News-Ticker zur Corona-Variante

Omikron schlägt durch: Deutscher Nachbar meldet mehr als 368.000 Neuinfektionen - an einem Tag

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  • Patrick Mayer
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  • Bettina Menzel
  • Franziska Schwarz
    Franziska Schwarz

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Europa und Deutschland rasant aus und sorgt für viele Infektionen. Der News-Ticker zur Mutation.

  • Corona*-Variante* Omikron: Das Robert-Koch-Institut (RKI)* beobachtet die Verbreitung. (siehe Erstmeldung)
  • Deutschlands Nachbar Frankreich vermeldet mehr als 368.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag. (siehe Update vom 11. Januar, 20.50 Uhr)
  • Die Schweiz rechnet vor, wie viele Einwohner sich bis Ende Januar mit Corona angesteckt haben werden. (siehe Update vom 11. Januar, 15.55 Uhr)
  • Diese News-Ticker zu Omikron in Deutschland* und weltweit wird fortlaufend aktualisiert.

Update vom 11. Januar, 20.55 Uhr: Die Omikron-Variante wirft Fragen auf: Wie gut wirken die Impfungen gegen die Mutation des Coronavirus? Gibt es Unterschiede zwischen den Impfstoffen? Eine Spurensuche.

Omikron-Welle: Deutschlands Nachbar Frankreich vermeldet mehr als 368.000 Corona-Neuinfektionen

Update vom 11. Januar, 20.50 Uhr: Spektakuläre Zahlen: Deutschlands Nachbar Frankreich hat mit mehr als 368.000 registrierten Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages einen Rekordwert verzeichnet. Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörde vom Dienstagabend wurden innerhalb von 24 Stunden 368.149 Neuinfektion gemeldet. Der bisherige Höchstwert vom vergangenen Mittwoch hatte bei 332.252 registrierten Ansteckungen gelegen.

Die Fallzahlen in Frankreich sind über die vergangenen Wochen in die Höhe geschnellt. Die Omikron-Variante des Coronavirus ist mittlerweile vorherrschend im Land. Bei den gemeldeten Fällen handelt es sich nur um die offiziell registrierten Ansteckungen, eine Dunkelziffer ist nicht bekannt.

Hauptstadt Frankreichs: Paris, mit rund 12,5 Millionen Einwohnern in der Metropolregion.

Update vom 11. Januar, 18.55 Uhr: Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben mit der Produktion eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs für eine spätere kommerzielle Nutzung begonnen. Das teilte Biontech-Chef Ugur Sahin an diesem Dienstag auf einer Gesundheitskonferenz der US-Bank J.P. Morgan mit. Ende Januar werde eine klinische Studie zu dem Impfstoff beginnen. „Wir gehen davon aus, dass wir bis März für eine Belieferung des Marktes bereit sind, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen“, erklärte Sahin.

Omikron-Welle: Schweiz geht von hoher Corona-Immunisierung in der Bevölkerung aus

Update vom 11. Januar, 15.55 Uhr: Auch in der Schweiz steigen die Corona-Infektionszahlen* rasant. An diesem Dienstag meldete das Bundesamt für Gesundheit 24.600 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Eine eingesetzte wissenschaftliche Taskforce rechnet nun damit, dass sich auf dem bevorstehenden Höhepunkt der Omikron-Welle binnen einer Woche 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung mit Corona anstecken werden.

Wenn die Welle abgeklungen ist, seien 65 bis 85 Prozent der Bevölkerung immun oder durch Auffrischungsimpfungen geschützt, sagte Tanja Stadler, die Vorsitzende der Taskforce, die die Regierung berät. Die Mathematikerin und Biostatistikerin aus Stuttgart rechnet mit dem Höhepunkt der Ansteckungen in einer bis drei Wochen. Dieser werde sich eine Woche bis zehn Tage lang auch an den Einweisungen in die Krankenhäuser zeigen.

Auf die Krankenhäuser komme eine große Belastung zu. „Punktuell wird es extrem schwierig“, sagte sie in Bern. Um den Betrieb in Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung aufrechtzuerhalten, sei es vertretbar, die Quarantäne für Personen, die engen Kontakt mit einer infizierten Person hatten, auf fünf Tage zu verkürzen. Die Schweiz hat eine weitreichende Maskenpflicht, in Restaurants und viele öffentliche Einrichtungen dürfen nur Genesene und Geimpfte. Abgesehen von Personenbeschränkungen bei Großanlässen gibt es für Geimpfte und Genesene keine größeren Einschränkungen im öffentlichen Leben.

Zürich: Mit rund 420.000 Einwohnern die größte Stadt der Schweiz.

