Zweiter Todesfall in der Ostsee

Ostsee: Killer-Keime im Wasser sorgen für nächstes Todesopfer

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In der Ostsee wurden Killer-Bakterien festgestellt. Eine Frau ist tot (Symbolbild)

In der Ostsee starb Anfang August eine Frau an Vibrionen, als sie im Meer baden ging. Nun forderten die Killer-Bakterien das nächste Todesopfer in der Ostsee.

  • In der Ostsee starb Anfang August eine ältere Frau an dem Bakterium „Vibrio vulnificus“
  • Auch in den Wochen danach wurden die Killer-Bakterien im Meer nachgewiesen
  • Nun starb in Mecklenburg-Vorpommern eine weitere Frau an einer Vibrionen-Infektion

Update vom 5. September 2019: In Mecklenburg-Vorpommern ist eine weitere Person an einer Vibrionen-Infektion in der Ostsee gestorben. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS)am Donnerstag (5. September 2019) in Rostock mit. Demnach litt die Frau schon vorher an mehreren chronischen Krankheiten und gehörte deshalb zu einer Risikogruppe, bei der die Killer-Bakterien auch zum Tod führen können.

Weitere Details nannte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern nicht. Damit bleibt unklar, wo die Frau in der Ostsee gebadet hatte. „Vibrionen sind im Ostseewasser in dieser Saison an verschiedenen Kontrollstellen von der West- bis zur Ostküste in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen worden“, sagte Anja Neutzling, Pressesprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) in Rostock auf Nachfrage.Bei dem ersten Todesopfer handelte es sich indes ebenfalls um eine Frau. Sie hatte aufgrund ihres hohen Alters zur Risikogruppe der immungeschwächten Menschen gehört (siehe Meldung).

Ostsee: Zweiter Todesfall nach Vibrionen-Infektion im Meer in Mecklenburg-Vorpommern

Update vom 21. August 2019: Die schlechten Nachrichten aus der Ostsee reißen nicht ab. Die Killer-Bakterien, an denen bereits eine Frau starb, sind nicht nur immer noch im Meer nachweisbar, es infizieren sich auch immer mehr Menschen mit dem Vibrionen-Bakterium. Seit dem vergangenen Mittwoch (14. August 2019) hat es drei neue Infektionen mit den Vibrionen in der Ostsee gegeben, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) in Rostock mit. Weitere Todesfälle gab es in Mecklenburg-Vorpommern bislang aber nicht, das berichtet die Mopo.

Dagegen wollte ein Mann in Schleswig bei Kiel seine Taxifahrt nicht bezahlen, der Fahrer rief die Polizei - plötzlich fiel ein Schuss.

Ostsee: Drei Neu-Infektionen in einer Woche mit dem Vibrionen-Bakterium

Update vom 16. August 2019: Auch eine Woche nach dem tragischen Todesfall an der Ostsee scheint sich die Lage im Meer nicht zu entspannen. Wie Heiko Will, Direktor des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGuS) in Rostock gegenüber dem NDR mitteilte, sind die Killer-Bakterien noch immer in der Ostsee nachzuweisen. Damit trüben die Bakterien noch immer den Badespaß an der Ostsee. An sieben Messstellen untersucht das LaGuS die Ostsee demnach auf die Vibrionen, in einem 14-Tages-Zyklus werden die Ergebnisse geprüft. 

In Kronshagen bei Kiel wurde ein Paketbote zum Held, weil er in einer Kita einen Brand verhinderte.

Ostsee: Killer-Bakterien töteten eine Frau - jetzt gibt es die nächste Hiobsbotschaft

Am Mittwoch (14. August 2019) war bekannt geworden, dass sich eine weitere Frau mit den Killer-Bakterien in der Ostsee infiziert hatte. Es ist im laufenden Jahr bereits die sechste Infektion in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr. Bei der Frau handelt es offenbar um eine ältere Dame aus, die somit ebenfalls zur Risikogruppe der immungeschwächten Menschen gehört. „Es besteht auch weiterhin eine potenzielle Gefahr für Vibrionen-Infektionen in der Ostsee“, so Heiko Will vom Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock gegenüber dem NDR. Am 8. August 2019 war bereits eine ältere Frau an dem Killer-Bakterium gestorben, nachdem sie sich mit den Vibrionen infiziert hatte. 

Bei der Überfahrt von Dänemark nach Kiel telefonierte ein Segler auf der Ostsee mit seiner Familie, als plötzlich die Verbindung abriss - es kam zum Drama.

Ostsee: Vibrionen-Bakterien auch weiterhin im Meer nachweisbar - Potenzielle Gefahr

Meldung vom 8. August 2019

Rostock - In der Ostsee wurden bei einer Wasserprobe Killer-Bakterien im Meer festgestellt. Nachdem eine ältere Frau aus Mecklenburg-Vorpommern ins Wasser gegangen war, kam es zum Drama. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock erfuhr, forderten die gesundheitsgefährdenden Vibrionen, wie die Bakterien in der Fachsprache bezeichnet werden, nun ihr erstes Todesopfer. Über die Killer-Bakterien in der Ostsee berichtet nordbuzz.de*.

