Mordkommission ermittelt 

25-Jähriger aus Ostwestfalen stirbt bei Massenschlägerei in Köln - Polizei nennt erschreckendes Detail

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Ein 25-Jähriger aus dem Raum Paderborn kam bei der Auseinandersetzung auf dem Kölner Ebertplatz ums Leben. 

Nachdem auf dem Ebertplatz in Köln ein junger Mann bei einer Massenschlägerei ums Leben kam, haben die Beamten nun neue Einzelheiten bekanntgegeben. Mit einem Messer soll der Angreifer auf das Opfer eingestochen haben. Dabei wurde ein wichtiger Teil des Körpers getroffen.

  • Massenschlägerei in Köln 
  • NRW-Innenminister Herbert Reul fordert Überwachungskamera 
  • Toter stammt aus Paderborn 

Update, 14.16 Uhr: Der Tote aus dem Kreis Paderborn starb bei der Auseinandersetzung in Köln durch einen Stich in den Hals. Der 25-Jährige verblutete. Nun ermittelt die Polizei gegen einen Tatverdächtigen aus Düren. Er wurde kurz nach der Tat festgenommen. Die Beamten ermitteln nun wegen Totschlag.

Meldung vom 26. August 2019, 11.03 Uhr: Auf dem Kölner Ebertplatz müssen sich am frühen Sonntagmorgen schlimme Szenen abgespielt haben. Gegen 4.45 Uhr kam es zu einer Massenschlägerei an der rund zehn bis 15 Personen aus Afrika beteiligt gewesen sein sollen. Ein 25-Jähriger aus Somalia verlor bei den Krawallen sein Leben. Die Ermittler nahmen zehn Tatverdächtige vor Ort fest, wie owl24.de* berichtet

Toter stammt aus dem Raum Paderborn 

Als die Einsatzkräfte am Unglücksort eintrafen, versuchten sie noch den Patienten zu reanimieren. Jedoch erfolglos. Der junge Mann starb noch am Tatort. Wie nun bekannt wurde, stammte der 25-Jährige aus dem Raum Paderborn. Seine Leiche wurde am Sonntag obduziert. Es liegt aber noch kein Ergebnis vor. Auch das Motiv der Schläger konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Männer hatten noch versucht, vor den Beamten zu fliehen. Zehn von ihnen konnten aber geschnappt werden. Eine 20-köpfige Mordkommission soll den Fall nun aufklären. 

25-Jähriger aus Paderborn stirbt bei Krawallen - Reul fordert Konsequenzen 

Nachdem der junge Mann aus dem Raum Paderborn bei einer Auseinandersetzung in Köln sein Leben verloren hatte, fordert Innenminister Herbert Reul (CDU) nun eine Veränderung am Szene-Treffpunkt. Er möchte am Ebertplatz eine Kamera-Überwachung installieren lassen. Außerdem sei es fraglich, ob die bisherigen Maßnahmen, die den Ort sicherer machen sollten, wirklich etwas gebracht haben. 

Erst im Oktober 2017 starb ein 22-Jähriger bei einer Gewaltat auf dem Ebertplatz. Der Täter, ein 26-Jähriger, wurde im vergangenen Jahr zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Die Richter am Landgericht Köln sprachen ihn wegen Körperverletzung mit Todesfolge in Tateinheit mit Beteiligung an einer Schlägerei schuldig. Mit einem Messer hatte der Mann damals sein Opfer tödlich verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen nun klären, wie der junge Mann aus Paderborn ums Leben kam. Die Ermittlungen dauern an. 

Bei einer Gewalttat ist ein Mann in Gütersloh nur knapp dem Tod entkommen. Er wurde vor einem Wohnhaus mit einem Messer attackiert. Der Vorfall löste einen SEK-Einsatz aus. 

*owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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