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Ukraine-Krieg: „Unschuldige Menschen sterben“ – Rufe nach härteren Sanktionen werden laut

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Von: Tobias Utz, Nico Scheck, Jennifer Greve, Nail Akkoyun, Delia Friess

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Im Ukraine-Krieg stehen sich weiter die Armeen der Ukraine und Russlands gegenüber. Tschechiens Regierungschef fordert härtere Sanktionen gegen Russland.

Dieser Ticker ist beendet: Alle aktuellen Entwicklungen zum Ukraine-Krieg erfahren Sie in unserem neuen News-Ticker.

+++ 14.52 Uhr: Der tschechische Ministerpräsident Petr Fiala hat eine Ausweitung der EU-Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs gefordert. „Die ganze Welt sieht, dass (der russische Präsident) Wladimir Putin Kriegsverbrechen begeht und in seinem Krieg unschuldige Menschen sterben“, schrieb der liberalkonservative Politiker bei Twitter. Als Beispiel führte er die Verwüstung der ukrainischen Hafenstadt Mariupol an. Weitere Sanktionen seien der einzige Weg, Putin zu stoppen.

Ukraine-Krieg: Selenskyj ruft zu Öl-Boykott auf - Russland forciert „Plan B“

+++ 12.50 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Deutschen zu einem Boykott von russischem Gas und anderen Waren aufgerufen. „Ohne Handel mit Ihnen, ohne Ihre Unternehmen und Banken wird Russland kein Geld für diesen Krieg haben“, sagte der 44-Jährige am Montag in einer in sozialen Netzwerken verbreiteten Videobotschaft. Niemand habe das Recht, Völker zu vernichten und Europa aufzuteilen.

„Sponsert bitte nicht die Kriegsmaschine von Russland“, sagte Selenskyj weiter. Es dürfe keinen Euro für die Besatzer geben. Alle Häfen sollten für Russland geschlossen, keine Waren nach Russland geliefert und auf russische Energieressourcen verzichtet werden.

+++ 12.00 Uhr: Der Kreml sieht derzeit keine Voraussetzung für ein Treffen des russischen und des ukrainischen Präsidenten zu Friedensverhandlungen. „Sie haben einfach nichts zum Festklopfen, keine Vereinbarungen, die sie festhalten könnten“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Ukraines Präsident Selenskyj hält direkte Verhandlungen mit Putin für dringend notwendig: „Wenn diese Versuche scheitern, würde das einen dritten Weltkrieg bedeuten.“

++ + 11.30 Uhr: Vom Wall Street Journal zitierte hochrangige US-Beamte gehen davon aus, dass Russland nach dem gescheiterten schnellen Sieg in der Ukraine zu „Plan B“ übergehen. Das berichtet das Nachrichtenportal Kyiv Independent. Demnach bestehe die neue Strategie des Kremls darin, wichtige territoriale Ziele im Osten und Süden der Ukraine zu sichern und die Ukraine zur Akzeptanz der Neutralität zu drängen.

Ukraine-Krieg: 15.000 russische Streitkräfte laut ukrainischem Verteidigungsministerium gestorben

+++ 10.10 Uhr: Das Nachrichtenportal The Kyiv Independent hat Zahlen des ukrainischen Verteidigungsministeriums zu russischen Verlusten veröffentlicht. Demnach sind cirka 15.000 russische Streitkräfte ums Leben gekommen, 97 Flugzeuge abgeschossen, der Boote versenkt und 498 Panzer zerstört worden.

+++ 09.15 Uhr: Der Sicherheitsberater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Ihor Schowkwa, hat den bisherigen Angriff Russlands auf die Hauptstadt Kiew als „gescheitert“ bezeichnet. „Im Großen und Ganzen scheitert Russland in Kiew. Sie versuchen die Hauptstadt weiter einzukreisen, aber es gelingt ihnen nicht“, sagte Schowkwa am Montag im ZDF- „Morgenmagazin“. Er forderte unter anderem von Deutschland mehr Unterstützung durch Luftverteidigungsfähigkeiten.

