Vorfall Anfang April

Panne mit Impfstoff: Dutzende Menschen brauchen neue Corona-Impfung

Eine Person wird gegen Corona geimpft.
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In einem Impfzentrum in Bayern kam es schon Anfang April zu einer Panne.
  • Julia Thielen
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In einem Impfzentrum in Bayern kam es Anfang April zu einer Panne bei Corona-Impfungen. Nun müssen 42 Bürger erneut eine Spritze bekommen.

In einem Impfzentrum in Wertingen in Bayern ist es Anfang April zu einer Panne bei Corona-Impfungen gekommen. Impfstoffe waren versehentlich zu stak verdünnt worden. Nun müssen voraussichtlich 42 Menschen ein drittes Mal geimpft werden. Wie ein Sprecher des Landratsamtes in Dillingen an der Donau am Mittwoch erklärte, ist bei routinemäßigen Nachkontrollen aufgefallen, dass in einigen Fällen zu wenig Wirkstoff in den Spritzen war.

Nach der Panne Anfang April konnte der Kreis der möglicherweise Betroffenen auf 42 Menschen eingegrenzt werden. Der Betreiber des Impfzentrums in Wertingen habe nun weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um einen ähnlichen Vorfall künftig auszuschließen. Zunächst hatte die Augsburger Allgemeine über den Fall berichtet.

Panne mit Impfstoff: Dutzende Menschen brauchen neue Corona-Impfung

Die Betroffenen seinen nun zu einer erneuten Impfung am Mittwoch eingeladen worden. Anfang Juni sollen die Patienten dann eine dritte Impfung erhalten. Zuvor können sie aber noch einen Antikörpertest, wie er beispielsweise bei dm verkauft wird, machen lassen, um festzustellen, ob das Immunsystem bereits ausreichend auf die beiden ersten Spritzen reagiert hat.

Bei den Impfstoffen von Biontech, Astrazeneca und Moderna benötigen Menschen jeweils zwei Impfungen, damit ausreichend Antikörper gegen das sich immer weiter ausbreitende Coronavirus vorhanden sind.

Panne bei Corona-Impfungen: Impfstoff verdünnt

Vor den Corona-Impfungen müssen die vom Hersteller gelieferten Arzneimittel mit einer vorgegebenen Menge an Kochsalzlösung verdünnt werden. Danach werden die Impfspritzen mit dieser Mischung aufgezogen. Bei dieser Vorbereitung der Impfungen war es in Wertingen zu dem Fehler gekommen.

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