Strengere Regeln

Karl Lauterbach will neue Corona-Konferenz: „Werden einen schweren Winter haben“

Karl Lauterbach fordert eine neue Bund-Länder-Runde – und strengere Corona-Regeln.
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Karl Lauterbach fordert eine neue Bund-Länder-Runde – und strengere Corona-Regeln.
  • Nail Akkoyun
    VonNail Akkoyun
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Karl Lauterbach spricht sich für schärfere Corona-Regeln aus und fordert eine neue Bund-Länder-Runde. Laut dem SPD-Politiker droht sonst ein schwerer Winter.

Berlin – SPD-Politiker Karl Lauterbach* hat eine neue Bund-Länder-Konferenz angeregt, um bestehende Corona*-Regeln teilweise zu verschärfen. „Es wäre sinnvoll, dass sich die Ministerpräsidenten zeitnah mit der Kanzlerin noch einmal treffen“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag (09.10.2021).

Mit Blick auf die Gespräche zur Regierungsbildung*, sagte der Gesundheitsökonom, dass man „nicht den Überblick verlieren“ dürfe. Es stehen nach wie vor „sehr viele Entscheidungen an – von den Corona-Regeln bis zu den Booster-Impfungen“, so Lauterbach.

Corona-Pandemie: Karl Lauterbach fordert intensivere Nutzung der 2G-Regel

Die Pandemie werde zwar, wenn keine gefährlichere Virusvariante auftrete, im späten Frühjahr 2022 vorbei sein, „wir werden aber einen schweren Winter haben, wenn wir nicht die nötige Impfquote erreichen.“ Corona-Schutzmaßnahmen könnten daher nicht maßgeblich beendet werden. Geht es nach Karl Lauterbach, seien sogar zum Teil Verschärfungen nötig.

„Wir sollten die 2G-Regel intensiver nutzen, also nur Geimpften und Genesenen den Zugang zu Restaurants, Kinos oder Veranstaltungen ermöglichen“, erklärte der Politiker. So schaffe man einen Anreiz, sich doch noch impfen zu lassen. Seitens der AfD warf man Lauterbach bereits Erpressung* von Ungeimpften vor, der wehrte sich daraufhin. Mit ihrem Facebook-Post wolle die AfD „Gewaltphantasien entzünden“, so Lauterbach.

Angesprochen auf die Frage, ob Lauterbach sich das Amt des Bundesgesundheitsministers* in einer Ampelregierung vorstellen könnte, sagte er: „Ich spekuliere nicht über Ministerposten - weder öffentlich noch im Privaten.“ Würde man ihn in Erwägung ziehen, würde er aber „darüber nachdenken“. Vor allem der Personalmangel in der Pflege, der Personalmangel bei Ärzten und die Entbürokratisierung der Medizin lägen ihm dann am Herzen. (Nail Akkoyun) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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