Ukraine-Konflikt - Getroffenes Wohnhaus in Kiew
Ukraine-Konflikt: Ein zerstörtes Wohnhaus in Kiew. © Sergei Chuzavkov

Schowkwa warf Russland vor, wissentlich die Zivilbevölkerung anzugreifen, insbesondere in der südukrainischen Hafenstadt Mariupol. Die Stadt sei eingekreist. „Es ist ein Völkermord, der dort stattfindet. Die Russen wollen, dass die Stadt sich ergibt, aber die Antwort ist unsererseits natürlich klar.“

Ukraine-Krieg: Schiffe „verschwunden“ – Steckt Russland dahinter?

+++ 08.45 Uhr: Aus dem Hafen der Stadt Berdjansk sind nach Berichten des ukrainischen Militärs fünf mit Getreide beladene Schiffe „verschwunden“. Die mit mehreren zehntausend Tonnen beladenen Frachter seien von russischen Schleppern aus dem Hafen bugsiert worden und in unbekannter Richtung weggefahren, berichtete am Montag die Zeitung Ukrajinska Prawda. Die Berichte ließen sich nicht von unabhängiger Seite prüfen. Das vom russischen Militär kontrollierte Berdjansk liegt am Asowschen Meer, unweit der schwer umkämpften Hafenstadt Mariupol. 

Update vom Montag, 21.03.2022, 06.50 Uhr: Der CDU-Verteidigungspolitiker Johann Wadephul sieht im Einsatz der äußerst schnellen „Kinschal“-Rakete im Ukraine-Krieg durch Russland auch ein Zeichen an die Nato. „Der Einsatz der Hyperschallwaffe ist ein realer Test vor den Augen der Welt und ein Signal an die Nato: Mischt Euch nicht ein, denn wir sind im Besitz von Waffen, gegen die ihr euch kaum verteidigen könnt“, sagte Wadephul der Welt (Montag).

„Leider besteht diese Fähigkeitslücke der Nato, die wir dringend schließen müssen.“ Ulrich Lechte, außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion sagte, der Einsatz sei „historisch und eine weitere Eskalationsstufe“. 

Ukraine-Krieg: Warnung vor Einsatz von Chemiewaffen durch Putin

+++ 17.00 Uhr: In mehreren ukrainischen Städten unter russischer Kontrolle war es zu Proteste von der ukrainischen Bevölkerung gekommen, wie die BBC berichtet (siehe Update um 15.00 Uhr). Die Demonstrationen scheinen friedlich gewesen zu sein. Bilder zeigen, wie russische Streitkräfte Menschen festnehmen und Menschenmengen in Orten wie Enerhodar auseinander treiben. Ein Video, das angeblich in einer anderen Stadt, Berdjansk, aufgenommen wurde, zeigt, wie Menschen von russischen Streitkräften festgehalten und geschlagen werden. Die BBC war nicht in der Lage, diese Bilder unabhängig zu verifizieren. Sie wurden allerdings auch von der ukrainischen Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Wjatscheslawiwna Matwijtschuk geteilt. Das Video sei von einem Einwohner der Stadt geschickt worden, wie sie auf Twitter schrieb.

+++ 16.00 Uhr: Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, warnte am Sonntag (20.03.2022) bei CNN vor dem Einsatz chemischer Waffen durch Russland. „Wir haben das schon einmal erlebt. Sie sind diejenigen, die chemische Waffen eingesetzt haben ... . Und wir sind besorgt, dass sie chemische Waffen in der Ukraine einsetzen könnten“, sagte die Diplomatin zu Jake Tapper in der Sendung „State of the Union“.

Der Einsatz der schnellen „Kinschal“-Rakete im Ukraine-Krieg durch Russland ist ein Zeichen an die Nato.
Der Einsatz der schnellen „Kinschal“-Rakete im Ukraine-Krieg durch Russland ist ein Zeichen an die Nato. ©  RU-RTR Russian Television/AP/dpa

Russland werde mit weiteren Konsequenzen rechnen müssen, falls es bei seinem Einmarsch in der Ukraine chemische Waffen einsetzen sollte. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir aggressiv auf das reagieren werden, was sie tun, wenn sie auf diese Ebene eskalieren. Sie haben gesehen, welche Konsequenzen unser Vorgehen gegen Russland und Putin bisher hatte, und sie bekommen diese Konsequenzen zu spüren. Und sie werden noch mehr zu spüren bekommen, wenn sie diese unglückliche Entscheidung treffen, chemische Waffen einzusetzen“, so Thomas-Greenfield weiter. Russland unterstützte auch den Machthaber Assad Syrien, der Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung einsetzte.

