Erste Prognosen für den Sommer 2022

Sommer-Wetter 2022: Trockene Hitzephasen drohen – Experten mit Prognose

  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
    schließen
  • Julia Cuprakowa
    Julia Cuprakowa
    schließen

Folgt ein trockener Hitzesommer mit Unwettern auf einen warmen Frühling? Meteorologen wagen erste Prognosen für das Sommer-Wetter 2022. 

Update vom 13. Mai: Die letzten Mai-Tage waren sonnig, warm und sommerlich. Vor allem der Mittwoch (11. Mai) hatte es mit Temperaturen über 28-Grad richtig krachen lassen und machte Lust auf mehr. Doch wie wird das Wetter im Sommer 2022? Bisher gab es einige und zum Teil auch sehr unterschiedliche Prognosen von Wetter-Experten. Nun steht der Sommer quasi vor der Tür und jetzt müssten die Vorhersagen wohl genauer sein. Aufgrund dessen wagt der Meteorologe Johannes Graf vom wetter.net eine weitere Prognose.

Sommer-Wetter 2022: Steht uns ein Hitze-Sommer bevor? Experten mit Prognose

Laut Graf wird ein etwas zu trockener und zu warmer Sommer 2022 prognostiziert. Einerseits gibt es die Berechnung des amerikanischen CFSv2 Modells, welches bis zu neun Monate im Voraus Witterungen abschätzt. Andererseits gibt es das europäische Wettermodell ECMWF.

So berechnet das amerikanische Langzeitmodell für den Monat Juni 2022 eine Temperaturabweichung von +0,5 bis zu 2 Grad für das Sommer-Wetter in Deutschland. Demnach soll der erste Sommermonat leicht zu warm ausfallen, wie echo24.de bereits berichtet hat. Das ECMWF geht bei dieser Berechnung mit und berechnet ebenfalls eine positive Abweichung von 1 bis 2 Grad. Im Juli soll sich in der Hinsicht wenig ändern. Auch beim letzten Sommermonat August sind sich die Langzeitmodelle einig. Der August soll ebenfalls leicht zu warm ausfallen. Die Abweichung beider Modelle beträgt 0,5 bis 1 Grad zu warm.

Sommer-Wetter 2022: Experten prognostizieren trockene Sommermonate

Auch beim Thema Niederschlag reichen sich beide Modelle die Hände und sagen eher trockene Wochen im Juni und Juli vorher. Dabei soll der Juni noch etwas trockener ausfallen als der Juli. Der August 2022 soll nach beiden Vorhersagemodellen normal gegenüber dem Mittel ausfallen.

Sommer-Wetter 2022: Unwetter oder Hitze? Experten wagen Prognosen

Update, 26. April: Zwar ist der Frühling noch nicht vorbei, dennoch analysieren Meteorologen bereits die Langfristprognosen für den Sommer 2022. Steht ein Hitze-Sommer mit extremen Unwettern bevor, bei denen man für den Notfall gerüstet sein sollte, wie heidelberg24.de berichtet? Oder können sich Menschen in Deutschland auf einen normalen sonnigen Sommer freuen?  

„2021 war ein Jahr der Extreme. Darunter der heißeste Sommer in Europa, Hitzewellen im Mittelmeerraum, Überschwemmungen und Windflauten in Westeuropa, was zeigt, dass das Verständnis von Wetter- und Klimaextremen für Kernbereiche der Gesellschaft immer wichtiger wird“, sagte Carlo Buontempo, Direktor des EU-Klimawandeldienstes Copernicus. Wie sieht die Prognose nun für den kommenden Sommer 2022 aus?

Sommer-Wetter 2022: Hitze und Gewitter könnten sich abwechseln

Betrachtet man das Langfristmodell des US-amerikanischen Wetterdienstes NOAA, dürfte klar sein, dass ein Sommer 2022 mit einigen Wetterextreme bevorstehen könnte. Laut NOAA dürften die Monate Juni, Juli und August den Niederschlag betreffend eher durchschnittlich sein.

Das heißt: Es könnten sowohl trockene als auch sehr nasse unwetterartige Phasen geben, wie die Wetter-Experten vom wetter.com berichten. Doch was die Temperaturen betrifft, müssen sich die Menschen in Deutschland scheinbar auf deutlich höhere Temperaturen als im langjährigen Mittel einstellen. Demnach sollen die Abweichungen zwischen einem und zwei Grad liegen.

