Unterricht im Lockdown

Einige Lehrer waren mit der Technik überfordert, sagt ein Stuttgarter Schüler

Der Zwölfjährige Gymnasiast Julius löst am Computer in seinem Zuhause seine Schulaufgaben, die ihm seine Lehrer für jeden Tag über den Schulserver geschickt haben.
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Monatelang mussten Schüler in Baden-Württemberg den Unterricht von zuhause bestreiten (Symbolbild).
  • Julian Baumann
    VonJulian Baumann
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Seit einigen Wochen sind die Schüler in Baden-Württemberg zurück in den Schulen. Rückblickend auf das Home-Schooling bemängelte ein Schüler aus Stuttgart die mangelnde technische Kompetenz einiger Lehrer.

Stuttgart - Tageslichtprojektoren und eine herkömmliche Tafel auf die mit Kreide geschrieben wird. Das war in deutschen Klassenräumen lange Zeit die Standardausrüstung. Inzwischen sind zwar viele Schulen in Baden-Württemberg mit moderner Technik ausgestattet, das Home-Schooling im Corona-Lockdown stellte dennoch die ein oder andere Lehrkraft vor große Herausforderungen. Das berichtete zumindest ein Schüler aus Stuttgart in der ARD Morgenshow. Der 13-Jährige sagte, der Unterricht über die Webcam sei „grausam“ gewesen, weil die Lehrer sich oftmals selbst aus der Video-Konferenz schmissen. Wie BW24* berichtet, rechnet ein Schüler aus Stuttgart mit der technischen Inkompetenz vieler Lehrer ab - „grausam“.

Seit einigen Wochen ist in Baden-Württemberg wieder großflächig Präsenzunterricht möglich. Seit Montag müssen die Schüler im Unterricht auch keine Maske mehr tragen (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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