Die USA und die NATO haben darauf hingewiesen, dass Russland chemische Waffen einsetzen oder eine Operation unter „falscher Flagge“ durchführen könnte. Anfang dieses Monats warnte auch US-Präsident Joe Biden*, dass Russland „einen hohen Preis zahlen wird, wenn es chemische Waffen einsetzt.“

Ukraine-Krieg: Ukrainer protestieren wohl in von Russland kontrollierten Städten

+++ 15.00 Uhr: In den sozialen Medien sind Bilder von Protesten aufgetaucht, die heute in Cherson, Kachowka und Berdjansk stattfinden, wie die BBC berichtet. Das Städte werden aktuell von russischen Truppen kontrolliert. Die Kundgebungen scheinen friedlich zu sein und wurden noch nicht von den russischen Besatzungstruppen aufgelöst. Ein laut BBC von dem ukrainischen Online-Portal Ukrayinska Pravda verbreitetes Video zeigt eine Gruppe von Menschen, die in Cherson ukrainische Fahnen schwenkt und „Cherson ist die Ukraine“ skandiert.

Ukraine-Krieg: Russland hat immer noch keine Kontrolle über Luftraum

+++ 14.00 Uhr: Ukrainische Militärflugzeuge bewegen sich laut CNN weiter langsam und ungehindert über der Ukraine. Dies stütze dem US-Sender zufolge die Annahme, dass Russland keine Kontrolle über den Luftraum des Landes habe. Ein CNN-Team, das am Samstag (19.03.2022) durch ukrainisch kontrolliertes Gebiet reiste, sah bei drei verschiedenen Gelegenheiten einzelne Kampfjets im Tiefflug über das Land fliegen - über eine Strecke von mehreren hundert Kilometern.

Auch beim dritten Mal sollen die ukrainischen Truppen an einem Kontrollpunkt nicht auf die Anwesenheit des Jets reagiert haben. Ein Sicherheitsanalyst, der mit CNN unterwegs war, beobachtete, dass die Jets nicht mit hoher Geschwindigkeit flogen, was darauf hindeute, dass sie nicht an einem Angriff beteiligt waren. Daher seien sie wahrscheinlich ukrainisch.

Dasselbe Team sah am Dienstag (15.03.2022) einen ukrainisch gekennzeichneten MI-8-Hubschrauber, der mit Raketenkapseln bewaffnet war und schnell und niedrig über den Außenbezirken von Vinnytsia in der Zentralukraine flog. Auch Geheimdienstberichte berichten, dass Russland die Lufthoheit trotz massiver Angriffe in der Ukraine nicht erlangt habe.

Ukraine-Krieg: Russland schickt Panzer nach Mariupol - Straßenkämpfe in der Hafenstadt

+++ 09.30 Uhr: Russische Panzer sollen durch die Hafenstadt Mariupol fahren, wie Al Jazeera berichtet. Wie am Samstag soll es noch Straßenkämpfe in Mariupol geben. Zudem erklärten ukrainische Behörden Al Jazeera zufolge, dass das russische Militär eine Kunstschule bombardiert habe. Darin sollen sich rund 400 Menschen geflüchtet haben. Unmittelbar nach dem Angriff am Samstag (19.03.2022) gab es keine Angaben über Verletzte. Die örtlichen Behörden erklärten, das Schulgebäude sei zerstört worden und die Menschen könnten unter den Trümmern liegen.

Ukraine-Krieg: Straßenkämpfe in Mariupol - Zahl der zivilen Opfer steigt

+++ Update, Sonntag, 20.03.2022, 06.45 Uhr: Die Hafenstadt Mariupol bleibt im Ukraine-Krieg hart umkämpft. Laut Berichten des Nachrichtensenders CNN sollen Zivilisten, die die Stadt verlassen wollten, gegen ihren Willen nach Russland gebracht worden sein. Mariupol befindet sich nach Angaben zahlreicher Medien unter konstantem Beschuss der russischen Artillerie und Luftwaffe.