Omikron-Welle: Höchststand der Corona-Fälle in den USA

Update vom 11. Januar, 15.20 Uhr: Die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Fälle in den USA hat nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) einen neuen Höchststand erreicht. Mit 1,484 Millionen neuen Fällen meldeten die Behörden am Montag (10. Januar) demnach rund 313.000 mehr als beim bisherigen Rekordwert vor genau einer Woche. Nach Schätzungen der Gesundheitsbehörde CDC macht Omikron inzwischen rund 95 Prozent aller Neuinfektionen aus.

Zudem droht den USA ein Hospitalisierungsrekord. Am Montag waren 141.385 Corona-Infizierte stationär in Klinken untergebracht, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Medienberichten zufolge lag der Wert nur knapp unter der Höchstmarke von rund 142.000 belegten Krankenhausbetten Mitte Januar des vergangenen Jahres. Von der Gesundheitsbehörde CDC gibt es entsprechende Daten nur mit Verzögerung, derzeit sind diese nur bis zum Stand von Ende Dezember verfügbar. Laut CDC-Prognose dürfte die Zahl der Krankenhauseinweisungen in den kommenden Wochen weiter steigen.

Omikron: WHO prognostiziert „beispiellose“ Welle in Europa

Update vom 11. Januar, 13.35 Uhr: Omikron breitet sich derzeit rasant in Europa aus. In einigen Ländern ist die neue Corona-Variante bereits die dominierende. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten sich bereits bis März mehr als die Hälfte der Menschen im Großraum Europa damit anstecken. Das erklärte der Direktor der WHO Europa, Hans Kluge, am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz.

Omikron befalle wegen seiner Mutationen menschliche Zellen schneller. Das betreffe auch Geimpfte und Genesene. „Bei diesem Rhythmus sagt das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) voraus, dass sich mehr als 50 Prozent der Bevölkerung der Region in den kommenden sechs bis acht Wochen mit Omikron angesteckt haben werden“, sagte Kluge unter Verweis auf das Forschungsinstitut der University of Washington in Seattle.

Die „beispiellose“ Ausbreitung des Coronavirus macht sich laut Kluge bereits durch eine Zunahme der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern bemerkbar, die Sterberate sei jedoch stabil. Die neue Infektionswelle setze „die Gesundheitssysteme und den Dienstleistungsbereich in vielen Ländern, in denen sich Omikron sehr schnell ausgebreitet hat, unter Druck“, so der WHO-Vertreter. Davon seien „viele weitere“ Länder bedroht. Kluge betonte, dass Corona-Impfungen weiter von großer Bedeutung seien. Die zugelassenen Impfstoffe bieten demnach „weiterhin guten Schutz vor ernsthaften Erkrankungen und Tod, auch bei Omikron“.

Die WHO geht davon aus, dass sich mehr als die Hälfte der Menschen in Europa bis März mit Omikron infiziert. (Archivbild)

Omikron-Studien aus Südafrika: Anteil der Infizierten ohne Symptome höher

Update vom 11. Januar, 11.25 Uhr: Bei der Omikron-Variante ist der Anteil der Menschen ohne Symptome unter den Infizierten viel höher als bei früheren Varianten. Das zeigen vorläufige Ergebnisse zweier südafrikanischer Studien, wie unter anderem ntv berichtet.

Deutlich mehr Menschen, die positiv getestet wurden, hatten demnach im Vergleich zu früheren Studien keine Symptome. Das könnte erklären, warum sich Omikron weltweit so schnell ausbreitet, erklären die Wissenschaftler der Studien Ubuntu und Sisonke.

Omikron-Wand trifft Deutschland verzögert

Update vom 11. Januar, 10 Uhr: Die Corona-Zahlen steigen durch Omikron auch in Deutschland deutlich. Doch im Vergleich zu den schon hohen Omikron-Mauern benachbarter Länder baut sich die Infektionswelle später auf. Woran liegt das? Die größte Rolle spielen wahrscheinlich die Schutzmaßnahmen, wie der Immunologe Carsten Watzl der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte. Die Delta-Welle sei gerade gebrochen, die ihretwegen verschärften Maßnahmen aber noch gültig und weiter wirksam gewesen, als Omikron im November gekommen sei.

Zudem habe die Bevölkerung hierzulande ihr Verhalten offensichtlich rasch an Omikron angepasst und sich vorsichtiger verhalten - und damit zum bisherigen Ausbleiben der Wand beigetragen, erklärte Christine Falk von der Medizinischen Hochschule Hannover. „Das Handeln jedes Einzelnen fließt in die Gesamtlage ein“, betonte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI). Falk hofft, dass die Menschen weiter mit großer Vorsicht agieren und sich die Wand zumindest zur Welle reduzieren lässt. „Wir haben Omikron besser unter Kontrolle als andere, es ist machbar, dass uns die Zahlen nicht so sehr entgleiten wie anderen Ländern.“ Im öffentlichen Raum eine FFP2-Maske zu tragen, sei eine der wirksamen Maßnahmen dafür.

Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie plädiert für FFP2-Masken im öffentlichen Raum.

Omikron: Experte erwartet Inzidenzen „deutlich über 1000“

Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, ist überzeugt: „Wir werden Inzidenzen von deutlich über 1000 bekommen - im Bundesdurchschnitt, regional auch deutlich darüber.“ Den Höchststand könnte Deutschland demnach im Februar erreichen. Das ist noch viel zu weit weg vom Frühling, als dass der saisonale Rückgang einen mildernden Effekt bringen könnte.

„Der einzige Vorteil der verzögerten Omikron-Welle bei uns ist, dass wir mehr Zeit für die Impfungen haben“, erklärte Watzl. Denn auch wenn die Impfquote für die Ausbreitung nicht entscheidend ist – für die Belastung der Kliniken ist sie das. „Wenn Omikron auch bei uns zu 70 Prozent weniger Krankenhauseinweisungen im Vergleich zu Delta führen würde, hätten wir bei einer Inzidenz von 1500 wieder die gleiche Belastung wie bei der vierten Welle.“

Omikron: Schweden verschärft Corona-Maßnahmen

Update vom 10. Januar, 18.19 Uhr: Auch in Schweden* mehren sich die Omikron-Fälle. Aus diesem Grund verschärft das Land nun die Corona-Maßnahmen. Die Regierung kündigte am Montag an, dass Bars und Restaurants ab kommendem Mittwoch bereits um 23 Uhr schließen müssen. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind auf die Teilnehmerzahl von 500 gedeckelt, ab 50 Teilnehmern ist ein Impfnachweis erforderlich. Dies gilt für öffentliche Events. Bei privaten Feiern oder Zusammenkünften dürfen sich maximal 20 Personen treffen. „Wir haben gerade eine Situation mit Rekordwerten von Übertragungen“, sagte Schwedens Regierungschefin Magdalena Andersson als Grund für die neuen Maßnahmen.

Genau wie in anderen Ländern - etwa Israel - verzeichnete auch Schweden in den vergangenen Tagen immer wieder neue Höchststände bei den Corona-Fallzahlen. Dies führen Experten auf die Omikron-Variante zurück. Seit Beginn der Pandemie gab es in Schweden weder Schulschließungen noch Lockdowns, es war vom schwedischen „Sonderweg“ die Rede. Die Statistik zeigt, dass die bisher 15.300 Corona-Todesfälle gerechnet auf die Bevölkerungsanzahl von 10,3 Millionen Menschen in Schweden dem europäischen Durchschnitt entsprechen. Im Vergleich zu den während der Corona-Pandemie eher restriktiven Nachbarländern wie Norwegen*, Finnland* und Dänemark* liegt die Todesrate in Schweden jedoch deutlich höher.

Ein Mann mit Maske in der Stockholmer Innenstadt. Schweden kündigte am Montag (10. Januar 2022) angesichts der Omikron-Variante des Coronavirus neue Maßnahmen an (Archivbild).

Corona-Fallzahlen in Israel erreichen neue Höchststände

Update vom 10. Januar, 16.20 Uhr: In Israel klettern die Corona-Infektionszahlen durch Omikron täglich auf neue Höchststände. Das Gesundheitsministerium meldete am Montag 21.501 neue Fälle für den Vortag. Im vergangenen Herbst während der vierten Corona-Welle war der Höchststand bei mehr als 11.000 Fällen pro Tag gelegen.

Die tatsächlichen Infektionszahlen dürften aktuell allerdings deutlich höher liegen. Denn Israel hat in der vergangenen Woche die Testpflicht gelockert: Nur noch Risikogruppen und Menschen ab 60 Jahren müssen einen PCR-Test machen, nachdem sie in Kontakt mit einem Corona-Infizierten gekommen sind. Für alle anderen reicht ein Antigen-Schnelltest. Ministerpräsident Naftali Bennett warnte am Sonntag davor, dass sich in dieser Infektionswelle zwei bis vier Millionen Israelis mit dem Coronavirus infizieren würden. Nur noch rund 61 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten nach Ministeriumsangaben als vollständig geimpft. Bereits rund 320.000 Menschen haben bereits die vierte Corona-Impfung erhalten.

