Ein Virologe bezieht Stellung

Warum der Impfstoff keine schnelle Rettung bringt

Ein Mitarbeiter des Biotechnologie-Unternehmens Biontech arbeitet in einem Labor.
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Ein Mitarbeiter des Biotechnologie-Unternehmens Biontech arbeitet in einem Labor. Vielleicht wird der Impfstoff gegen das Coronavirus noch in diesem Jahr verfügbar sein.
  • Sina Alonso Garcia
    vonSina Alonso Garcia
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Der Virologe Hartmut Hengel von der Universität Freiburg glaubt, dass man das Coronavirus nicht so schnell wegimpfen kann. Er geht davon aus, dass der Lockdown die Gesellschaft noch lange begleiten wird.

Unternehmen befinden sich derzeit im Wettlauf um einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Hartmut Hengel, Chefvirologe an der Universität Freiburg, warnt vor Schnellschüssen. „Wir können das Coronavirus-Problem nicht so schnell wegimpfen“, betont er. Vielmehr glaubt der Virologe, dass die Pandemie die Gesellschaft noch lange nach der Einführung eines Impfstoffs in Schach halten wird. Die Situation des deutschlandweiten Lockdowns könnte seiner Einschätzung nach sogar noch bis zum kommenden Frühjahr andauern. Seine Theorie: Es wird viele unterschiedliche Impfstoffe geben. Und nicht alle Impfstoffe erzielen bei unterschiedlichen Menschen dieselbe Wirkung. Für den Virologen steht jedoch fest: „Jeder zugelassene Impfstoff hat ein absolut akzeptables Sicherheitsrisiko erreicht, das sehr viel geringer als das Risiko der Sars-CoV-2-Infektion ist.“

Wie BW24* berichtet, bringt der Corona-Impfstoff laut eines Virologen keine schnelle Rettung.

Das Coronavirus in Baden Württemberg breitet sich weiter aus (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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