Was in Mariupol passiert, sei „ein Terrorakt, der Jahrhunderte in Erinnerung bleibt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. In der Stadt würden Lebensmittel und Wasser knapp werden. Die Bevölkerung sei aufgrund der konstanten Angriffe nicht einmal in der Lage, die Toten in den Straßen zu bergen und zu beerdigen.

Ukraine-Krieg: „Putin ist geschockt“ - Russischer Ex-Ministerpräsident fordert mehr Waffen 

+++ 20.05 Uhr: Offenbar ist Russlands Präsident Wladimir Putin über die westlichen Sanktionen in Zuge des Ukraine-Kriegs überrascht. Das zumindest behauptet Michail Kassjanow, ehemaliger russischer Ministerpräsident. „Putin ist von der Partnerschaft der EU und der transatlantischen Partner verwundert und geschockt“, erklärte Kassjanow bei Bild.

Er betonte allerdings auch, dass ein baldiges Kriegsende unwahrscheinlich ist. „Putin braucht den Krieg, er braucht den Sieg.“ Daher müssten die „Waffenlieferungen fortgesetzt werden“, sagte Kassjanow. Von 2000 bis 2004 war Kassjanow Ministerpräsident unter Putin. Mittlerweile gehört er der Opposition an.

Ukraine-Krieg: Britischer Geheimdienst geht von Taktik-Wechsel Russlands aus

+++ 17.15 Uhr: Russland sei bisher vom „Ausmaß und der Heftigkeit“ des ukrainischen Widerstands überrascht. Putin sei gezwungen gewesen, „seinen operativen Ansatz zu ändern“, hieß es in einem jüngsten Geheimdienstbericht des britischen Verteidigungsministeriums vom Samstag (19.03.2022).

„Der Kreml hat seine ursprünglichen Ziele bisher nicht erreicht“ und verfolgt nun „eine Strategie der Zermürbung“, zitiert CNN den Bericht. „Dies wird wahrscheinlich den wahllosen Einsatz von Feuerwaffen beinhalten, was zu mehr zivilen Opfern und der Zerstörung der ukrainischen Infrastruktur führen und die humanitäre Krise verschärfen wird“, hieß es weiter.

Ukraine-Krieg: Schwere Verluste für Russland - Todesopfer steigen

+++ 16.30 Uhr: Bis Freitagabend (18.03.2022) sind in der Ukraine mindestens 847 Zivilisten - darunter 64 Kinder - seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar getötet worden. Dies teilte das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen am Samstag (19.03.2022) mit. Dies ist ein Anstieg um 31 Tote im Vergleich zum letzten Tagesbericht, der am Freitag veröffentlicht wurde.

Ukraine-Krieg: Schwere Verluste für Russland - Putin schickt Verstärkung aus dem Osten

+++ 15.30 Uhr: Mariupol im Südosten der Ukraine ist weiterhin umkämpft, wie die BBC berichtet. Mittlerweile fänden auch Straßenkämpfe statt: „Es gibt Straßenkämpfe im Stadtzentrum“, sagte der Bürgermeister Vadym Bojtschenko. Russland hatte am Freitag (18.03.2022) verkündet, es ziehe die Schlinge um die Stadt enger.

„Es gibt Panzer... und Artilleriebeschuss und alle Arten von Waffen, die in der Gegend abgefeuert werden“, so der Bürgermeister. „Unsere Streitkräfte tun alles, was sie können, um ihre Positionen in der Stadt zu halten, aber die Kräfte des Feindes sind leider stärker als unsere.“

Krieg erreicht den Westen der Ukraine: Russland vor Kiew in der Defensive

+++ 10.05 Uhr: Die Errichtung von Gräben durch die russische Armee rund um Kiew deutet laut Experten daraufhin, dass sich die Armeeführung im Ukraine-Krieg offenbar auf Gegenangriffe vorbereitet. Laut Angaben der US-Armee, die dem Nachrichtensender CNN vorliegen, hätten die Befestigungsanlagen vor allem eine Aufgabe: Die eigenen Truppen vor Angriffen aus der Hauptstadt Kiew zu schützen.

