General Carsten Breuer fordert zum Impfen auf

Novavax: Lieferdatum laut Lauterbach fix – ab dann ist der Impfstoff verfügbar

Vaccine Novavax.
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Novavax mit ersten Lieferungen: Jetzt soll Termin für den Impfstoff feststehen.
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Nach Novavax Zulassung für Europa: Bundesgesundheitsminister Lauterbach will diesen Impfstoff für ganz besondere Gruppe von Menschen einsetzen.

Update, 14. Januar: Politiker hoffen, dass der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax die Impfquote in Deutschland weiter nach oben treibt, da einige Impfskeptiker auf einen alternativen Impfstoff warten – welcher kein mRNA-Impfstoff oder Vektorimpfstoff ist. Nachdem bislang noch eher ungenaue Lieferzeiträume bekannt waren, soll es nun einen genauen Liefertermin für den Novavax-Impfstoff geben.

Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar 2022 zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Corona-Impfstoff von Novavax: Genaues Lieferdatum bekannt

Lauterbach erläuterte, das Präparat, das „quasi ein Totimpfstoff“ sei, solle denjenigen besonders zur Verfügung stehen, die diese Art der Impfung bevorzugten. Bei Novavax handelt es sich um einen Proteinimpfstoff, der auf einer anderen Technologie basiert als die in der EU bisher zugelassenen Impfstoffe.

Lauterbach selbst könne den Impfschutz vor der Omikron-Variante durch Novavax nicht gut einschätzen. Er gehe aber davon aus, dass der Impfstoff gut wirken dürfte. Die Effektivität zum Schutz vor symptomatischen Infektionen wurde von der EU-Arzneimittelbehörde EMA mit rund 90 Prozent angegeben. Es werden zwei Impfdosen im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt.

Novavax: Ministerium erneuert Liefertermin für den Impfstoff

Update, 12. Januar: Erst vor wenigen Tagen gab es von Leiter des Krisenstabs der Bundesregierung eine Erklärung zum möglichen Liefertermin für Novavax. Jetzt legte das Gesundheitsministerium nach und korrigierte die Aussagen von General Carsten Breuer. Ein neuer Termin also? Klar wird, nichts ist wirklich sicher terminiert.

Auf eine Nachfrage der Berliner Zeitung hieß es, dass der Impfstoff der US-Firma Novavax voraussichtlich Anfang Februar in Deutschland verfügbar sein. Allerdings scheint auch dieser Zeitpunkt nicht festgelegt. Weiter hieß es laut Bericht und den Aussagen des Ministeriums: „Lieferpläne liegen dem Bundesgesundheitsministerium allerdings noch nicht vor“.

Ein Sprecher des Amtes erklärte: „Deutschland hat sich vertraglich vorerst vier Millionen Dosen des Novavax-Impfstoffes gesichert. Konkretere Angaben sind derzeit aber noch nicht möglich.“

Novavax mit ersten Lieferungen: Termin für Impfstoff soll feststehen

Die Omikron-Welle rauscht auf Deutschland zu. Die Themen Erst- und Zweitimpfung, Booster, mRNA- und Vektor-Impfstoffe sowie Totimpfstoffe werden weiter heiß diskutiert. Jetzt könnte mit Novavax ein weiterer Wirkstoff im Kampf gegen Corona schon in wenigen Tagen zur Verfügung stehen.

Erst Ende Dezember hatte der US-Hersteller Novavax die Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erhalten. Die EU hat zudem mit dem Unternhmen bereits einen Vertrag geschlossen, der es den europäischen Mitgliedstaaten ermöglicht hat, bis zu 100 Millionen Dosen des Impfstoffs anzukaufen.

Novavax mit Liefertermin: Breuer gibt Zeitpunkt bekannt

Gegenüber welt.de gab es jetzt eine Erklärung von General Carsten Breuer bezüglich des Liefertermins von Novavax. Der Leiter des Krisenstabs der Bundesregierung machte dabei klar: „Novavax wird Ende Januar vermutlich auch in die Lieferketten hineingehen und ausgeliefert werden - bundesweit.“

Doch Breuer mahnt die Bevölkerung mit einem eindringlichen Appell sich impfen zu lassen und nicht nur auf einen speziellen Impfstoff zu warten: „Es gibt keine guten oder schlechten Impfstoff, es gibt nur verfügbaren Impfstoff.“ Ähnlich hatte sich zuletzt auch der Chef von Totimpfstoff-Hersteller Valneva geäußert. Thomas Lingelbach riet davon ab, auf Valneva zu warten: „Das wäre ethisch inakzeptabel.“

Novavax als Hoffnungsträger: Auch Valneva vor Zulassung in Europa

Valneva wartet anders als Novavax noch auf die Zulassung für Europa. Die EMA hatte Anfang Dezember damit begonnen das Vakzin des französischen Biotechnologieunternehmens dem Rolling-Review-Verfahren zu unterziehen. Beide Impfstoffe waren zuletzt auch Bestandteil einer großen Booster-Studie.

Zahlreiche Impfskeptiker setzen große Hoffnung auf die beiden Impfstoffe. Gerade Novavax steht dabei immer wieder hoch im Kurs. Die Interessenten dürften daher genau auf die Studienergebnisse zur Wirkung des Vakzins geschaut haben. Für die Experten zeigt das Produkt des US-Herstellers gute Werte.

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