Ostsee: Erster Todesfall nach vermehrter Vibrionen-Bildung im Meer

In Mecklenburg-Vorpommern haben Killer-Bakterien in der Ostsee ihr erstes Todesopfer gefordert. Die sogenannten Vibrionen, die sich vor allem in weniger salzigem Meerwasser und einer Temperatur von etwa 20 Grad Celsius stark vermehren, wurden einer älteren Frau zum Verhängnis. Die Dame, die zur Risikogruppe der immungeschwächten Personen gehörte, infizierte sich mit der Vibrionen-Art und starb schließlich an ihnen. Zu einem Todesdrama kam es auch in Mecklenburg-Vorpommern, als ein Vater in Rostock auf sein Baby einstach und dann vom Balkon stürzte.

Ostsee: Frau infiziert sich mit Killer-Bakterien und stirbt an Vibrionen

Wie genau sich die Frau mit den Killer-Bakterien in der Ostsee infiziert hat, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass die Vibrionen vor allem über offene Wunden oder durch den Verzehr von Meeresfrüchten, insbesondere Austern, in den Körper gelangen. Neben dem Todesfall registrierte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock seit Juni zudem vier weitere Erkrankungen durch die Bakterien. Im Vergleich zum Jahr 2018 ist das allerdings ein starker Rückgang.

Derweil kam es in der Innerstetalsperre im Harz zum Drama, als ein Mann den Stausee im Landkreis Goslar durchschwimmen wollte.

Ostsee-Todesfall: Hier kommt das Bakterium Vibrio vulnificus vor

Im Rekordsommer 2018 fanden die Killer-Bakterien exzellente Bedingungen in der Ostsee vor, um sich zu vermehren. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern zählte insgesamt 18 Erkrankungen, drei Personen starben an dem Bakterium "Vibrio vulnificus". Die gekrümmten Stäbchen-Bakterien der Gattung Vibrio kommen vor allem in Flussmündungen, Brackwasser oder Küstengebieten vor. Unter Brackwasser versteht man See- oder Meerwasser mit einem Salzgehalt von 0,1 bis 1 Prozent, das beispielsweise in Flussmündungen im Meer vorkommt, wenn sich das Süß- mit dem Salzwasser mischt.

Dagegen wird in Kiel die 15-jährige Walaa vermisst, seit dem 21. August 2019 fehlt von dem jungen Mädchen jede Spur.

Vibrio vulnificus: Die Merkmale des Killer-Bakteriums aus der Ostsee

Das Bakterium "Vibrio vulnificus" kann im Wasser durch offene Wunden, Stichwunden oder den Verzehr von Meeresfrüchten in den Körper eindringen. Auch bei noch nicht vollständig verheilten Tätowierungen besteht eine Infektionsgefahr, wenn man in einem verseuchten Gewässer schwimmt. Zu den Symptomen gehören Erbrechen, Diarrhö, Leibschmerzen und eine Blasen werfende Dermatitis. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann eine Infektion mit Vibrio-Bakterien tödlich enden. In einem Verdachtsfall sollte, wegen des schnellen und schweren Krankheitsverlaufes, sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Dagegen wird noch immer die 15-jährige Liliana S. aus Schwerin vermisst, doch die Polizei hat eine Vermutung.

Vibrio-Bakterien: So wird das Killer-Bakterium aus der Ostsee behandelt

Jede vierte Infektion mit dem Bakterium "Vibrio nulnificus" endet tödlich. Entwickelt sich die Infektion zu einer Sepsis, sterben sogar die Hälfte aller betroffenen Patienten. Besonders anfällig sind dabei aber Patienten, die zu den sogenannten immungeschwächten Personen gehören, also zum Beispiel an HIV, Krebs oder Diabetes leiden.

Die optimale Behandlung ist unterdessen nicht bekannt. Eine retrospektive Untersuchung in Taiwan hat aber gezeigt, dass die Anwendung von Breitband-Antibiotika (Cephalosporine) in Verbindung mit Tetracyclinen zu einem besseren Behandlungsergebnis führt. Da "Vibrio vulnificus" allerdings oft zu großen Geschwulsten führen kann, sind meistens größere chirurgische Eingriffe oder sogar Amputationen erforderlich.

Derweil kam es in Schleswig-Holstein zu einem Drama, als ein Mann dem Kassierer einer Shell-Tankstelle in Lübeck eine Waffe an den Kopf hielt und abdrückte.

Das Bakterium "Vibrio vulnificus" wurde in der Ostsee gefunden.

Nag

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