Omikron: Erster Ausbruch in China – Peking errichtet Checkpoints

Update vom 10. Januar, 15.30 Uhr: Nach dem ersten lokalen Ausbruch von Omikron in China sind weitere Infektionen entdeckt geworden. Die Zahl der Fälle in der Pekinger Nachbarstadt Tianjin stieg von 20 auf 40, während auch in Zentralchina zwei Infektionen entdeckt wurden, berichteten die Staatsmedien am Montag.

Die Entdeckung lokaler Omikron-Infektionen knapp vier Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Peking und vor der Reisesaison zum chinesischen Neujahrsfest Ende Januar alarmiert die Behörden. Gesundheitsämter rechneten mit weiteren Infektionen. Die hoch ansteckende Variante dürfte die strikte Null-Covid-Strategie Chinas mit Massentests, Ausgangssperren, Quarantäne und Abschottung schwer auf die Probe stellen. Epidemiologen sprechen in Staatsmedien von der „ersten echten Schlacht“ gegen Omikron in China.

Im betroffenen Tianjin werden seit Sonntag alle 15 Millionen Einwohner getestet. Die Bewohner wurden aufgefordert, die Stadt nicht ohne triftigen Grund zu verlassen. Auch müssen sie dafür einen negativen PCR-Test innerhalb von 48 Stunden nachweisen. Die schätzungsweise 100.000 Pendler, die im 100 Kilometer entfernt gelegenen Peking arbeiten, wurden aufgefordert, von Zuhause aus zu arbeiten. Die Hauptstadt errichtete Checkpoints, um den Zugang zu kontrollieren.

Omikron: Anteil in Deutschland wächst rapide

Erstmeldung vom 10. Januar: Berlin - Binnen eines Tages sind die nachgewiesenen Omikron-Fälle in Deutschland um sechs Prozent (+ 5162) gestiegen. Das Robert Koch-Institut ordnet der neuen Corona-Variante in ihrer aktuellen Übersicht insgesamt 89.464 Ansteckungen zu. Die Behörde führt das Verzeichnis seit der Kalenderwoche 46.

Für die erste Kalenderwoche des neuen Jahres rechnet das RKI mit einer „hohen“ Anzahl an Nachmeldungen. Die meisten Fälle gab es bislang mit 41.320 bei den 15- bis 34-Jährigen, gefolgt von den 35- bis 59-Jährigen mit 29.645. Bei den 5- bis 14-Jährigen waren es 8266 Fälle sowie 6860 in der Altersgruppe von 60 bis 79.

Omikron in den einzelnen Bundesländern: die Top 3

Das RKI schlüsselt die Omikron-Verteilung auch regional auf. In Nordrhein-Westfalen (1949), Bayern (1582) und Baden-Württemberg (1166) wurden bislang die meisten Ansteckungen verzeichnet. Das sind aber nur die bestätigt Fälle. Zählt man die Verdachtsfälle hinzu, sind die Zahlen in den drei Bundesländern deutlich höher: Jeweils 26.224, 20.390 und 12.239. Hinter diesem Link finden Sie die Tabellen.

Als bestätigt betrachtet das RKI einen Fall, wenn Omikron mittels einer Gesamtgenomsequenzierung oder einem variantenspezifischem PCR-Test erkannt wird.

3D-Computergrafik von Coronaviren unter dem Mikroskop.

Omikron: Lauterbach weist auf „besonderes“ Problem hin

Seit der Entdeckung der hochansteckenden Omikron-Variante im November melden viele Staaten Rekord-Infektionszahlen. Dies führte jedoch bislang nicht zu einem entsprechenden Anstieg der Todesfälle. Das scheint die Erkenntnisse aus Studien zu bestätigen, wonach Omikron zwar ansteckender ist als die bisherigen Varianten, aber die Krankheitsverläufe weniger schwer sind.

Die Länder mit den weltweit höchsten Infektionsraten pro 100.000 Einwohnern befinden sich alle in Europa: an der Spitze Zypern mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 3468, gefolgt von Irland (2840), Griechenland (2415), Montenegro (2371), Dänemark (2362) und Frankreich (2137).

In Großbritannien ist Omikron bereits gesichert die vorherrschende Variante. In dem Land ist es bereits zu einer Überlastung der Kliniken gekommen - und zwar, weil viel Klinikpersonal wegen einer Corona-Ansteckung und anschließender Isolation ausgefallen waren.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach retweetete am Montag ein Schaubild mit aktuellen Zahlen aus Großbritannien und warnte davor, die Daten zur „Immunitäts-Wand“ auf Deutschland zu übertragen: „Wir haben ein besonderes Problem mit auch älteren Ungeimpften.“ Auf der Insel hingegen gäbe es bei den Über-65-Jährigen wenige, die noch nicht geimpft seien. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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