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Wetter in Deutschland: Experten warnen vor Tornado – wo es bald richtig krachen könnte

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Von: Madlen Trefzer

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Tornadowarnung: Im Mai wird es stürmisch. Wetterexperten vermuten, dass es in Deutschland bald heftig zugeht. Insbesondere im Westen besteht die Gefahr für einen aufkommenden Tornado.

Der diesjährige Mai verläuft besonders heiß. Die Höchstwerte liegen deutschlandweit bei über 30 Grad. Normalerweise sind solche Temperaturen für die Sommermonate Juli und August üblich. Wetter-Experte Dominik Jung warnt vor Sturmfluten. Insbesondere am Donnerstag (19. Mai) und Freitag (20. Mai) soll es zu Gewittern kommen. Vergangenen Sonntag wurde in Hamburg bereits ein kleiner Wirbelsturm gesichtet.

WochentagWettervorhersage im Südwesten laut Wetter.net
Mittwoch (18. Mai)10 bis 28 Grad mit Schauer oder Gewitter
Donnerstag (19. Mai)11 bis 27 Grad mit Gewitterschauer und Wind
Freitag (20. Mai)10 bis 29 Grad, dabei Schauer, Wind und Gewitter
Samstag (21. Mai)9 bis 21 Grad, bewölkt mit böigem Wind
Sonntag (22. Mai)13 bis 24 Grad mit schwachem Wind

Tornado in Deutschland: das erwartet uns in der zweiten Maihälfte

Laut HNA warne der Deutsche Wetterdienst vor Unwetter-Gefahren und starken Gewittern. Seit vergangenem Montag bereits zögen zahlreiche Gewitter über Deutschland hinweg. „Besonders im südlichen NRW und im Norden von Rheinland-Pfalz kam es zu Ausnahmesituationen“, berichtet wetter.net über die aktuelle Lage. Zur Folge gäbe es überflutete Straßen und Keller unter Wasser. Wetterexperten warnen vor Hagel und schweren Sturmböen.

Es herrschen also Wetterverhältnisse, die einen Tornado begünstigen könnten, wie HEIDELBERG24 berichtet. Oft reicht dafür ein schnell rotierender Windwirbel mit einem Durchmesser von nur 50 bis 100 Metern. Tornados entstünden, wenn sich feuchtwarme Luft am Boden und trockenkalte Luft in der Höhe übereinander schichten, so das Erste. Jedoch sollen bis heute noch nicht alle Ursachen für einen Tornado geklärt worden sein.

Gewitterstürme und Unwetter über Deutschland. Der Mai wird heiß und stürmisch

Die Grundvoraussetzungen für einen Tornado sind jedoch erfüllt: Gewitterstürme und auch böiger Wind treten kombiniert auf. Nicht nur der Südwesten ist betroffen. Die Labilität des Wetters zeigt sich bundesweit. Ob diese Faktoren tatsächlich zu einem Tornado führen, wird sich spätestens Ende der Woche zeigen. Mit Sicherheit besteht jedoch eine Unwetterwarnung: Hier erfahren Sie, was man im Notfall beachten muss.

In Teilen der Vereinigten Staaten ist ein solches Wetterphänomen bereits im April dokumentiert worden. Im US-Bundesstaat Kansas gab es mehrere Verletzten nach einem Tornado. Ein besonders starker Tornado brach zum letzten Mal im Jahre 1968 über Deutschland aus. Bekannt wurde er als der „Pforzheim-Tornado“, der laut Unwetterzentrale über 2.000 Häuser zerstörte. 1979 wiederholte sich das Szenario.

Wetter: Im Mai geht es auf und ab. Uns erwarten Temperaturschwankungen, Unwetter und eine Hitzewelle

Nicht nur Unwetter erwartet uns im Mai. Auch vor einer Hitzewelle wird gewarnt. In Baden-Württemberg steigen die Temperaturen auf bis zu 30 Grad an. Ob der diesjährige Mai noch heißer wird als der im Jahr 2018? Meteo Plus dokumentiert nämlich einen Mittelwert von 16 Grad für den Rekordmai dieses Jahres. Zum Vergleich: 2021 betrug der Mittelwert noch 10,7 Grad.

Was tun bei der extremen Hitze, die auf uns zukommt? Ein Prinzip, das einen an genehmen Aufenthalt zu Hause ermöglicht, trotz 30 Grad Außentemperatur: freie Flächen schaffen. Je weniger in einem Raum steht, desto kühler erscheint er. Unser Temperaturempfinden reagiert auch auf Wärmespeicher wie Teppiche. Es ist also ratsam, den Wohnzimmerteppich über den Sommer im Keller zu deponieren.

Warnung vor Tornado: Überlebenstipps in einem Ernstfall

Bis zu einer Außentemperatur von 25 Grad ist es sinnvoll, morgens die Wohnung durchzulüften. Vaillant empfiehlt auch, die Vorhänge zu befeuchten. Trocknen diese über den Tag, soll dieser Prozess die Raumwärme reduzieren. Dieser Trick soll sich allerdings nur bei einer trockenen Wärme lohnen. Vorsicht bei Ventilatoren: Sie bewegen die Luft zwar, kühlen diese aber nicht.

Soll es trotz der aktuellen frühsommerlichen Wetter-Euphorie tatsächlich zu einem Tornado kommen, kann die folgende Strategie das Überleben sichern. Tipp 1: Schnell fliehen! Tipp 2: Mindestens 500 Meter Abstand gewinnen Tipp 3: Flach in eine Mulde oder Senke legen, Keller eignen sich ebenfalls. Tipp 4: Von Fahrzeugen fern halten. Diese können im Ernstfall mit Leichtigkeit durch die Luft gewirbelt werden. (mad)

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