E-Mail-Panne in Stuttgart

„Ist mir rausgerutscht“: FDP-Politiker stellt sich mit falscher E-Mail an „Fridays for Future“ bloß

„“#KeinGradWeiter - FridaysforFuture““ steht beim globalen Klimastreik der Klimaschutzbewegung Fridays for Future auf einem großen Banner geschrieben.
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Mit der fälschlicherweise weitergeleiteten Antwort hätte die Stuttgarter „Friday for Future“-Gruppe sicher nicht gerechnet.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Wenige Tage vor der Landtagswahl blamierte sich ein Kandidat der FDP. Er leitete fälschlicherweise eine E-Mail an „Fridays for Future“ weiter - mit prekärem Inhalt.

Stuttgart - Am kommenden Sonntag findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt. Die Stuttgarter Klimaaktivisten der Bewegung „Fridays for Future“ sandten bereits Ende Januar Fragebögen zum Thema Klimapolitik an die Kandidaten im Stuttgarter Wahlbezirk. Ein solcher Bogen ging auch an den FDP-Kandidat Thilo Scholpp. Dem Politiker war die eingeräumte Zeit zur Beantwortung der Fragen wohl deutlich zu wenig, was er in einer internen Mail an einen Mitarbeiter äußerte. Diese E-Mail gelangte versehentlich jedoch nicht bei dem Mitarbeiter, sondern bei „Fridays for Future“. Mit der mehr als drastischen und beleidigenden Wortwahl in der Nachricht war die Gruppe alles andere als begeistert. Thilo Scholpp entschuldigte sich. Wie BW24* berichtet, stellte ich ein FDP-Politiker mit einer falschen E-Mail an „Fridays for Future“ bloß - „ist mir so rausgerutscht“.

Bei der Landtagswahl am 15. März fordert die derzeitige Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) den amtierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) heraus (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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