Verpflichtende Rückrufe für Updates?

EU-Industriekommissarin bereitet nächste Maßregelung für Autobauer vor

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Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska plant den nächsten Reibungspunkt mit Europas Autoindustrie (Symbolbild).

Mit der Umrüstung von Millionen Diesel-Fahrzeugen hinken die Hersteller dem Zeitplan hinterher. An anderer Stelle kündigt ein Strategiepapier der EU Unannehmlichkeiten an, jedoch nicht für den Verbraucher.

Brüssel - Im Zuge des Abgasskandals sollten Autobauer aus Sicht der EU-Kommission den Kunden mehr Anreize bei Fahrzeugrückrufen geben. Dazu gehörten etwa kostenlose Ölwechsel, kostenlose Abholung sowie die Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen, hieß es in einem am Montag von Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska vorgestellten Strategiepapier. EU-Staaten sollten zudem verpflichtende Rückrufe für Updates erwägen.

Bienkowska war im Skandal um zu hohe Stickoxid-Werte bereits in der Vergangenheit hart mit mehreren Autobauern ins Gericht gegangen. Der Skandal war durch das Bekanntwerden von Abgastest-Manipulationen bei Volkswagen 2015 ins Rollen geraten.

Neuer EU-Plan bei Rückrufen der Autohersteller: Im Mai wird es konkret

Zuletzt war bekanntgeworden, dass die deutschen Autobauer bei der versprochenen Umrüstung von Millionen Diesel-Autos mit neuer Abgas-Software langsamer vorankommen als angekündigt. Europaweit laufen die Rückrufe zudem teils uneinheitlich ab. Die EU-Industrieminister sollen nun im Mai über den Plan der EU-Kommission weiter beraten.

dpa

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