Übungshefte in der Kritik

„Meine Indianerhefte“: Stuttgarter Verlag zieht Konsequenzen wegen Rassismus-Vorwurf

Cover des Heftes "Richtig rechnen 2" aus der Reihe "Meine Anoki-Übungshefte"
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Cover des Heftes «Richtig rechnen 2» aus der Reihe «Meine Anoki-Übungshefte». Der Ernst Klett Verlag (Stuttgart) will die Reihe visuell anpassen und künftig auf jegliche Bezüge zur indigenen Bevölkerung verzichten. Anoki heißt der kleine Junge, der durch die Hefte führt.
  • Anna-Lena Schüchtle
    vonAnna-Lena Schüchtle
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Der Stuttgarter Ernst Klett Verlag reagiert auf den Rassismus-Vorwurf gegen „Meine Anoki-Übungshefte“ und plant für deren Cover einen Relaunch. Im Vorfeld war bereit der Titel geändert worden. 

Stuttgart - Nicht erst seit den Geschehnissen rund um „Black lives matter“ wird das Thema Rassismus immer wieder heiß diskutiert. Aktuell steht eine Produktreihe des Ernst Klett Verlags in der Kritik. In der ursprünglichen Fassung hießen die Übungshefte „Meine Indianerhefte“, was mittlerweile geändert wurde.

Wie BW24* berichtet, zieht der Stuttgarter Verlag erneut Konsequenzen aufgrund von Rassismus-Vorwürfen gegen die Heftreihe.

In Stuttgart entbrannte dieses Jahr bereits in einem ähnlichen Zusammenhang eine Diskussion. Eine Online-Petition forderte, dass das Wappen des Stadtteils Möhringen geändert wird (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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