Brand in Mehrfamilienhaus in Oldenburg

Eltern verzweifeln bei Haus-Brand - dann gehen Sie mit Kindern ans Fenster

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Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Oldenburg wollten Eltern ihre Kinder aus dem Fenster werfen.
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Ein schweres Feuer in einem Haus im Landkreis Oldenburg ließ vom Brand eingeschlossene Eltern verzweifeln. Sie nahmen ihre Kinder und gingen ans Fenster.

  • In einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Oldenburg ist ein starkes Feuer ausgebrochen
  • Den Bewohnern war es unmöglich, dem Brand zu entkommen
  • Feuerwehr, Polizei und Sanitäter aus dem Landkreis Oldenburg rückten an
  • Ein Zufall verhinderte, dass Eltern ihre Kinder aus dem Fenster warfen

Delmenhorst/Oldenburg - Großer Schock am Donnerstag: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am 2. Mai gegen 14.30 Uhr war es für die Bewohner unmöglich, dem Feuer zu entkommen. Die Feuerwehr wurde über den Notruf alarmiert. Ein Kellerbrand in dem Gebäude in der Michaelstraße in Wildeshausen im Landkreis Oldenburg stellte die Rettungskräfte der Feuerwehr vor eine schwierige Aufgabe.

Die zunächst am Brandort eingetroffenen Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes stellten fest, dass das Treppenhaus durch das Feuer bereits stark verqualmt war. Die Rettungskräfte forderten die Bewohner auf, während des Feuers Türen und Fenster zu schließen und in ihren Wohnungen auf das Eintreffen der Feuerwehr zu warten.

Zu einem verheerenden Brand kam es auch in einem Mehrfamilienhaus im Heideviertel in Hannover, als ein Hund ums Leben kam. Das berichtet nordbuzz.de.

Bei einem eskalierten Streit in Oldenburg kam es beim Einsatz von Pfefferspray und Schürhaken zu einem Drama um ein achtjähriges Mädchen, wie nordbuzz.de berichtet.

Zu einem anderen Vorfall kam es, als die Polizei auf der Autobahn A28 wegen Gaffer die Fassung verlor, wie nordbuzz.de berichtet.

Oldenburg: Elf Bewohner bei Brand eingeschlossen - Feuerwehr öffnet Wohnungen bei Feuer gewaltsam

Die nur kurze Zeit später eingetroffenen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Wildeshausen, Düngstrup und Dötlingen betraten unter Atemschutz das brennende Mehrfamilienhaus. Parallel wurden elf Bewohner in einer Wohnung des in Flammen stehenden Gebäudes mit Einsatz einer Drehleiter von außen aus dem brennenden Gebäude geholt. Bei der Suche nach weiteren Personen in den insgesamt sechs Wohnungen öffneten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrere Türen gewaltsam.

Es blieb jedoch bei den elf Bewohnern, die allesamt vor Ort von Sanitätern medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gefahren wurden.

In Oldenburg wurden zudem drei Polizisten beim Schlichten eines Streits verletzt, wie nordbuzz.de berichtet.

Einen anderen Horror-Moment erlebte eine 80-jährige Rentnerin, als die Frau in ihrer Küche in Oldenburg vergewaltigt wurde, wie nordbuzz.de* berichtet.

Oldenburg: Brand in Mehrfamilienhaus - Eltern wollen Kinder aus Fenster werfen

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben im Gemeinschaftsraum des Kellers einen brennenden Sessel entdeckt und sofort gelöscht. Insgesamt waren 54 Feuerwehrleute mit zwölf Fahrzeugen vor Ort. Zusätzlich waren sieben Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und sechs Fahrzeuge der schnellen Einsatzgruppe Wildeshausen/Ahlhorn im Einsatz, wie die Polizei in ihrer Mitteilung berichtet.

Während des Einsatzes in Landkreis Oldenburg kam es zu dramatischen Sekunden. In ihrer Verzweiflung wollten die Bewohner schon ihre Kinder aus dem Fenster werfen, wie die Nachrichtenagentur NonstopNews berichtet. "Ein Feuerwehrmann, der auf dem Weg hier vorbeikam, konnte die Leute gerade noch so davon abhalten", erklärte ein Feuerwehrsprecher. "Es wurde dann eine massive Menschenrettung eingeleitet."

Brand in Oldenburg: Polizei beschlagnahmt verbrannten Sessel und sperrt Keller

Der Keller samt Sessel wurden als Brandort von der Polizei beschlagnahmt und darf vorerst von den Bewohnern nicht betreten werden. Ob Schaden am verrußten Gebäude entstanden ist, wird noch überprüft. Gleiches gilt für die Ursache der Brandentstehung in dem Mehrfamilienhaus im Landkreis Oldenburg.

Für den extremen Fall, dass die betroffenen Bewohner nach der Entlassung aus dem Krankenhaus nicht in ihre Wohnung zurückkehren dürfen, wurde der zuständige Verwalter eingeschaltet. Er wird notfalls eine anderweitige Unterbringung ermöglichen.

Die verständigten Hausmeister kümmern sich nach der Freigabe durch die Feuerwehr aus dem Landkreis Oldenburg um die Sicherung der Wohnungen.

Zu einem anderen schrecklichen Vorfall kam es bei einem Unfall auf der Autobahn A28 bei Oldenburg: In die Massenkarambolage waren elf Autos involviert und elf Menschen verletzt.

heu

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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