Ukraine-Krieg: Russland schießt Raketen auf Lwiw

+++ Update, Samstag, 06.35 Uhr: Um Ukraine-Krieg wird weiter hart gekämpft. Erstmals greift Russland offenbar die im Westen des Landes gelegene Großstadt Lwiw an. Auf Fotos und Videos sind schwere Explosionen in der Stadt, die unweit von der Grenze zu Polen liegt, zu sehen.

Ukraine-Krieg: „Hunderte“ Menschen in Mariupol verschüttet - Selenskyj verkündet gute Nachrichten

+++ 20.31 Uhr: Nach den Bombenangriffen auf das Theater in Mariupol gibt es nun gute Nachrichten im Ukraine-Krieg. So soll es nach Angaben der Stadtverwaltung keine Todesopfer gegeben haben. Präsident Selenskyj hatte zuvor noch von hunderten Menschen gesprochen, die unter den Trümmern eingeschlossen sind. Doch es gebe keine Toten, wie die Stadtverwaltung am Freitag bei Telegram verkündete.

Ukraine-Krieg: Hunderte Menschen nach Bombenangriff in Mariupol verschüttet

+++ 17.16 Uhr: Zwei Tage nach dem schweren Bombenangriff auf ein Theater in der belagerten ukrainischen Hafenstadt Mariupol sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch immer Hunderte Menschen unter den Trümmern begraben. In einer Videobotschaft aus Kiew versicherte das Staatsoberhaupt am Freitag: „Trotz des Beschusses, trotz aller Schwierigkeiten werden wir die Rettungsarbeiten fortsetzen.“ Am Donnerstag seien 130 Menschen lebend aus dem Gebäude gerettet worden.

Ukraine-Krieg: Raketenvorräte von Russland sollen beinahe aufgebracht sein

+++ 14.45 Uhr: Aus der Ukraine heißt es, Russland habe seine Raketenvorräte nahezu vollständig aufgebraucht. Mit dieser Information zitiert die das Nachrichtenportal Kyiv Independent den ukrainischen Generalstab. Den Angaben zufolge arbeite der russische Militärsektor rund um die Uhr daran, die Bestände wieder aufzufüllen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Krieg in der Ukraine: Mehrere Explosionen in Lwiw

+++ 13.00 Uhr: Einem CNN-Bericht zufolge hat Russland Raketen auf Lwiw (Deutsch: Lemberg) abgefeuert. Die Stadt liegt nahe der polnischen Grenze und ist bislang von russischen Angriffen relativ verschont geblieben. „Es gab einige Explosionen. Ich schaute weg und sah dann eine Rauchsäule aufsteigen“, sagte Roman Demko, ein Einwohner von Lwiw, gegenüber CNN.

Krieg in der Ukraine: Mann stirbt durch Brand nach Raketentreffer

+++ 09.55 Uhr: Im Kiewer Stadtteil Podilskyj ist ein Brand in einem Wohnhaus ausgebrochen, nachdem die Überreste einer abgeschossenen Rakete das fünfstöckige Gebäude getroffen hatte. Wie der ukrainische Rettungsdienst mitteilt, ist dabei eine Person ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Angaben wurden 12 Personen gerettet und 98 Personen evakuiert, hieß es weiter.

Ukraine-Krieg: Lwiw von Raketenangriff erschüttert

+++ 07.15 Uhr: Im Ukraine-Krieg wurde eine weitere Stadt von Angriffen erschüttert. Der Bürgermeister von Lwiw (Deutsch: Lemberg), einer Stadt in der Ukraine, Andrij Sadovy, hat darüber informiert, dass ein Gebäude in der Nähe des Flughafens von Raketen getroffen wurde. Der Flughafen selbst sei allerdings nicht betroffen: „Es ist definitiv nicht der Flughafen“, schrieb Sadoy auf Telegram.

Erstmeldung vom Donnerstag, 17.03.2022, 10.00 Uhr: Kiew – In der nordukrainischen Stadt Tschernihiw gibt es weitere Todesopfer. Mittlerweile soll die Zahl der Toten bei 53 liegen. Gouverneur Wiatscheslaw Tschaus erklärte laut übereinstimmenden Medienberichten: „Wir erleiden schwere Verluste.“ Tschaus Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. (jey/tu/nak/nc/df mit dpa/AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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