Drama in Osnabrück 

Mann aus Gefängnis entlassen - dann will er Menschen in die Luft sprengen

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Ein Mann, der zuvor aus dem Gefängnis entlassen wurde, plante in Osnabrück sich selbst und andere in die Luft zu sprengen. 

Ein Mann wurde in Osnabrück aus dem Gefängnis entlassen. Plötzlich wollte er sich selbst und andere Menschen in Niedersachsen in die Luft sprengen. 

  • 33-Jähriger aus Osnabrück wird aus dem Gefängnis entlassen
  • Nach seiner Zeit im Gefängnis plant er direkt seine nächste Tat
  • Der Mann wollte sich selbst und andere Menschen in die Luft sprengen und den Märtyrertod sterben

Osnabrück - In Osnabrück plante ein bekannter Gewalttäter seine nächste Tat. Der 33-Jährige wollte seiner Familie etwas antun und sich selbst in die Luft sprengen, wie nordbuzz.de* berichtet. 

Osnabrück: Aus Gefängnis entlassener Mann will sich und andere in die Luft sprengen

Erst im Februar 2019 kam der Mann aus Osnabrück (33) aus dem Gefängnis. Der 33-Jährige aus dem Libanon war der Polizei Osnabrück bereits wegen vielfacher Gewaltdelikt bekannt und mehrfach vorbestraft. Zudem stuften ihn die Beamten "als Hochrisikofall im Bereich häuslicher Gewalt" ein. Doch trotz seiner Vorstrafen und seiner Zeit im Gefängnis plante der Mann aus Osnabrück seinen nächsten großen "Coup". Wie Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) dem Landtag bei seiner Sitzung am Freitag (21. Juni 2019) mitteilte, wollte der 33-Jährige erst einem seiner Familienmitglieder etwas antun und sich daraufhin in Berlin in die Luft sprengen.

Zu einem anderen schrecklichen Vorfall in Niedersachsen kam es bei einer Attacke mit einer Armbrust auf eine Frau mit Hund in Osnabrück, wie nordbuzz.de berichtet.

Osnabrück: Nachdem er den "Märtyrertod sterben" wollte - Mann nicht als Gefährder eingestuft

Die Ermittler in Osnabrück hatten den aus dem Gefängnis entlassenen Mann aus dem Libanon im Blick und durchschauten seinen Plan sich in die Luft zu sprengen und den Märtyrertod zu sterben zum Glück rechtzeitig. Nachdem die Beamten in Osnabrück durch diese Hinweise die mutmaßliche Bedrohungslage erkannt hatten, verhaftet sie den Libanesen am Mittwoch (19. Juni 2019). Der 33-Jährige wurde einem Amtsrichter vorgeführt worden und befindet sich vorerst für zehn Tage in Präventivhaft. Das Innenministerium geht allerdings nicht von einer politisch motivierten Tat aus, wie eine Ministeriumssprecherin dem NDR 1 Niedersachsen erklärte. Der Verdächtige aus Osnabrück gelte daher nicht als Gefährder. 

Ein Fischgroßhandel bei Osnabrück ruft einen Fisch zurück, nachdem ein Mann nach dem Verzehr nun im Koma liegt, berichtet nordbuzz.de*.

Osnabrück: Nachdem er sich in die Luft sprengen wollte - Mann festgenommen

Das klang bei der Mitteilung von Pistorius vor dem Landtag allerdings noch etwas anders. Der Innenminister von Niedersachsens erklärte, dass der Mann aus Osnabrück "den Märtyrertod sterben und sich in Berlin in die Luft sprengen" wollte. Zudem rechtfertigte er die Festnahme des 33-Jährigen in Osnabrück mit den Worten: "Aus Gründen der Gefahrenabwehr". Aktuell versucht Niedersachsen, Ersatzpapiere für den gefährlichen und vorbestraften Mann zu beschaffen, um den 33-Jährigen abzuschieben. Sollte das nicht gelingen, muss es einen neuen Gerichtstermin geben.

Ein Mörder einer 10-Jährigen wurde dagegen immer noch nicht geschnappt. Die Polizei Bremen sucht noch immer nach dem Täter, wie nordbuzz.de* berichtet. Derweil kam es auf der Autobahn A31 in der Nähe von Osnabrück zum Unfall-Drama, als ein Toyota-Fahrer zum Überholen ansetzte, dabei aber einen VW übersah, auch hier berichtet nordbuzz.de*.

spz

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