein Firmensprecher, die Störung sei teilweise wieder behoben. „Erste Maßnahmen unserer Techniker haben die Netze stabilisiert.“ Anrufe mit Apps wie Whatsapp waren über Datenübertragungsserver möglich, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Keine Störung bei Telekom – leichte Einschränkungen bei Vodafone

Die Deutsche Telekom meldete dagegen keine Störungen. Ein Vodafone-Sprecher sagte, im eigenen Netz gebe es nur leichte Einschränkungen bei der LTE-Telefonie. Diese seien aber unproblematisch für Kunden, weil deren Anrufe dann über das GSM(2G)-Netz gesteuert werden.

Auf dem Portal allestoerungen.de gab es am Donnerstagnachmittag rund 19.500 Wortmeldungen von Handynutzern, die Störungen im O2-Netz mitteilten. Darüber hatten mehrere Medien berichtet. Später sank die Zahl der Störungsmeldungen von Handynutzern deutlich ab.

Massive Störungen im Mobilfunk-Netz bei O2 - Keine fehlende Verbindung bei Telekom und Vodafone

Bei allestoerungen.de stiegen auch die Meldungen über angebliche Ausfälle bei Vodafone und bei der Telekom, wenngleich längst nicht so stark wie bei O2. Der Grund hierfür dürfte gewesen sein, dass Vodafone- und Telekom-Kunden bei jemandem im O2-Netz angerufen und gedacht hatten, dass die fehlende Verbindung am eigenen Netz gelegen hatte – tatsächlich aber waren die Netzprobleme bei O2 der Grund gewesen. „Wir bedauern die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten sehr“, sagte der O2-Sprecher.

Deutschlandweite Störung im Handy-Netz – Notruf in Baden-Württemberg könnte ebenfalls betroffen sein

Update, 19 Uhr: Wegen einer Störung im Mobilfunknetz von O2 konnten teilweise Kunden in Baden-Württemberg den Notruf nicht erreichen. Wie das Innenministerium in Stuttgart mitteilte, gebe es jedoch keine Hinweise auf eine grundsätzliche Störung des Notrufs wie etwa in Bremen oder Hamburg, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Laut Warnapp NINA sind alle Notrufnummern aus dem Festnetz uneingeschränkt erreichbar.

Folgende Erreichbarkeiten sind möglich:

1. Polizei: Ihre zuständigen Polizeidienststellen erreichen Sie über die örtlichen Telefonnummern.

2. Feuerwehr und Rettungsdienst: Die integrierten Leitstellen erreichen Sie über die örtlichen Telefonnummern, die 19222 und die Nora-App

Im O2-Netz waren Handy-Anrufe am Nachmittag für einen Teil der Nutzer zeitweilig nicht möglich. Grund für die Einschränkungen bei der mobilen Telefonie sei eine Störung an einem Sprachübertragungs-Server gewesen, teilte das Unternehmen mit. Ein Großteil der Telefonate könne aber über andere Server übermittelt werden. Man arbeite mit Hochdruck daran, dass die Kundschaft wieder uneingeschränkt telefonieren könne. Anrufe mit Apps wie Whatsapp waren über Datenübertragungsserver möglich.

Deutschlandweite Störung im Handy-Netz – O2, Telekom und Co. betroffen

Erstmeldung, 17. November, 17 Uhr: Riesige Störung im deutschlandweiten Handynetz. Am Donnerstagnachmittag (17. November) schossen die Beschwerdezahlen bei netzausfall.net in die Höhe. Betroffen sind vor allem Mobilfunknetze von Vodafone, O2, Telekom und Co. Die Störungsmeldungen kamen aus allen Ecken des Landes. Laut Medienberichten können tausende Kunden anscheinend nicht telefonieren. Seit etwa 15 Uhr mehren sich die Beschwerden.

Störung im Handy-Netz – O2 äußert sich auf Twitter

Der Anbieter O2 hat sich mittlerweile auf Twitter gemeldet und die Störung bestätigt. So sollen 2G und 4G Mobilfunk- sowie Festnetz betroffen sein.

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