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Neuer Lidl-Store in den USA sorgt für Begeisterung – der Grund überrascht

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Von: Markus Merz

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Lidl breitet sich auch in den USA immer weiter aus. © Marijan Murat/dpa/Archivbild

Lidl ist längst zu einem Einzelhändler von Weltformat geworden. Auch in den USA breitet sich der Verbraucherriese aus Neckarsulm immer weiter aus und hat nun einen viel gefeierten Store in Anacostia bei Washington D.C. eröffnet.

Dass die Eröffnung einer Lidl-Filiale ein großes Medienereignis ist und geradezu herbeigesehnt wird, kann man sich in Deutschland eigentlich gar nicht mehr vorstellen. In den USA war genau dies aber zum Wochenstart der Fall als im Stadtteil Anacostia in Washington D.C. die erste Lidl-Filiale eröffnete.

Zahlreiche Medien und Korrespondenten schauten bei der Eröffnung vorbei, die Bürgermeisterin Muriel E. Bowser nahm die Einweihung höchstpersönlich vor und war dabei sichtlich gerührt.

Doch warum ist ein Lidl-Store, der zwar der erste in der Region ist, ein derartiges Ereignis?

Neuer Lidl-Store in den USA sorgt für Begeisterung – aus diesem Grund

Ganz einfach: Der Stadtteil Anacostia ist überwiegend schwarz und einer der vielen sogenannten „food deserts“ in den USA. Heißt: Bislang gab es in Anacostia und der Umgebung für die Bevölkerung keinen Zugang zu frischem Obst. Mit der Eröffnung der Lidl-Filiale ändert sich dies nun.

Und weil das Wort Lidl in den USA, vor allem unter den schwarzen Einwohnern, noch fast gänzlich unbekannt ist, lieferte die Bürgermeisterin Muriel E. Bowser gleich noch die richtige Aussprache mit: „Lidl like needle.“

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