Lockdown in Österreich

Österreich zwingt Lidl absurdes Verkaufsverbot auf - der Discounter wehrt sich

Lebensmittel und eine Einkaufsliste liegen in einem Einkaufswagen in einem Supermarkt.
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Lidl soll in Österreich nur noch „typisches Sortiment“ verkaufen - der Discounter wehrt sich (Symbolbild).
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Während des Corona-Lockdowns in Österreich sollen Supermarktketten wie Lidl nur noch „typisches Sortiment“ anbieten dürfen - der Discounter aus Baden-Württemberg wehrt sich.

Neckarsulm - Die Supermarktkette Lidl aus Neckarsulm (Kreis Heilbronn) bietet neben Lebensmitteln auch Sportartikel, Haushaltswaren und Mode an. Das soll in Österreich während des derzeitigen Corona-Lockdowns nun untersagt werden. Die Wirtschaftsministerin des deutschen Nachbarlandes appelliert an die Fairness der Discounter und fordert ein Verkaufsverbot. Demnach sollen Lidl und Co. nur noch Lebensmittel und Sanitärprodukte verkaufen dürfen. Grund für die Verordnung ist ein eventueller Nachteil, der bei Fachhändlern entstehen könnte, die ihre Filialen aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht öffnen dürfen. Lidl und weitere Lebensmittelketten wehren sich gegen das Verbot und bezeichnen es als gesetzes- und verfassungswidrig.

Wie BW24* berichtet, zwingt Österreich Lidl ein absurdes Verkaufsverbot auf - der Discounter wehrt sich.

Auch die Drogeriekette dm aus Karlsruhe hat viele Filialen in Österreich (BW24* berichtete). Im Gegensatz zu den Discountern setzt dm jedoch auf ein für Drogeriemärkte typisches Sortiment. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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