Noch kein landesweites 2G für Skiurlauber in der Schweiz

Skifahren in der Schweiz: Welche Corona-Regeln in den Skigebieten gelten

Skifahren in der Schweiz
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Skifahren in der Schweiz: Diese Corona-Regeln gelten in den Skigebieten.
  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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Skigebiete der Schweiz: Skifahrer müssen sich auf scharfe Einreiseregelungen einstellen. An den Liften könnte es zunehmend strenger zugehen.

Die Wintersaison 2021/2022 läuft an. Pisten-Fans freuen sich auch in diesem Jahr nicht nur in den Top-Skigebieten in Baden-Württemberg wieder auf schneebedeckte Hänge und sonnige Abfahrten. Doch in der Corona-Krise müssen einige Regeln beachtet werden. Neben den Skigebieten in Österreich haben sich auch die Skigebiete in der Schweiz auf die aktuelle Lage eingestellt.

Die aktuellen Corona-Zahlen in Deutschland gehen weiter nach oben. Und auch in der Schweiz sorgen die Werte für wenig Freude. Am Mittwoch (17. November) erreichten die Fallzahlen einen Höhepunkt: Fast 6.000 neue Corona-Fälle meldete das schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Skiurlaub in der Schweiz: Corona-Regeln für Einreise und Rückkehr

Alle Urlauber, die in die Schweiz einreisen möchten, müssen laut BAG ein Einreiseformular vorweisen. Sollten sie nicht geimpft oder genesen sein, müssen sie zudem ein negatives Testergebnis vorweisen. Es herrscht eine Registrierungspflicht bei der Einreise in die Schweiz - auch für Autoreisende. Die Corona-Regeln für die Schweiz im Überblick:

  • Eine Reisewarnung gibt es nicht
  • Alle Reisenden in die Schweiz müssen die Kontaktdaten in einem elektronischen Einreiseformular erfassen, das gilt unabhängig vom Verkehrsmittel. Auch Autofahrer müssen sich anmelden.
  • Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei der Einreise in die Schweiz verpflichtend einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) oder Antigentest (maximal 48 Stunden alt) vorweisen. Es ist egal, mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen.
  • Restaurants, Bars, Museen: Zutritt nur mit Covid-Zertifikat.
  • Eine Meldepflicht bei der Rückkehr aus den Schweiz besteht nicht.
  • Testpflicht bei der Rückkehr gilt: Alle Reiserückkehrenden müssen bei der Einreise nach Deutschland einen aktuellen Corona-Test, den Nachweis einer vollständigen Impfung oder einen Genesenen-Nachweis vorweisen. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. 

Skifahren in der Schweiz: Bundesrat lässt verschärfte Corona-Regeln offen

Während sich in Deutschland der Liftverbund-Feldberg in Baden-Württemberg sehr schnell auf eine verschärfte 2G-Plus-Regelung verständigt hat, bleibt für die Skigebiete in der Schweiz noch vieles offen. Auf Nachfrage von echo24.de erklärte das Schweizer Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag (18. November): „Für die Transportanlagen in den Skigebieten gelten zur Zeit die gleichen Regeln wie im öffentlichen Verkehr (Maskenpflicht, Lüftung der Kabinen), für die Restaurationsbetrieben gilt die 3G-Regel.“

Sollten sich die Corona-Zahlen in der Alpenrepublik weiter verschlechtern, könnte es allerdings zu weiteren Einschränkungen kommen, wie das BGA in der Erklärung deutlich macht: „Der Bundesrat analysiert die epidemiologische Lage regelmässig und würde, falls nötig, über allfällige Massnahmen informieren.“

Skigebiet in der Schweiz macht‘s wie Österreich

Ähnlich wie der Feldberg, hat in der Schweiz bisher nur das Skigebiet Samnaun reagiert. Hier gilt die 2G-Regelung. Hintergrund ist die Grenzverbindung zum Skigebiet Ischgl. Die Top-Skigebiete in Österreich haben bereits auf die extrem angespannte Lage mit strengen Regeln reagiert.

Bereits im Sommer erklärte das kleine Skigebiet Fideriser Heuberge im Kanton Graubünden laut ADAC, in der Ski-Saison 2021/2022 auf 3G zu setzen.

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