Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart

Politikexperte erklärt, warum den OB-Kandidaten in Stuttgart harte Wahlkampfwochen bervorstehen

Ein Bauzaun steht vor dem Rathaus in Stuttgart.
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Die Bürgermeisterwahl in Stuttgart geht Ende November in die zweite Runde.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Am Sonntag fand die Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart statt. Eine klare Mehrheit wurde nicht erreicht - die Wahl geht Ende November in eine zweite Runde.

Stuttgart - Am Sonntag, den 8. November, wählten die Stuttgarter einen Nachfolger für Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne). Der amtierende OB hatte im Vorfeld angekündigt, nicht noch einmal zu kandidieren. Die Wahlbeteiligung lag mit knapp 50 Prozent deutlich höher als vor vier Jahren, eine Mehrheit erzielte jedoch keiner der insgesamt 14 Kandidaten. Nach dem ersten Wahldurchgang lag CDU-Kandidat Frank Nopper deutlich vorne, zweitplatzierte wurde Veronika Kienzle (Grüne). Basierend auf den bisherigen Ergebnissen kann davon ausgegangen werden, dass das Rennen zwischen Nopper und Kienzle ausgetragen wird. Laut einem Politikexperten der Uni Hohenheim in Stuttgart werden die nächsten Wochen bis zur Neuwahl hart für die Kandidaten. Marian Schreier (SPD) könnte einen entscheidenden Einfluss auf das finale Ergebnis nehmen.

Wie BW24* berichtet, steht in Stuttgart jetzt ein harter Wahlkampf der OB-Kandidaten bevor.

Das Amt des Oberbürgermeisters ist die höchste und wichtigste Position in der Politik in Stuttgart (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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