„Gefahr unvermindert groß“

Nach Wien: Baden-Württemberg ergreift Maßnahmen, um sich auf mögliche Terroranschläge vorzubereiten

Ein Davidstern ist am Metallzaun am Eingang zur Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hannover zu sehen.
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Baden-Württemberg: Land verstärkt nach Angriffen in Wien Schutzmaßnahmen bei jüdischen Einrichtungen (Symbolbild).
  • Julian Baumann
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Nach dem Terroranschlag in Wien ergreift auch Baden-Württemberg Maßnahmen, um sich auf einen möglichen Angriff vorzubereiten. Vor allem der Schutz von jüdischen Einrichtungen soll verstärkt werden.

Stuttgart - Am Montagabend erschütterte eine Reihe von Anschlägen Wien und die ganze Welt. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich inzwischen zu den Angriffen, bei denen vier Menschen starben und über 20 teilweise schwer verletzt wurden. Der Chef der Polizeigewerkschaft in Baden-Württemberg schließt einen möglichen Terrorakt auch in Deutschland nicht auf. Baden-Württemberg leitete unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Anschläge in Wien Schutzmaßnahmen ein, wie Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart sagte. Vor allem der Schutz von jüdischen Einrichtungen im Land soll verstärkt werden.

Wie BW24* berichtet, ergreift Baden-Württemberg Maßnahmen, um sich auf mögliche Terroranschläge vorzubereiten.

Die Angriffe in Wien geschahen in der Nähe einer bedeutenden jüdischen Synagoge. Auch in der Landeshauptstadt Stuttgart (BW24* berichtete) gibt es einen jüdischen Landesverband, er hat seinen Sitz im Zentrum der Schwaben-Metropole. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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