Koalitionsbedingungen

Linke kritisieren Schulz: "Man braucht keine zwei Merkels"

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Die Linke fordert von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein klareres Profil.

Sechs Wochen vor der Bundestagswahl stellt die Linke konkrete Forderungen an SPD-Kanzlerkandidat Schulz, um mit ihm koalieren zu können.

Die Linke hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz aufgefordert, sich zu sozialdemokratischen Werten zu bekennen - und damit den Weg frei zu machen für eine Mitte-Links-Regierung. Die SPD müsse sich dafür als klare Alternative zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) präsentieren, sagte der Bundesvorsitzende Bernd Riexinger am Dienstag in Stuttgart. „Man braucht keine zwei Merkels im Land.“

Schulz müsse beim Steuer- und Rentenkonzept nachlegen. Zudem solle er sich gegen prekäre Arbeit und für einen höheren Mindestlohn einsetzen. 

Die Linke will wieder drittstärkste Partei werden, wie die Co-Vorsitzende Katja Kipping sagte. Rot-Rot-Grün halte sie nicht für die wahrscheinlichste Regierungskonstellation, aber auch nicht für ausgeschlossen.

dpa

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