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Nach Messerattacke in Ludwigshafen: Gedenken an Opfer – Täter verlegt

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Von: Anna-Maureen Bremer, Lisa Klein, Michaela Ebert, Julia Cuprakowa

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Zwei Menschen werden bei der Messerattacke in Ludwigshafen getötet, zwei weitere - darunter der Täter - schwer verletzt.

Update, 25. Oktober: In Ludwigshafen sind die Menschen auf eine Woche nach dem Messerangriff mit zwei Toten schockiert. Nun hat die pfälzische Stadt in einer Kirche unweit der beiden Tatorte der Opfer gedacht. Bei einer Andacht versammelten sich mehr als 200 Menschen am Dienstag zum Gebet und zündeten Kerzen an. „Weil es unfassbar ist - darum kommen wir jetzt zusammen“, sagte die evangelische Pfarrerin Kerstin Bartels. „Zwei Menschen haben durch ein brutales Verbrechen ihr Leben verloren.“ Unter den Gästen der Andacht waren auch Landessozialminister Alexander Schweitzer und Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (beide SPD).

Tatverdächtiger nach Messerattacke in Ludwigshafen in JVA verlegt

Bei der Tat am vergangenen Dienstag waren zwei Männer mit einem großen Küchenmesser getötet worden, ein weiterer Mann wurde schwer verletzt. Der Täter ging der Polizei zufolge mit äußerster Brutalität vor. Der Tatverdächtige, ein 25 Jahre alter Somalier, wurde bei der Festnahme angeschossen und zunächst in einem Krankenhaus behandelt.

Der Mann sei mittlerweile in eine Justizvollzugsanstalt verlegt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der Verdächtige habe sich weiterhin nicht zu den Vorwürfen eingelassen.

Ermittlungen zum Tatmotiv bei der Messerattacke in Ludwigshafen dauern an

Zeugen hatten den Ermittlern berichtet, dass der Täter unter anderem „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen haben soll. Dschihadisten und Salafisten benutzen den arabischen Ausdruck oft als „Schlachtruf“. Eigentlich handelt es sich aber um eine zentrale religiöse Formel des Islams, die seit Jahrhunderten von Muslimen weltweit verwendet wird.

Ein Sprecher der Anklagebehörde in Frankenthal (Pfalz) sagte auf Anfrage, der Generalbundesanwalt sei über den Vorfall informiert und habe um fortlaufende Benachrichtigung gebeten. Die Ermittlungen zur Motivlage dauern an. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden liegen allerdings keine Hinweise darauf vor, dass religiöse oder extremistische Motive bei der Tat eine Rolle spielten. Gegen den Verdächtigen erging ein Haftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des zweifachen Mordes und eines weiteren versuchten Mordes.

Messerattacke in Ludwigshafen: Wilde Gerüchte über Täterflucht – Polizei klärt auf

Update, 22. Oktober: Die Erschütterung sitzt bei den Bürgern in Ludwigshafen nach der Messerattacke am Dienstag, 18. Oktober, besonders tief. Das bekommt auch die Polizei zu spüren, die auf wilde Gerüchte nun reagiert.

Nachdem ein polizeibekannter Mann wohl wahllos Menschen mit einem Küchenmesser angegriffen und zwei davon tödlich verletzt hatte, wurde er selbst durch die Polizei angeschossen. Er überlebte, musste aber dennoch ins Krankenhaus gebracht werden. Besorgte Menschen hatten sich in den Tagen nach der Tat bei den Beamten erkundigt, ob es wahr sei, dass der mutmaßliche Täter aus dem Krankenhaus geflüchtet sei. Das ist nicht so.

Wie auf Ludwigshafen24 berichtet, kann die Polizei die Bevölkerung beruhigen und setzt auch einen entsprechenden Tweet ab, in dem es heißt, dass der Tatverdächtige weiterhin in Untersuchungshaft ist. „Er wurde weder entlassen, noch ist der geflüchtet!“

Messerattacke in Ludwigshafen: Täter soll abgetrennten Arm auf Balkon geworfen haben

20. Oktober, 16:30 Uhr: In Ludwigshafen laufen derzeit die Ermittlungen zur Bluttat am Dienstag (18. Oktober). Ein 25-Jähriger soll mit einem Messer mehrere Menschen attackiert haben – zwei davon überlebten den Angriff nicht. Das Tragische daran: Die Opfer hatte er anscheinend zufällig und unvermittelt ausgewählt. Das ergibt zumindest die Rekonstruktion der Tat durch die umfangreichen und intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Kriminalpolizei Ludwigshafen.

