Der Sternenhimmel im Januar 2022

Himmelsspektakel im Januar: Das ist am Nachthimmel selten zu beobachten

Sternenhimmel über Brandenburg
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Blick auf einen kleinen Teil der Milchstraße am nächtlichen Sternenhimmel. (Symbolbild)
  • Julia Cuprakowa
    VonJulia Cuprakowa
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Im Januar bietet der Nachthimmel für Hobby-Astronomen ein ganz besonderes Schauspiel.

In der früh einsetzenden Abenddämmerung und den langen Winternächten bietet der nächtliche Himmel eine besondere Möglichkeit - ganz zur Freude für alle Sterngucker Deutschlands. Denn im Januar sind fast alle Sternbilder zu sehen. Auch andere Himmelsphänomene wie Meteorschauer lassen sich immer wieder beobachten. Die Winterbilder gehören zu den strahlendsten Sternbildern, die der Himmel zu bieten hat. Doch wann sind welche Sternbilder zu sehen?

Im Januar ist der nächtliche Himmel bis zu zwölf Stunden rabenschwarz. In dieser Zeit ziehen beinahe alle Sternbilder der Nordhalbkugel über den Himmel, wie br.de berichtet. Wenn die Abenddämmerung endet und der Himmel komplett schwarz wird, stehen im Westen noch die Sternbilder des Sommers. Doch am eindrucksvollsten sind in der Nacht die strahlenden Winterbilder mit ihren hellen Sternen. Zuletzt gehörte die Aufmerksamkeit noch den Planeten. Wie echo24.de berichtet hat, konnte zum Jahreswechsel eine „Planeten-Perlenkette“ beobachtet werden.

Alle Sternbilder am Himmel: Im Januar – Stier besonders früh zu sehen

Darunter ist zum Beispiel das Sternbild des Stiers. Wenn man das typische Winterbild einmal kennengelernt hat, soll man es sofort wieder finden können. Denn der Taurus, wie der Stier im Lateinischen heißt, ist ein sehr markantes Sternbild. Typisch ist vor allem sein V-förmiger Kopf mit dem hell leuchtenden Auge Aldebaran, dem hellsten Stern im Stier.

Der Stier taucht bereits in den Sommernächten auf, dann aber erst spät in den Morgenstunden. Im Herbst erscheint er immer früher und im Winter ist er schon am frühen Abend auf dem Firmament im Osten zu sehen. Vor allem im Januar geht das Sternbild bereits nachmittags auf und steht hoch im Südosten, sobald der Himmel dunkel wird. Etwa um neun Uhr abends erreicht der Stier seine höchste Position im Süden und versinkt morgens im Westen, wie br.de weiter berichtet. Welche anderen Sternbilder sind außer Stier im Januar zu sehen?

Sternbilder im Januar: Neben Stier – Diese Bilder sind außerdem zu sehen

Wie bereits erwähnt, haben die Sterngucker die Möglichkeit, fast alle Sternbilder kennenzulernen. Während am frühen Abend der Wassermann zu sehen ist, stehen Fische und Widder noch lange im Westen. Gegen Mitternacht stehen dann auch die Zwillinge hoch im Süden, gefolgt vom Krebs. Im Osten ist bereits das Frühlings-Sternbild Löwe zu sehen.

Der Fixsternhimmel im Januar 2022.

Gegen zwei, drei Uhr nachts folgt dann die große Jungfrau und in den Morgenstunden auch die Waage. Wenn die Januarnächte zu Ende gehen und die Morgendämmerung anbricht, hebt sogar der Skorpion noch seinen Kopf über den Horizont, ein typisches Sommer-Sternbild. Nur Schütze und Steinbock bleiben im Januar ganz verborgen. Doch nicht nur die Sternbilder, sondern besonders auch Meteoritenschauer begeistern viele Hobby-Astronomen. Bereits letztes Jahr lockten Perseiden, Leoniden, Tauriden in Deutschland zahlreiche Menschen auf die Balkone, in die Gärten und auf die Felder. 

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