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„Erniedrigend“: Trump mit transphober Tirade

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Donald Trump während seiner Wahlkampfrede.
Donald Trump während seiner Wahlkampfrede. © PATRICK T. FALLON/AFP

Bei einem Wahlkampfauftritt in Alaska holt Donald Trump zum Rundumschlag aus. Eines seiner Ziele: eine transsexuelle Sportlerin. 

Juneau – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hielt am 9. Juli eine Wahlkampfveranstaltung in Alaska ab. Dabei äußerte er sich spöttisch über die sich verschärfende Klimakrise und ging nebenbei auch noch auf Elon Musk los. Es war deutlich zu spüren, dass In den USA im November Kongresswahlen anstehen.

Auf derselben Rede ließ es sich Trump nicht nehmen, die ehemalige Athletin der University of Pennsylvania, Lia Thomas, zu kritisieren. Zwar nannte er sie nicht namentlich, aber er sprach von einer „Person mit einem Männerkörper“, die zu Unrecht einen Schwimmwettbewerb für Frauen gewonnen habe.

Donald Trump beschwert sich über Transgender-Sportlerin

Im März wurde Lia Thomas die erste offen transsexuelle Sportlerin, die den ersten Platz bei den Schwimmmeisterschaften der National Collegiate Athletic Association (NCAA) in der ersten Liga belegte. Auf ihren Sieg folgten Gegenreaktionen gegen Trans-Frauen. Im Juni verbot der Weltschwimmverband Transgender-Frauen die Teilnahme an Frauenwettbewerben.

„Das ist wirklich erniedrigend und sollte nicht erlaubt sein“, monierte Donald Trump auf seiner Rede. Er schwor, „Männer aus dem Frauensport herauszuhalten.“ Er machte sich auch über eine transsexuelle Gewichtheberin lustig, die seiner Meinung nach bei einem Frauenwettkampf Rekorde gebrochen hatte. Es ist unklar, auf wen er sich dabei bezog.

Auftritt in Alaska: Trump sichert Sarah Palin seine Unterstützung zu

Donald Trump erklärte bei seinem Auftritt in Alaska außerdem seine Unterstützung für die frühere Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin, die sich um einen Sitz im US-Repräsentantenhaus bewirbt. Trump rief die Wähler dazu auf, die „großartige, legendäre Palin“ nach Washington zu schicken. Palin war im Wahlkampf 2008 zur Zielscheibe von Spott geworden, als sie als Vizepräsidentschaftskandidatin behauptet hatte, sie könne von ihrem Haus in Alaska aus Russland sehen. (marv)

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