Bei den getöteten Personen habe es sich um einen 20-jährigen und einen 35-jährigen Handwerker gehandelt, die am Dienstag in einem Ludwigshafen-Oggersheim Wohngebiet unterwegs waren. Wie echo24.de bereits berichtet, soll der mutmaßliche Angreifer zuerst auf den jüngeren der beiden losgegangen sein, auf diesen eingestochen und dessen Unterarm abgetrennt haben. Sein 35-jähriger Kollege habe zunächst versucht zu helfen, wurde dabei aber ebenfalls schwer verletzt und ergriff die Flucht. Wenig später erlagen beide Männer den Verletzungen.

Polizei-Ermittlungen offenbaren grausame Details: Täter warf abgeschnittenen Arm auf Balkon der Ex-Freundin

Doch mit den laufenden Ermittlungen kommen noch weitere, grausame Details ans Licht: Demnach habe der 25-jährige Tatverdächtige den Arm nach der Tat mitgenommen und auf den Balkon seiner Ex-Freundin geworfen. Bereits zuvor hatten Medienberichte ein Beziehungsdrama hinter der Tat vermutet.

Im weiteren Tatverlauf sei der Täter in einen nahegelegenen Drogeriemarkt gelaufen, wo er, wieder unvermittelt, einen 27 Jahre alten Kunden angegriffen haben soll. Dieser wurde zwar durch die Messerstiche schwerverletzt, konnte jedoch flüchten und überlebte die Tat.

Täter konnte in Drogeriemarkt gestellt werden: Polizei feuerte vier Schüsse ab

Noch im Drogeriemarkt konnte der mutmaßliche Täter von den alarmierten Beamten gestellt werden. Dabei schoss einer der Polizisten viermal auf den 25-Jährigen mit somalischer Staatsbürgerschaft. „Der Beschuldigte wurde dreimal im Bereich der Beine und Gesäß getroffen“, so die Staatsanwaltschaft gegenüber dem SWR. Zudem konnte im Drogeriemarkt die Tatwaffe, ein etwa 30 Zentimeter langes Küchenmesser, sichergestellt werden. Der vermeintliche Täter wurde infolge der Schussverletzungen notoperiert und liegt derzeit noch im Krankenhaus. Er befinde sich nicht mehr in Lebensgefahr, sei allerdings noch nicht vernehmungsfähig und würde in der Klinik überwacht werden.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der 27-Jährige aus dem Drogeriemarkt bereits eine erste Aussage machen können. Dabei erklärte er, den Angreifer nicht gekannt zu haben. Zudem wurde gegen den mutmaßlichen Täter inzwischen ein Haftbefehl erlassen. Die Anklagepunkte belaufen sich auf zweifachen Mord und versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Nach polizeilichen Angaben sei das Motiv der Tat immer noch unklar.

Obduktion der Todesopfer gibt weitere Aufschlüsse zur Tat

Weitere Aufschlüsse soll der Obduktionsbericht der beiden Todesopfer geben. Diese wurden am Mittwoch (19. Oktober) obduziert. Dabei konnten die genauen Todesursachen geklärt werden: Der 35-Jährige sei demnach an Messerstichen in Hals, Vene und Lunge gestorben, beim 20-Jährigen hatten die Verletzungen in der Brust schwere innere und äußere Blutungen verursacht.

Zudem wurden im Rahmen der Ermittlungen weitere Details bekannt: Demnach soll der Angreifer während der Tat auch „Allahu Akbar“ gerufen haben. Um zu prüfen, ob die Tat auch einen politischen Hintergrund hat, wurde das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) in die Ermittlungen einbezogen. Die Staatsanwaltschaft teilte mit: „Derzeit liegen keine Erkenntnisse vor, dass die Taten mit einem islamistischen oder terroristischen Hintergrund in Zusammenhang zu bringen sind.“

Handelte es sich bei der Tat um ein Beziehungsdrama? Staatsanwaltschaft liefert erste Hinweise

Weitere Details seien über den Hintergrund der Tat jedoch noch nicht bekannt. Der zuständige Staatsanwalt sagte dem SWR, der 25-Jährige, der bei Neustadt an der Weinstraße lebt, sei bereits vor der Tat schon polizeilich aufgefallen. Nach SWR-Informationen könnten Familienstreitigkeiten Auslöser für die Tat sein. Bereits einige Tage zuvor sei die Polizei wegen des Mannes alarmiert worden, sagte der zuständige Staatsanwalt dem SWR. Dabei habe es sich um einen Beziehungsstreit gehandelt, aufgrund dessen ein Kontaktverbot gegen den mutmaßlichen Angreifer verhängt worden war. Laut der Staatsanwaltschaft gebe es bislang jedoch keine Hinweise, dass es unmittelbar vor den Taten zu einem Streit gekommen sei.

