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„Energieversorgung nicht gesichert“: Forderung nach längerer AKW-Laufzeit

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Von: Melissa Sperber

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Am 15. April 2023 sollen die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz gehen. Eigentlich, denn: CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrind macht sich für eine Laufzeitverlängerung stark.

Ursprünglich hätten die letzten Atomkraftwerke in Deutschland wie das AKW Neckarwestheim zum 31. Dezember 2022 vom Netz gehen sollen. Doch wegen der anhaltenden Energiekrise wurde die Abschaltung dreier AKW auf den 15. April 2023 verlegt. Ginge es nach CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrind, würde auch dieser Termin verschoben.

 „Die Stabilität der Energieversorgung in Deutschland ist dauerhaft nicht gesichert. Die Kernenergie würde dazu einen erheblichen positiven Beitrag leisten können“, sagte der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Bundestag in einem Gespräch mit der „Deutschen Presse-Agentur“ in Berlin. Er fügte hinzu: „Das Abschalten der Kernenergie in Deutschland wird bald als großer Fehler offensichtlich werden.“

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrind glaubt an „Renaissance der Kernenergie in Europa“

Es gehe nicht nur um diesen Winter, auch um die nächsten Winter, sagte Dobrindt. „Ich glaube an eine Renaissance der Kernenergie in Europa - und auch deutsche Unternehmen werden sich daran beteiligen.“ Dies werde allerdings bei Kraftwerken geschehen, die in den europäischen Nachbarländern errichtet würden.

„Sinnvoller wäre es, dass wir unsere eigenen Kapazitäten am Markt halten würden. Deswegen muss dieser Ampel-Fehler mit Ansage, das Abschalten der drei noch laufenden Kraftwerke, zügig rückgängig gemacht werden“, forderte der CSU-Politiker. Dazu müssten umgehend die notwendigen Brennstäbe bestellt werden.

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