Sommer-Wetter 2022: Unwetter oder Hitze? Experten mit ersten Prognosen

Update, 29. März: Der März war ein extrem trockener Monat und für den Monat April sind sich die Wetter-Experten, was den Niederschlag angeht, uneinig. Kann man das Frühlingswetter demnach als Vorzeichen für einen trockenen und heißen Sommer 2022 sehen?

Der amerikanische Wetter-Dienst NOAA lag mit seiner Winter-Wetter-Prognose bereits richtig. Die Langzeitmodelle prophezeiten einen milden Winter und so ist es auch gekommen. NOAA hatte ebenfalls den sehr trockenen März bereits vor Wochen angekündigt und auch damit recht behalten, wie daswetter.com berichtet. Aber was ist nun mit dem Sommer-Wetter 2022?

Sommer-Wetter 2022: Dürre-Sommer unwahrscheinlich – kommt ein Regen-Sommer?

Die US-Wetterbehörde NOAA rechnet für die Sommermonate Juni, Juli und August 2022 mit einer positiven Abweichung in Mitteleuropa. Demnach dürfte ein leicht zu warmer Sommer sicher sein, wie auch die Wetter-Experten von weather.com berichten. Die Temperaturen sollen, laut Berechnungen, bis zu einem Grad über dem langjährigen Mittel liegen. Es gibt allerdings europaweite Unterschiede.

Demnach soll es im Südosten des Kontinents deutlich wärmer als im Nordwesten werden – und Deutschland liegt genau dazwischen. Das heißt: Während man in Süddeutschland durchaus heißes Sommer-Wetter erwarten kann, dürften die Temperaturen im Norden wohl eher etwas kühler ausfallen. Erwartet uns demnach ein heißer und trockener Sommer 2022?

Laut amerikanischen Langzeitmodellen NOAA soll das Wetter im Sommer ganz anderes werden als der Frühling, was den Niederschlag angeht. Laut Prognosen erscheint ein Dürre-Somme äußerst unwahrscheinlich, jedoch sollte man auch nicht mit extrem viel Niederschlag rechnen. Welche Prognose für das Wetter im Sommer 2022 tatsächlich eintrifft, bleibt abzuwarten.

Sommer-Wetter 2022: Unwetter und Hitze kommen – Experten-Prognosen deutlich

Update, 11. März: Es könnte wieder gefährlich werden – nach der Flutkatastrophe im Juni 2021 blicken viele Deutsche mit Sorge auf den kommenden Sommer. Drohen erneut Fluten und Unwetter? Oder müssen wir uns möglicherweise sogar auf das andere Extrem, die Dürre, einstellen? Erste Prognosen zeichnen ein düsteres Bild.

Denn wie der wetter.net-Meteorologe Dominik Jung berichtet, sehen die Prognosen für den kommenden Sommer nicht sehr gut aus. Laut dem US-Wetterdienst NOAA drohen heftige Gewitter und Unwetter. Demnach liegen die Temperaturen auch im Juni, Juli und August 2022 wieder leicht über dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre – um bis zu zwei Grad. Gleichzeitig wird es auch in vielen Gebieten außergewöhnlich nass. Ein Anzeichen dafür, dass sich die Wetterlage aus 2021 durchaus wiederholen könnte. Denn genau aus diesem nassen, warmen Wetter entstehen häufig Gewitter, Unwetter, Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Sommer-Wetter 2022: „Es riecht nach einem neuen Unwetter-Sommer“

Jungs Fazit: „Es riecht nach einem neuen Unwetter-Sommer“. Doch sowohl der Diplom-Meteorologe, als auch die Wetter-Experten vom Deutschen Wetter-Dienst DWD weisen auch darauf hin, dass es sich bei solchen Prognosen keinesfalls um gewöhnliche Wetter-Vorhersagen handelt. Es sind – wie der Name schon sagt – lediglich Tendenzen. Eine verlässliche Angabe zu kommenden Wetterlagen lässt sich immer erst wenige Tage im Voraus bestimmen.

Dennoch sieht Wetter-Experte Jung die Lage als ersten Hinweis auf einen „sehr brisanten Sommer 2022, der sich da bei uns in Deutschland entwickeln könnte.“ Schlauer, so der Meteorologe, seien wir allerdings erst Ende August.

