Bundestagsverwaltung verlangt Aufklärung

Hat AfD illegale Parteispende für Wahlwerbung angenommen?

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Die Verwaltung des Bundestags verlangt laut eines Zeitungsberichts von der AfD Stellungnahmen.

Die Verwaltung des Bundestags verlangt nach einem Zeitungsbericht von der AfD Stellungnahmen zu Fällen, in denen eine Schweizer Werbeagentur Wahlwerbung der Partei finanziert haben könnte.

„Die AfD ist aktuell zu drei Sachverhaltskomplexen um Stellungnahme gebeten“, sagte ein Bundestagssprecher den Zeitungen „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“ (Freitagsausgabe). „Alle drei Komplexe haben mit der Goal AG sowie ihrem Geschäftsführer Alexander Segert zu tun.“

Hintergrund ist der Vorwurf, die AfD könnte von der Schweizer Firma eine illegale Parteispende angenommen haben. Mehrere Medien hatten über AfD-Wahlkampfanzeigen berichtet, die von der Goal AG vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 inseriert worden sein sollen. Die Partei hat dazu erklärt, von ihr sei dazu keine Initiative ausgegangen.

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dpa

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