Brutaler Angriff in Rostock

Familiendrama! Vater hält Baby über Balkon - dann greift Mann nach Messer

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Ein Mann stach in Rostock mit dem Messer auf sein Baby ein und stürzte dann vom Balkon.

In der Wohnung einer 18-jährigen Frau in Rostock kam es zum Drama. Ein Mann hielt in Schleswig-Holstein das Baby über den Balkon, dann zückte er ein Messer.

  • Ein Mann stach in Rostock auf sein Baby ein
  • In der Wohnung der 18-jährigen Mutter kam es zum Drama
  • Der Vater stürzte kurz nach der Tat in Rostock vom Balkon in die Tiefe
  • Erst Wochen nach der Tat konnte die unter Schock stehende junge Frau vernommen werden

Rostock - Es waren schreckliche Szenen, die sich vor zwei Wochen in einem Plattenbau in Rostock abgespielt haben. Ein Mann (40) stach mit einem Messer auf einen Säugling ein und fügte dem Baby dabei schwerste Verletzungen zu. Das drei Monate alte Kind wurde in der Universitätsklinik Rostock sofort notoperiert. Ein weiteres Kind - neun Jahre alt und der Halbbruder der jungen Frau - das sich ebenfalls in der Wohnung im Stadtteil Dierkow aufgehalten hat, blieb unverletzt.

Die 18 Jahre alte Mutter des Babys erlitt bei dem Messer-Angriff nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Schock und konnte deshalb erst jetzt von der Polizei vernommen werden. Von dem schrecklichen Vorfall in Rostock berichtet nordbuzz.de*. Zu einem fürchterlichen Vorfall kam es auch bei einer Vergewaltigung in Hamburg.

Rostock: Mann sticht mit Messer auf Baby ein - Drogen waren wohl im Spiel

Sie sagte gegenüber der Polizei aus, dass der 40 Jahre alte mutmaßliche Täter mit seinem neunjährigen Sohn gespielt hat. Plötzlich soll er sich in der Wohnung der 18-Jährigen komisch verhalten haben. Der Mann fühlte sich auf einmal verfolgt, schrie herum und verbarrikadierte die Wohnung. Offenbar waren bei dem Vorfall Drogen im Spiel. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung steht noch aus.

In Kronshagen bei Kiel wurde ein Paketbote zum Held, weil er in einer Kita einen Brand verhinderte.

Noch bevor die Polizei an der Wohnung in Rostock eintraf, drohte der Mann damit, alle umzubringen. Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Dann entriss der Mann der Frau das Baby. Er hielt das Kind über die Balkonbrüstung und drohte damit, es fallen zu lassen. Dann stach er mit einem Messer auf das Baby ein. Zu einer brutalen Messer-Attacke kam es auch in Hamburg, als ein Mann 60 Mal auf seine Ex-Frau eingestochen hatte.

Trotz schwerer Verletzungen überlebte das Kind die brutale Attacke seines Vaters. Zum aktuellen Gesundheitszustand des Babys wurde von der Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Rostock nichts mitgeteilt.

Derweil erlebten sieben Kinder in Hannover einen Albtraum, als ihr Fahrstuhl genau zwischen zwei Stockwerken feststeckte und Panik ausbrach. Indes griff ein Mann mit einem Messer in Melle bei Osnabrück Sanitäter an und verletzte dabei auch ein Baby.

Rostock: Vater sticht auf Baby ein und stürzt von Balkon

Weiter sagte die 18-Jährige aus, dass sie nicht den Eindruck hatte, dass der Mann die anrückenden Polizisten erkannte. Nach der Messer-Attacke auf das Baby stürzte der 40-Jährige vom Balkon aus dem fünften Stock. Den Sturz überlebte er nicht. Ein Polizist versuchte noch, den Mann festzuhalten, konnte den Sturz in die Tiefe aber nicht verhindern.

Deshalb sollen nun Angehörige des Mannes befragt werden. Dabei geht es vor allem darum, ob sie von möglichen Erkrankungen wissen. Die Sprecherin erklärte zudem, dass die Ermittlungen in Rostock voraussichtlich bald eingestellt werden. Man warte nur noch auf die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung. Zu einer brutalen Attacke auf einen jungen Mann aus Hamburg kam es hingegen in einer Straßenbahn in Magdeburg.

Rostock: Mann sticht auf Baby ein - Trennung häufig ein Grund für Mord oder Totschlag von Kindern

Der Deutschen Kinderhilfe zufolge steht bei rund einem Viertel aller Kinder, die durch Mord oder Totschlag ums Leben kommen, eine Trennung der Eltern und ein Streit um das Sorge- und Umgangsrecht im Hintergrund, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Der Vorstandsvorsitzende Reiner Becker beruft sich bei dieser Angabe auf eigene Erhebungen und eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen.

„Wir brauchen mehr Sensibilität bei den Jugendämtern, Familiengerichten und bei der Polizei, auch an eine derartige Möglichkeit einer Eskalation einer Trennung zu denken, um dann so schnell wie möglich vorbeugend tätig zu werden“, forderte Becker.

Zum tödlichen Unfall in Mecklenburg-Vorpommern kam es nach dem Baden in der Ostsee durch Killer-Bakterien. Bei einem anderen Vorfall in Wacken legte eine Frau ihr totes Baby in einem Feld ab und besuchte dann das Festival.

Polizisten und Anwohner standen in Rostock vor dem Hochhaus und breiten ein Tuch aus, weil der Mann das Baby über die Balkonbrüstung hielt.

heu/dpa

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