Gemeinsame Übung mit Südkorea

Nordkorea über Manöver der USA: „Unkontrollierbare Phase des Atomkriegs“

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Gemeinsame Manöver mit militärischen Partnern - wie hier bei der Übung mit Japan in Hokkaido - führen die USA regelmäßig durch.

Als Zeichen der Feindseligkeit wertet Nordkorea das am Montag beginnende jährliche Manöver der USA mit Südkorea - das Regime unterstellt, dass tatsächlich Kämpfe ausbrechen könnten.

Pjöngjang - Nordkorea hat den USA vorgeworfen, mit ihrem am Montag beginnenden Manöver auf der koreanischen Halbinsel "Öl ins Feuer zu gießen". Die gemeinsame Übung mit Südkorea sei ein Zeichen der "Feindseligkeit gegen uns, und niemand kann garantieren, dass sich das Manöver nicht zu tatsächlichen Kämpfen entwickelt", schrieb die Staatszeitung "Rodong Sinmun" am Sonntag. Das Blatt warnte vor einer "unkontrollierbaren Phase eines Atomkriegs".

An der am Montag beginnenden jährlichen Übung der USA und Südkoreas nehmen rund 17.500 US-Soldaten teil. Das sind nach südkoreanischen Angaben weniger als noch 2016. In diesem Jahr findet das Manöver vor dem Hintergrund extremer Spannungen zwischen den USA und Nordkorea statt.

Im Streit um das nordkoreanische Atom -und Raketenprogramm drohte US-Präsident Donald Trump vergangene Woche dem kommunistischen Land damit, es bei weiteren Provokationen mit "Feuer und Wut" zu überziehen. Daraufhin erklärte Pjöngjang, einen Raketenangriff auf Ziele vor der Pazifikinsel Guam vorzubereiten. Am Dienstag versicherte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un dann, er sehe zunächst davon ab, Raketen in Richtung des US-Außengebiets abzuschießen.

afp

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