Sommer-Wetter 2022: Droht der nächste Unwetter-Sommer?

Update, 7. März: Momentan zeigt sich das Wetter in Deutschland und somit auch in Baden-Württemberg von seiner freundlichen, wenn auch kühlen Seite. Denn: Es scheint zwar die Sonne, die Temperaturen bewegen sich aber im knappen zweistelligen Bereich, wie echo24.de im aktuellen Wetter-Ticker berichtet.

Durch vermutlich mehr Sonnenschein werden einige Menschen ziemlich ungeduldig und wollen jetzt schon wissen, wie das Wetter im Sommer 2022 wird. Wann geht der Sommer richtig los? Wird es wieder Hitze geben? Oder wird es eher, wenn man an letztes Jahr denkt, einen Unwetter-Sommer geben? Meteorologen vom wetter.com wagen eine Prognose und stellen gleichzeitig klar, dass die Vorhersage wie ein Blick in die Glaskugel sei, mit großen Unsicherheiten.

Sommer-Wetter 2022: Bringt der Sommer Hitze und Unwetter?

Normalerweise gibt es Sommerwetter bereits im Mai, wenn man die letzten Jahre außer Acht lässt. Im Jahr 2021 war der Mai allerdings sehr nass, für dieses Jahr sehen die Langzeitmodelle etwas anderes aus. Das amerikanische NOAA-Modell verspricht einen eher zu trockenen Mai. Bei den Europäern sind die Signale nicht ganz so eindeutig – aber auch mit einer Tendenz zur Trockenheit.

Schaut man sich die Temperaturabweichungen an, so erkennt man auf dem NOAA-Modell überwiegend rote Färbung der Karte, somit soll es wärmer werden als normal, so der Meteorologe Paul Heger vom wetter.com. Bedeutet: Im Mai soll der Sommer 2022 wohl richtig losgehen. Wird es also einen Hitze-Sommer geben?

Sommer-Wetter 2022: Wetter-Experten erwarten heftige Unwetter

„Die drei Sommermonate – Juni, Juli, August – könnten ziemlich heiß werden. Bei NOAA-Modell werden die Monate zusammengefasst und ungefähr gleich berechnet“, erklärt Heger. Bei den Europäern ist es ein bisschen anders: Der Juni wäre eher durchschnittlich – vielleicht sogar etwas zu kühl. Der Juli wird dann deutlich wärmer. Im August verspricht die Wetterlage eine regelrechte Hitze. Wird es als einen Hitze-Sommer geben? „Es gibt ein paar Indizien, die schon dafür sprechen“, so der Meteorologe Heger.

Im Sommer 2022 drohen erneut Hitze-Wellen und Unwetter.

Bekanntlich zieht Hitze heftige Unwetter nach sich. Müssen die Menschen in Deutschland also mit erneuten starken Unwetter rechnen, oder gar Überschwemmungen? Schaut man sich die häufige Wetterlage an, so erkennt man zwei Tiefs, die sich im Sommer über Großbritannien, Norwegen und Schweden bewegen. Ziehen diese an Europa und somit auch an Deutschland vorbei, bringen sie kühle Luft mit sich. „Das ist eine sehr, sehr gefährliche Unwetterlage, die sich da immer wieder andeuten könnte. Also: Ja, das sind einige Unwetter im Sommer 2022 möglich“, erklärt Heger abschließend.

Sommer-Wetter 2022: Mega-Hitze und Stürme – das sagen die Experten

Update, 21. Februar: Noch ist der Sommer 2022 zwar in weiter Ferne, dennoch wagen Meteorologen erste Wetter-Prognosen für die warme Jahreszeit. Welches Wetter erwartet uns im Sommer? Bisher konnte sich der Winter nicht so richtig durchsetzen. Der Februar steht ganz im Zeichen von mildem und sehr stürmischem Wetter in Deutschland.

Denn gleich drei Orkantiefs fegen über das Land mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h und hinterlassen eine Schneise der Zerstörung. Der März verspricht dagegen eher ruhiger, aber ebenfalls sehr mild zu werden, wie echo24.de berichtet. Kommt schließlich ein Hitze-Sommer nach einem warmen Frühling?

