Brutale Attacke in Hamburg 

Ex-Mann sticht auf vierfache Mutter ein - unglaublich, wer die Leiche findet

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In Hamburg hat ein Mann seine Exfrau mit 40 bis 60 Stichen ermordet - das sah das Landgericht Hamburg als erwiesen an. 

Ein Mann sorgte für in Hamburg bei einer Messer-Attacke auf seine Ex-Frau für ein Blutbad. Er stach 60 Mal auf sie ein. Dann fand ihr Kind die Leiche.

  • In Hamburg-Altona ereignete sich eine entsetzliche Bluttat. Ein 50-Jähriger hat seine Exfrau erstochen
  • Die 42-Jährige war vierfache Mutter und hatte mit dem Angeklagten zwei Kinder
  • Der elfjährige, gemeinsame Sohn fand die Leiche.

Hamburg - Es ist eine unbeschreibliche Gräueltat, die sich im Dezember 2018 in Hamburg ereignete, und Norddeutschland erschütterte. Ein Mann geht in die Wohnung seiner Exfrau, die Mutter seiner beiden Kinder, und tötet die 42-Jährige wie im Blutrausch mit 40 bis 60 Messerstichen. Gefunden wird die vierfache Mutter von dem gemeinsamen, elf Jahre alten Sohn. 

Nun wurde die unglaubliche Bluttat vor dem Landgericht Hamburg verhandelt - dabei kommen mehr und mehr Details ans Licht. 

Hamburg: Mann ersticht Ex-Frau - Sohn findet die Leiche

Für den Hamburger Oberstaatsanwalt Lars Mahnke ist klar: Das war heimtückischer Mord. "Nach meiner Überzeugung ist das Motiv kalter Zorn, kalte Wut über die gescheiterte Beziehung zur Geschädigten", sagte der Hamburger Chefermittler in seinem Plädoyer. Der 50 Jahre alte Angeklagte war bereits mit einem Messer zur Wohnung seiner Ex-Ehefrau, Mutter von vier Kindern, gekommen, zuvor habe er auch den Wohnungsschlüssel gestohlen. Nach der Ansicht des Staatsanwalts war das Opfer "arg- und wehrlos"

Dagegen kam es am Hauptbahnhof in Hamburg zum Drama, als ein Zug losfuhr und ein Mann plötzlich auf den ICE sprang.

Die Verteidigerin sieht das freilich anders, sie sieht einen Totschlag. Das Opfer habe den 50-Jährigen provoziert, es war in der Wohnung in Hamburg-Altona zu einem Streit gekommen, geplant war das Massaker aber nicht, so die Argumentation der Verteidigung. 

Unterdessen kam es in Niedersachsen zu einem Unfall-Drama, als eine Pferde-Kutsche in der Lüneburger Heide verunglückte. Derweil besuchten zwei Brüder ihre Mutter, doch plötzlich kam es in Hamburg zum Familien-Drama.

Hamburg: Angeklagter wusch sich nach Bluttat die Hände und verließ die Wohnung in Altona 

Fest steht: Der 50 Jahre alte Mann hat die Tat im Hamburger Stadtteil Altona-Nord gestanden. Die 42-Jährige hat ihren Ex-Mann in die Wohnung gelassen, eigentlich - so der Angeklagte - habe er ein geliehenes Tablet abholen wollen. Im Schlafzimmer sei die Auseinandersetzung dann eskaliert und der 50-Jährige habe komplett die Kontrolle verloren. 

Nach eigener Aussage kann sich der Angeklagte kaum an die Tat erinnern. Danach, so schildert es der Mann, saß er eine halbe Stunde neben der Leiche, wusch sich die blutigen Hände und verließ die Wohnung in Hamburg. "Ich hatte Hunger", beschrieb er während des Prozesses seine Gefühlslage nach der Tat. In Rostock kam es zudem zu einer Messer-Attacke auf ein Baby.

Landgericht Hamburg: Im Prozess werden die jahrelangen Probleme des Paares sichtbar

Im Prozess vor dem Landgericht Hamburg wird klar: Das Paar hatte schon lange Probleme. Der Angeklagte - so erklärt er es dem Gutachter - habe sich jahrelang ungerecht behandelt gefühlt von seiner Partnerin, die aus Afrika stammt. Sie habe ihm verheimlicht, dass sie bereits zwei Kinder in Afrika hatte, dass sie Geld dorthin schickte, was wiederum den Haushalt belastet hätte. Im Sommer 2017 dann trennt sie sich von ihm. 

Schreckliches erlebte auch ein sechs Jahre altes Mädchen, das bei Hannover von ihrer Mutter schwer missbraucht wurde.

Dann habe er die Kinder nur noch selten gesehen. Als sie dann einen neuen Freund hatte, habe ihn das zusätzlich belastet. Immer häufiger hatte er Gewaltfantasien gegen seine Ex, die in dem Massaker im Dezember 2018 gipfelten. Zu einer brutalen Attacke auf einen jungen Mann aus Hamburg kam es hingegen in einer Straßenbahn in Magdeburg. Dagegen erlebte eine Frau in Oldenburg einen Albtraum, als sie am Rande des Stadtfestes gerade ihr Fahrrad aufschließen wollte.

Hamburg: Mann ersticht Ex-Frau - lebenslange Haft 

Und so ist für die Vorsitzende Richterin der Strafkammer des Landgerichts Hamburg klar: "Es war die Umsetzung einer gedanklich lange geplanten Tat." Der 50-Jährige wird wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Somit folgte das Gericht der Staatsanwaltschaft. Auf die Feststellung besondere Schwere der Schuld mit Sicherheitsverwahrung verzichtet die Richterin allerdings. Eine weitere Messer-Attacke gab es auch vor einem McDonald’s in Hamburg.

Immer wieder kommt es in Hamburg zu schrecklichen Vorfällen. Erst am Montag (5. August 2019) machten Touristen an der Elbphilharmonie in Hamburg eine grauenvolle Entdeckung. Ebenfalls in Hamburg wurde eine Joggerin von einem Mann in eine Unterführung gezerrt. Dagegen machte die Polizei in Verden bei Bremen einen schrecklichen Fund, nachdem sich ein Mann den Beamten in Bayern gestellt hatte.

dpa/dvd

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