Variante B.1.1.529

Neue Corona-Variante: Lauterbach schlägt Alarm – „Durchbruchsvariante“

  • Julia Cuprakowa
    VonJulia Cuprakowa
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Bisher grassiert die Delta-Variante des Coronavirus in Deutschland. Jetzt verbreitet sich in Südafrika eine neue Variante. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach zeigt sich besorgt.

Das Coronavirus breitet sich weiterhin rasant aus: Die Zahlen steigen und die Intensivstationen sind nicht nur in Baden-Württemberg an ihrer Belastungsgrenze angelangt. Doch diese Szenarien sind den Menschen wohlbekannt, da das Virus die ganze Welt bereits seit zwei Jahren fest im Griff hält.

Die vierte Corona-Welle wäre, laut Gesundheitsexperten, mit höherer Impfrate und Booster-Impfung wohl gut in den Griff zu bekommen, würde sich da nicht eine neue Corona-Variante in Südafrika ausbreiten. Mittlerweile soll die Mutante auch in Europa getestet worden sein, wie verschiedene Medien berichten. Übrigens sollen Booster-Impfungen, laut einer neuen Studie aus Israel, früher erfolgen, da der Impfschutz von Biontech niedriger ist als erwartet.

Neue Corona-Variante: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schlägt Alarm – „Nichts ist schlimmer als neue Variante“

Die Ausbreitung einer möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen hoch ansteckend sein könnte und zudem den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Auch hierzulande zeigen sich Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach besorgt.

So schreibt der SPD-Politiker auf Twitter: „Wir müssen Zeit gewinnen. Nichts ist schlimmer als eine neue Variante in eine laufende Welle hinein.“ Wenn vorläufige Daten sich als korrekt herausstellten, „müssen sofort Reisebeschränkungen erfolgen“.

Karl Lauterbach twittert: „Variante B.1.1.529 - echte massive Durchbruchsvariante“

Südafrikas Gesundheitsminister Joe Phaahla erklärte, die neue Variante bestätige die „Tatsache, dass dieser unsichtbare Feind sehr unvorhersehbar ist“. Er rief die Südafrikaner auf, Masken zu tragen, Abstand zu halten und insbesondere sich impfen zu lassen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Könnte die neue Corona-Variante tatsächlich ansteckender sein? Und schützen die aktuellen Impfstoffe gegen die Mutante? Auch dazu äußert sich Karl Lauterbach auf Twitter und bringt gleichzeitig Handlungsvorschläge, wie man die Variante schnell in den Griff bekommen könnte.

„Neue Variante B.1.1.529 scheint zum ersten Mal echte massive Durchbruchsvariante zu sein. Die vielen Mutationen sprechen für Entstehung in HIV Patienten. Was tun: Grenzen SA dicht. PCR Suche nach N.1.1.529. Boostern so schnell wie möglich. Durchbruch gegen Booster unwahrscheinlich“, twitterte der Gesundheitsexperte am Freitag (26. November). Wie die Corona-Lage und die neue aufkommende Varianten-Ausbreitung sich weiter entwickelt, bleibt abzuwarten.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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