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Polizei sucht Zeugen brutaler Tierquälerei – Hühner-Schänder in Rheinland-Pfalz

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Von: Marten Kopf

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Ingelheim/Großwinternheim - Es ist eine Serie unfassbarer Taten: Seit April brechen ein oder mehrere Täter immer wieder in Hühnerstallungen ein – um sich auf brutalste Weise an den Tieren zu vergehen.

Es ist eine Serie schier unfassbarer Fälle von Tierquälerei, die die Stadt Ingelheim am Rhein (Rheinland-Pfalz) seit geraumer Zeit in Atem halten. Seit April dieses Jahres brechen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter insgesamt sieben Mal Hühnerstallungen in der Gemarkung zwischen Ingelheim und dem Ortsteil Großwinternheim auf, wie das Polizeipräsidium Mainz mitteilt. Und was sich dort abspielt, macht sprachlos.

Brutale Tierquälerei in Ingelheim: Hühner geköpft und erschossen

Denn die Täter durchtrennen die Zäune der Hühnerställe, um sich auf brutalste Weise an den Tieren zu vergehen. Einzelnen Hühnern werden mehrfach bei lebendigem Leibe die Schwanzfedern herausgerissen. Zurück bleiben blutige Wunden. Einem Hahn werden mehrfach die Krallen herausgerissen. Zusätzlich werden Hühner durch Köpfen, Genickbrechen und Erschießen getötet! Außerdem werden lebende Wachteln, Eier und Hühnerfutter gestohlen.

Die Stallungen seien laut Polizei grundsätzlich nur schwer zu erreichen und befänden sich in der Nähe des Selztalradwegs, zwischen Layen- und Eulenmühle. Die zuständige Bezirksbeamtin der Polizeiinspektion Ingelheim führt die Ermittlungen und bittet dringend um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung des Falles führen können. Hierbei, so der Hinweis, könne jede noch so unbedeutende Beobachtung wichtig sein.

Nach Serie brutaler Tierquälerei: Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittler fragen:

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Ingelheim unter der Rufnummer 06132/65510 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter piingelheim.kbd@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Traurig, aber wahr: Fälle von Tierquälerei kommen häufiger vor, als es einem lieb sein kann. Anfang September etwa befreit die Berufstierrettung über 200 Tiere verschiedener Arten in „katastrophalem Zustand“ aus einer Privatwohnung im rheinland-pfälzischen Germersheim. (mko/pol)

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