Darunter auch Kinder

Nach Bootsunglück vor libyscher Küste: Dutzende Flüchtlinge vermisst

Aufgrund des guten Wetters am Mittelmeer wagen derzeit viele Migranten die Überfahrt. Nach einem Bootsunglück werden nun 35 Flüchtlinge vermisst.

Garabulli - Nach einem Bootsunglück vor der libyschen Küste werden 35 Flüchtlinge vermisst. 85 Flüchtlinge konnten nach Angaben der libyschen Küstenwache gerettet werden, nachdem ihr Schlauchboot am Samstag nahe Garabulli gekentert war. Von den übrigen 35 Insassen, darunter sieben Kinder, fehlte zunächst jede Spur.

Aufgrund des guten Wetters am Mittelmeer wagen derzeit besondersviele Migranten die Bootsfahrt von Nordafrika nach Europa. Schlepper nutzen das in Libyen herrschende Chaos, um gegen hohe Geldzahlungen Flüchtlinge von dort aus Richtung EU zu lotsen.

Vor allem Flüchtlinge aus dem südlichen Teil Afrikas treten von Libyen aus die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer ins rund 300 Kilometer entfernte Italien an. Nach Angaben internationaler Organisationen warten derzeit zwischen 800.000 und eine Million Menschen in Libyen auf eine Gelegenheit zur Überfahrt.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / Bundeswehr/ dpa

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