Gedankenlos gehandelt

„Merkels Fachkräfte bei der Arbeit“: Rassistisches Chat-Video hat für Polizist Folgen

Szene aus dem Video, dass der Polizist über Whatsapp veröffentlichte.
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Amtsgericht Heilbronn: Rassistisches Chat-Video hat für Polizist Folgen.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Ein Polizist aus dem Kreis Ludwigsburg steht in Heilbronn vor Gericht. Er soll rassistische Videos in einem Chat-Programm verbreitet haben.

Heilbronn - Am Montag, den 19. Oktober, startete am Amtsgericht in Heilbronn das Verfahren wegen eines rassistischen Videos, das von einem Polizisten aus dem Kreis Ludwigsburg verbreitet wurde. Der Angeklagte bestätigte das Versenden des Videos über Whatsapp bereits, stritt den Verdacht der Volksverhetzung jedoch ab. In der betreffenden Aufnahme ist ein Farbiger zu sehen, der mit einem Stück Holz Autoscheiben einschlägt. Unter dem Video stand „Merkels Fachkräfte bei der Arbeit“. Danach folgt ein Werbeslogan des Rüstungskonzerns Heckler & Koch mit der Aufschrift „Es gibt Probleme, die kann nur Heckler & Koch lösen“. Der Angeklagte habe nach eigener Aussage gedankenlos gehandelt und wollte nicht zur Gewalt aufrufen. Die Verhandlung wird im November fortgesetzt.

Wie BW24* berichtet, hat ein rassistisches Chat-Video für Polizist Folgen - „Merkels Fachkräfte bei der Arbeit“.

Die Polizei Ludwigsburg sorgt für Sicherheit und Ordnung im gleichnamigen Landkreis (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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