Sommer-Wetter 2022: Langfristprognosen sagen Hitze-Sommer voraus

Grundsätzlich sind die Langfristprognosen der Vorhersage-Modelle mit Vorsicht zu genießen. Sie geben lediglich einen groben Anhaltspunkt auf die errechnete Wahrscheinlichkeit von zu warm oder zu kühl oder zu nass und zu trocken, wie wetterprognose-wettervorhersage.de berichtet. Was sagen nun die Modelle für das Sommer-Wetter 2022 voraus?

Das Langzeitmodell der NASA berechnet für das Wetter im Sommer 2022 eine Abweichung der Temperaturen von +1,0 bis +2,0 Grad – also deutlich im zu warmen Bereich. Nach dieser Prognose wären Hitzeperioden demnach nicht auszuschließen. Eine Dürre oder eine ausgeprägte Trockenheit lässt sich mit einer normalen Niederschlagsprognose für den Moment nicht ableiten, so die Wetter-Experten. Diesen Trend bestätigen auch die europäischen Langfristprognosen.

Laut europäischen Wettervorhersage-Modellen hat der Sommer im Juni zwar so seine Startschwierigkeiten, kommt dann aber ab der zweiten Juli-Hälfte so richtig im Schwung und kann für einen deutlich zu warmen Hochsommer und August sorgen. Die Niederschlagsprognose ist gegenüber dem vieljährigen Mittelwert unauffällig.

Sommer 2022: Unwetter und extreme Hitze – damit rechnen Experten tatsächlich

Erstmeldung, 8. Februar: Bisher ließ das Winter-Wetter 2022 eher zu wünschen übrig, wie echo24.de im aktuellen Wetter-Ticker für Baden-Württemberg berichtet – und das soll sich auch nicht mehr ändern. Denn bis Mitte Februar soll es, laut Wetter-Experten, mild bleiben und anschließend steht offenbar ein sehr warmer März bevor. Wird dieser Trend bis zum Sommer 2022 anhalten? Ist der milde Winter ein Indiz für einen heißen Hitzesommer?

Die ersten Tage im Februar waren bisher wenig winterlich. Eine mittlere Temperatur von 4,4 Grad wurde in Deutschland ermittelt, somit weicht die Temperatur aktuell um ganze 3,8 Grad, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung berichtet. Schuld daran ist die Westwetterlage, die scheinbar wieder voll da ist. Die kommenden Tage bleiben windig und teils nass und vor allen Dingen sehr mild. Und auch der März, April sowie Mai sollen deutlich wärmer werden, als im langjährigen Klimamittel. Und wie sieht es nun mit den Sommermonaten 2022?

Sommer-Wetter 2022: Erwartet uns ein Hitzesommer nach mildem Winter?

Laut daswetter.com soll es ab März ganz schnell in Richtung Frühsommer gehen. Den ersten Prognosen für Juni und Juli sind teilweise noch etwas ungenau. Aber: Das europäische Wetter Wettermodell ECMWF sieht die beiden Monate recht normal temperiert, also nicht zu warm und auch nicht zu kühl. Laut Wettermodellen von NOAA (staatlicher US-Wetterdienst) fällt das Sommer-Wetter allerdings ganz anders aus.

Sommer-Wetter 2022: Sommermonate könnten deutlich wärmer ausfallen – Unwetter-Gefahr steigt

NOAA rechnet mit einem 1 bis 2 Grad zu warmen Juni. Auch der Juli könnte rund 2 Grad wärmer als üblich ausfallen. NOAA vergleicht dabei mit dem aktuellen 30-Jahresmittel von 1991 bis 2020. Das war an sich schon eine sehr warme Wetterphase. Also hat der Sommer durchaus Potenzial, ein Hitzesommer zu werden, wie daswetter.com weiter berichtet. Nach einem milden und teilweise sehr trüben Winter hört sich ein heißer und sonniger Sommer erst einmal gar nicht so schlecht an.

Aber: Durch die Hitze könnte es auch zu neuen Extrem-Wetter kommen. Der vergangene Sommer brachte bereits zahlreiche Unwetter mit sich. Darunter auch das tödliche Wettergeschehen im Ahrtal. Weitere Unwetter könnten auch in diesem Sommer auftreten, ob auch in diesem Ausmaß ist unsicher, aber nicht ausgeschlossen.

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa-tmn

Mehr zum Thema