Wie der SWR weiter berichtet, ist die Betroffenheit im Stadtteil Oggersheim groß. Auch eine Trauerbeflaggung wurde von der Oberbürgermeisterin Ludwigshafens, Jutta Steinruck (SPD), angeordnet.

Messerangriff in Ludwigshafen: Täter ging äußerst brutal vor – erschreckende Details

20. Oktober, 12:30 Uhr: Nach dem tödlichen Messerangriff in Ludwigshafen ist ein Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter, der sich aktuell noch in einem Krankenhaus befindet, erlassen worden. Das habe ein Richter am Mittwochabend (19. Oktober) entschieden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am Donnerstag. Der 25-Jährige war bei seiner Festnahme angeschossen worden, wie echo24.de bereits berichtete. Wann er in ein Gefängnis verlegt werden kann, ist derzeit noch unklar. Auch sein Motiv für die Tat ist weiterhin unbekannt, die Ermittlungen dazu laufen nach wie vor.

Bekannt ist aber, dass der somalische Staatsangehörige die Tat mit einer äußersten Brutalität begangen haben soll, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Demnach soll er im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim zunächst zwei 20 und 35 Jahre alte Männer mit einem großen Küchenmesser getötet haben. Einem der beiden Opfer trennte er nach Polizeiangaben eine Hand ab. Die beiden Männer starben laut Obduktionsergebnis an den schweren Stichverletzungen in Hals beziehungsweise Brustkorb. Wenige hundert Meter entfernt soll der 25-Jährige dann in einem Drogeriemarkt einen 27-Jährigen mit dem Messer angegriffen und schwer verletzt haben.

Möglicher Beziehungsstreit? Nach Messerangriff in Ludwigshafen sucht Polizei nach Tatmotiv

19. Oktober, 19:00 Uhr: Die Polizei in Ludwigshafen sucht weiterhin nach dem Motiv für den Messerangriff, bei dem am Dienstag zwei Menschen getötet und ein weiteres Opfer schwer verletzt worden waren. Die Hintergründe der Tat sowie das Motiv des mutmaßlichen Täters konnten bislang noch nicht eindeutig ermittelt werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Ermittler in Ludwigshafen prüfen nun, ob ein Beziehungsstreit voranging.

Ein 25-Jähriger soll am Dienstag im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim nach bisherigen Ermittlungen drei Menschen mit einem Messer attackiert haben. Zwei Männer starben, ein 27-Jähriger wurde schwer verletzt. Der Polizei zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen somalischen Staatsangehörigen. Die drei Opfer des Messerangriffs seien nach bisherigen Erkenntnissen Deutsche.

Polizei sucht nach weiteren Motiven: Beziehungsstreit könnte Ursache sein

Medienberichte über einen möglichen Beziehungsstreit vor der Tat und über Ausrufe des mutmaßlichen Täters bei der Tat seien Bestandteil der laufenden Ermittlungen, sie könnten derzeit nicht bestätigt werden. Der tödliche Messerangriff wurde den Angaben zufolge mit einem großen Küchenmesser ausgeführt. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde in dem Drogeriemarkt gefunden, in dem der Verdächtige von der Polizei gestellt und mit mehreren Schüssen verletzt worden war.

Der mutmaßliche Angreifer und ein ebenfalls schwer verletztes Opfer seien notoperiert worden und noch nicht vernehmungsfähig, teilte die Polizei mit. Laut vorläufigem Obduktionsergebnis starb das 35 Jahre alte Opfer an einem Stich im Halsbereich, der eine Vene und die Lunge verletzte. Das zweite Opfer im Alter von 20 Jahren verblutete nach einer Stichverletzung in den Brustkorb.

Nach Messerangriff in Ludwigshafen: Polizei sucht noch immer nach Zeugen

Die Polizei bat Zeugen darum, Hinweise, Fotos und Videos von der Tat zu übermitteln. Dazu schalteten die Ermittler ein Portal im Internet frei und richteten ein Hinweistelefon ein. Die Beamten riefen auch auf Twitter Zeugen auf, sich zu melden. In die Ermittlungen ist auch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz eingeschaltet worden. „Es wird natürlich in alle Richtungen ermittelt“, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling (SPD).

Tödliche Messerattacke in Ludwigshafen: Neue Details zur Tatwaffe bekannt

19. Oktober, 12:45 Uhr: Am Dienstag (18. Oktober) gab es in Ludwigshafen einen tödlichen Messerangriff. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Nun nenn die Polizei weitere Details zur Tatwaffe: Der tödliche Messerangriff ist vermutlich mit einem großen Küchenmesser ausgeführt worden. Wie die Beamten am Mittwoch (19. Oktober) weiter mitteilten, wurde die mutmaßliche Tatwaffe in dem Drogeriemarkt gefunden, in dem der Verdächtige am Dienstag von der Polizei gestellt und mit mehreren Schüssen verletzt worden war. Das berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa).

Der mutmaßliche Angreifer und ein ebenfalls schwer verletztes Opfer seien notoperiert worden und noch nicht vernehmungsfähig. Der 25-jährige Täter soll am Dienstag im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim nach bisherigen Ermittlungen drei Menschen mit einem Messer attackiert haben. Zwei 20 und 35 Jahre alte Männer starben, ein 27-Jähriger wurde schwer verletzt. Die genauen Hintergründe der Attacke sind weiterhin unklar.

Tote nach Messerattacke in Ludwigshafen: Details zu Täter und Tat

18. Oktober, 17:30 Uhr: Nach dem tödlichen Messerangriff in Ludwigshafen hat die Polizei erste Details zum Tatablauf veröffentlicht. Der mutmaßliche Täter erstach zunächst zwei 20 und 35 Jahre alte Männer, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Auf der Flucht habe er dann in einem Drogeriemarkt einen 27-Jährigen mit einem großen Messer schwer verletzt.

Der 25 Jahre alte Verdächtige sei somalischer Staatsangehöriger. Ob es einen Zusammenhang zwischen Nationalität und Tat gebe, sei noch unklar, sagte der Polizeisprecher. Zum Motiv sei noch nichts bekannt. „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen.“ Das 27-jährige Opfer sowie der mutmaßliche Täter, der von der Polizei angeschossen worden war, sind nach Angaben des Polizeisprechers außer Lebensgefahr.

Zwei Tote in Ludwigshafen – Polizei fasst Täter nach Messerattacke

18. Oktober, 16:00 Uhr: Gleich mehrere Menschen wurden um die Mittagszeit von einem Mann in Ludwigshafen attackiert. Zwei von ihnen überleben die Attacke nicht. Eine weitere Person sei bei der Tat im Stadtteil Oggersheim schwer verletzt worden, erklärt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am Dienstag. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, wird der Täter nur wenig später in einem Drogeirimarkt gefasst. Bei der Festnahme schießt die Polizei auf den 25-jährigen Mann, welcher dadurch schwer verletzt wird.

Die Hintergründe der Tat, der genaue Ablauf und das mögliche Motiv sind noch völlig unklar. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte die Sprecherin des Polizeipräsidiums. Zudem ginge man von zwei Tatorten aus. Der Ort der Festnahme befindet sich mitten im Stadtteil Oggersheim. In der Nähe sind weitere Geschäfte, darunter ein Supermarkt, und eine Straßenbahnhaltestelle. Auch Schulen sowie Kindergärten befinden sich in der näheren Umgebung.

Messerattacke in Ludwigshafen: Polizei hat Anlaufstelle für Zeugen eingerichtet

Die Polizei hatte die Tatorte zunächst weiträumig abgesperrt. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“, teilte das Polizeipräsidium mit. „Wir sammeln derzeit gesicherte Informationen und berichten zeitnah über den Stand der Ermittlungen.“ Die Polizei richtete außerdem eine Anlaufstelle in der Nähe der Tatorte für Zeugen sein.

Oggersheim ist ein westlich gelegener Stadtteil von Ludwigshafen mit mehr als 20.000 Einwohnern. Bekannt wurde er als Wohnort des früheren CDU-Bundeskanzlers Helmut Kohl (1930-2017). Ludwigshafen ist hinter Mainz die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz und liegt direkt gegenüber von Mannheim (Baden-Württemberg) am Rhein.

Zwei Tote nach Messerattacke in Ludwigshafen – Polizei schießt auf Täter

Erstmeldung vom 18. Oktober, 14:30 Uhr: Bei einem Messerangriff in Ludwigshafen sind am Dienstag zwei Menschen getötet worden. Wie der SWR berichtet, wurde mindestens eine weitere Person schwer verletzt. Insgesamt sollen vier Personen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein.

Zwei Tote nach Messerattacke in Ludwigshafen – Hintergründe bislang unklar

In einer Erstmeldung der Polizei um 12:58 Uhr hieß es: „Eine Person soll nach ersten Meldungen eine andere mit einem Messer angegriffen haben. Es kam zum polizeilichen Schusswaffengebrauch gegen den mutmaßlichen Täter. Er wurde vorläufig festgenommen.“ 

Der Tatort in Ludwigshafen ist weiträumig abgesperrt. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut Polizei nicht. Die Hintergründe der Tat sind bislang noch völlig unklar. Es wurde eine Zeugenanlaufstelle eingerichtet, wie die Polizei auf Twitter mitteilt. Sie befindet sich in der Comeniusstrasse in Ludwigshafen beim Gemeindehaus/Bäckerei Görtz.

Sobald weitere Informationen vorliegen, wird dieser Artikel aktualisiert.

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